Renate Künast zu Besuch in Duisburg

Die Grünen in Duisburg freuen sich, dass sie am 28.08 die Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Frau Renate Künast, für einen Besuch in Duisburg begrüßen dürfen. Auf dem Vorplatz des Averdunk-Centers auf der Königstraße, kommt sie ab 17 Uhr als Referentin für die Veranstaltung „Du bist was Du isst- Die Zukunft der Landwirtschaft ist GRÜN“ und wird sich den Fragen der Passantinnen und Passanten stellen.

Zum Besuch von Renate Künast erklärt Anna von Spiczak, Bundestagsdirektkandidatin des Wahlkreis Duisburg I: „Als ehemalige Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft ist Renate Künast nicht nur aus grüner Sicht eine der größten Expertinnen auf dem Sachgebiet der Landwirtschaft und des VerbraucherInnenschutzes.“

„Auch wenn Duisburg als Industriestandort nur einen kleinen Anteil an landwirtschaftlicher Nutzung aufweist, sind die Auswirkungen der gegenwärtigen Landwirtschaftspolitik für alle Konsumentinnen und Konsumenten von Bedeutung. Neben den gesundheitlichen Fragen wie dem Antibiotikaeinsatz in Massenhaltungen oder der Verfütterung von gentechnisch veränderten Futtermitteln, besteht auch aus ökologischer Sicht ein großer Handlungsbedarf. Die Lebensmittelindustrie ist einer der größten Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen und ist von diversen Lebensmittelskandalen besonders stark betroffen. Eine nachlässige Lebensmittelproduktion ist daher ein großes Risiko für diesen Standort“, so von Spiczak.

Matthias Schneider, Direktkandidat für den Wahlkreis Duisburg II ergänzt: „Ob es um gentechnisch-veränderte Futtermittel, Massentierhaltung oder auch um die Lebensmittelkontrollen in Deutschland geht, in vielen dieser Bereiche sehen wir als Grüne Handlungsbedarf. Wir wollen vor die Zukunft der Landwirtschaft grün gestalten. Deswegen freuen wir uns sehr, dass wir Renate Künast gewinnen konnten, den Duisburgerinnen und Duisburgern diese Ideen und Konzepte näher zu bringen“ so Schneider. „Wir sollten in Zukunft auch auf jeder Verpackung eine einfache Leiste von Symbolen haben, die Inhalte, Herkunft und Herstellung der Produkte für alle lesbar darstellt.“ Damit so Schneider, müssten die Menschen vor dem Einkaufen auch nicht mehr Chemie studiert haben, um zu verstehen, was sie angeboten bekämen.

Die Veranstaltung findet im Freien statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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