SPD Duisburg Rheinhausen fordert ständige Polizeipräsenz vor dem Roma-Haus „In den Peschen“

 

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Als Reaktion auf die Konflikte rund um das Romahaus in Rheinhausen-Bergheim und insbes. auf die Eskalation von Freitag Abend hat Reiner Friedrich, Vorsitzender des SPD-Bezirkverbands Rheinhausen, eine stärkere Polizeipräsenz gefordert. Hier die Erklärung im Wortlaut:

Hallo,

mit Unverständnis habe ich die Äußerungen der Polizeipräsidentin am Samstag morgen der Lokalpresse entnommen.  Ich habe den Eindruck, das die Ordnungsbehörden hier nicht koordinierend zusammen arbeiten. Die Fakten und  Ereignisse von Freitag zeigen ganz andere Bilder. Hier braut sich ein gewaltbereites Potential zusammen, dass weder von uns  gewünscht noch gewollt ist. Der Schutz der Bürger und Menschen in der Stadt kann nicht alleine Bürgern überlassen werden, die sich hierzu  bereiterklären, aber eigentlich keine Gewalt wollen. Sie haben doch eigentlich gegen gewaltbereite Menschen keine Chance.

 

Aus diesem Grunde ist es nicht nachvollziehbar, dass sich die Ordnungsbehörden ihrer Aufgabe entziehen. Jahrelang haben rund um die Uhr Einheiten vor Synagogen Einheiten Wache gehalten und auch bei den Auseinandersetzungen der Rocker  untereinander war in Hochfeld erhebliche Polizeipräsenz wochenlang vor Ort.Personelle Probleme können also hier nicht  ausschlaggebend sein. Was muss denn noch passieren? Auf die Szenarien will  ich gar nicht eingehen. Wir wollen hier kein Rostock und auch keine anderen Szenarien.

 

Aus diesem Grunde fordere ich und auch der Bezirksverband der SPD zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine ständige Polizeipräsenz vor Ort, damit hier allen Seiten vor Ort eine Ordnungspräsenz gegenübergestellt wird. Die Stadt Duisburg darf hier auch mit ihren begrenzten  Möglichkeiten nicht allein gelassen werden. In den Peschen darf kein nationaler Kultort für extreme Interessen und Auseinandersetzungen  jeglicher Art werden.

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