SV Sandhausen – FC Energie Cottbus – Zweitligapartie auf hohem Niveau

1172410_636562926362654_1920807160_oAm Sonntagnachmittag empfing der SV Sandhausen Gäste aus der Lausitz. Der Gegner hieß nämlich FC Energie Cottbus. Die Gastgeber sind aktuell besonders in Euphorie, denn mit einem Sieg nach Elfmeterschießen gegen den „Club“ aus Nürnberg konnte sich Sandhausen den Einzug in die nächste Runde des DFB Pokals sichern. Ebenfalls eine Runde weiter im Pokal sind die Gäste aus Cottbus, diese treffen in der nächsten Runde in einem Auswärtsspiel auf die TSG Hoffenheim. Sandhausen muss eine Reise nach NRW antreten, dort geht es gegen Regionalligist Wiedenbrück.

Die Zweitligapartie wurde bei herrlichem Sommertemperaturen um 13:02 Uhr von Schiedsrichter Martin Petersen angepfiffen.

Bereits in den ersten Minuten konnten alle Anwesenden im Hardtwaldstadion erkennen, dass diese Partie ein Zweitligaspiel auf hohem Niveau sein wird. Beide Teams spielten einen schnellen Ball und versuchten über die Außenbahnen in Gegners Strafraum zu gelangen.

2013schauerteSchauerte verwandelt per Elfmeter zum 1:0

Elfmeter: In der 9. Spielminute gab es einen Strafstoß für die Gastgeber, welcher von Julian Schauerte verwandelt wurde. Über die Entscheidung von Schiedsrichter Petersen ärgerten sich insbesondere Energie-Coach Rudi Bommer und dessen Assistent Uwe Speidel, wie sich herausstellte mit Recht, denn die Entscheidung vorher, welche zum Freistoß führte war nicht korrekt. Schiedsrichter Petersen wollte dazu nach Abpfiff keine Stellung beziehen.

Im weiterem Verlauf der ersten Hälfte beide Teams mit viel Ballbesitz. Die Gastgeber allerdings einen kleinen ticken überlegener als die Mannschaft von Energie-Coach Rudi Bommer.

Ex-Duisburger Jovanovic bringt den Hardtwald zum Jubeln

Der SV Sandhausen nutzte die Euphorie nach dem 1:0 Führungstreffer und setzte die Lausitzer weiterhin unter Bedrängnis. Dieses Engagement wurde in der 20. Spielminute durch den erneuten Führungstreffer von Ranisav Jovanovic belohnt, dieser Markierte zum 2:0.

Sandhausen insgesamt professioneller aufgestellt als im Vorjahr

Der SV Sandhausen wirkt mit dem Beginn der Spielzeit 2013/2014 insgesamt professioneller aufgestellt, als noch im Vorjahr. Auch das Sponsoring wurde erweitert, so stehen in dieser Spielzeit deutlich mehr Partner, als noch im Vorjahr auf der Sponsoren-Liste. „Durch die Arbeit der Geschäftsstelle können wir nun auch sportlich andere Schritte gehen.“ so Torwarttrainer Daniel Ischdonat.

Kruska bringt Lausitzer zurück ins Spiel

Der FC Energie Cottbus zeigte trotz Rückstand eine hohe Laufbereitschaft sowie Engagement, welches in der 29. Spielminute durch den Anschlusstreffer von Marc Andre Kruska belohnt wurde, dieser konnte auf 2:1 verkürzen.

Es ging hin und her im Hardtwald. Die anwesenden Zuschauer sahen eine sehr attraktive Zweitligapartie und kamen auf ihre Kosten.

Gegen Ende der ersten Hälfte ließ das Tempo ein wenig nach. Zur Halbzeit stand es 2:1 für den SV Sandhausen.

union_bommer201303_41334318Bommer/Speidel-Elf zeigt Charackter – Sanogo erzielt den Ausgleichstreffer

In Halbzeit zwei die Gäste aus Cottbus dominanter im Auftreten. Es schien so, als wenn das Trainerteam in der Halbzeitpause die richtigen Worte gefunden hatte. Cottbus nun deutlich effektiver, wenn im Ballbesitz. Aber auch die Defensive wirkte nun stabil, so konnte sich das Team von SVS-Coach Schwartz kaum eine Torchance erspielen. Torwart Manuel Riemann war es der lange den Ausgleichstreffer der Lausitzer verhindern konnte. Bis zu dem Moment, als Sanogo in der 58. Spielminute frei zum Schuss kam und den 2:2 Ausgleichstreffer erzielen konnte, welcher für großen Jubel bei den rund 500 mitgereisten Fans aus Cottbus sorgte.

Schmunzeln mussten einige bei den Fangesängen der Energie-Anhänger, welche folgende Botschaft in Richtung SV Sandhausen sangen „Ohne Duisburg wärt Ihr gar nicht hier.“

Humor, welcher sein musste, denn gegen Ende der Partie ließ das Tempo ein wenig nach.

Beide Teams versuchten das Ergebnis zu halten, um sich zumindest diesen einen Punkt zu sichern.

Dieses gelang auch, die Partie endete mit einem verdienten 2:2 – Sandhausen in Hälfte eins bestimmend. Die Gäste aus Cottbus zeigten Charakter und versuchten alles, um nach einem 0:2 Rückstand noch ein Remis zu erreichen. Durch hohe Laufbereitschaft und viel Engagement wurde dieses auch erreicht. Die lange Busreise ca. sieben Stunden trat man mit einem Punkt im Gepräck an. So kann auch Energie-Cheftrainer Rudi Bommer seinen freien Tag in Aschaffenburg genießen, denn er hatte es nach der Partie eilig und fuhr direkt nach der offiziellen Pressekonferenz zur Familie.

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