Nach den Vorfällen In den Peschen: Oberbürgermeister Link verurteilt gewalttätige Übergriffe

Sören Link – Foto: Thomas Rodenbücher

Oberbürgermeister Sören Link verurteilt die brutalen Übergriffe gegen Bürgerinnen und Bürger in Rheinhausen. „Gewalt kann die Probleme, die wir In den Peschen und in der Beguinenstraße haben, nicht lösen. Es ist unerträglich, dass Krawalltouristen, die zum großen Teil nicht aus Duisburg stammen, die schwierige Situation vor Ort für ihre fragwürdigen Parolen ausnutzen.“

Diese Gewalttäter hätten deutlich gemacht, dass sie von Meinungsfreiheit in diesem Staat nichts halten. „Ich finde es höchst bedauerlich, wenn man nicht mehr seine Meinung sagen darf, ohne Angst zu haben, danach belästigt zu werden. Wir Duisburger werden uns das nicht gefallen lassen. Gewalt, egal von welcher politischen oder gesellschaftlichen Seite sie kommt, ist völlig inakzeptabel.“

Sören Link bedankte sich bei der Polizei, die schnell eingegriffen hätte. „Die Polizei macht täglich eine Gefahrenanalyse. Seit Freitag hat sich die Situation in Rheinhausen deutlich verändert.“ Auch wenn Stadt und Polizei mit ihren Mitteln alles tun, um wirksam zu deeskalieren, wird man die Probleme vor Ort ohne weitere Hilfe nicht lösen können. Oberbürgermeister Link fordert: „Wir brauchen Unterstützung von der Europäischen Union, die dafür sorgen muss, dass Rumänen und Bulgaren Zukunftsperspektiven in ihrer Heimat haben. Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass ein Wiedereinreiseverbot endlich Realität wird. Und das Land muss mehr Stellen für die Sprachförderung zur Verfügung stellen.“

3 thoughts on “Nach den Vorfällen In den Peschen: Oberbürgermeister Link verurteilt gewalttätige Übergriffe

  1. Drei simple Fragen:

    Ist eigentlich der Eigentümer dieser desolaten, verslumten und menschenunwürdig überbelegten Immobilie in keinster Weise an den zum Himmel – über ganz Duisburg – schreienden Zuständen mitschuldig und/oder mitverantwortlich?

    Erschöpfen sich seine zumutbaren Pflchten als Hausherr darin, monatlich „bar“ die ihm geschuldeten Mieteinkünfte für das Elendsquartier eintreiben zu lassen?

    Oder handelt es sich bei einem Großteil der Bewohner um widerrechtlch dort eingezogene, nicht zahlende „Hausbesetzer“?