Schalltod

Als 1995 das Theater am Marientor entstand, um der Stella AG einen Spielplatz zu schaffen, war es erforderlich, den Aufführungsort möglichst schalltod zu kriegen. Hat man dieser besonderen Eigenschaft seitens der Politik eine zu hohe, ja eine unangemessene Bedeutung beigelegt? Als sich Les Misérables für einen Dauerbetrieb als zu komplex erwies, die Assoziationen im Zusammenhang mit einer Ruhrpottstadt eher aktuelle Politik als Unterhaltung versprach, der Betrieb schließlich eingestellt werden musste, war das Theater für die Stadt geradezu über. Zwar konnten im Laufe der Jahre einige Veranstaltungen untergebracht werden, durch die Duisburg Marketing GmbH und wechselnde Veranstalter, doch ein regulärer Betrieb war letztlich gar nicht vorgesehen. Verkäufe aber misslangen.

In der Zeitspanne gab es unzählige Haushaltkürzungen. Im Rahmen des traditionellen Konzeptes, das sich primär auf die Operehe mit Düsseldorf, die Philharmonie samt der Mercatorhalle und die Museen konzentrierte, war das Haus tatsächlich Lesen Sie weiter in unserem Magazin

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