Rainer Bischoff: Schock über Frankfurter Entscheidung zum MSV Duisburg

Duisburger DGB-Chef Rainer Bischoff

 Rainer Bischoff

Die Befürchtungen sind eingetreten, das Wunder ist ausgeblieben. Wir sind alle ein Stück schockiert“, so reagiert der heimische SPD-Landtagsabgeordnete, Sportpolitiker und MSV-Fan, Rainer Bischoff, auf die schlechten Nachrichten aus Frankfurt.

 

„Trotzdem gilt: Es ist keine Zeit, in Schockstarre zu verfallen. Soll der Verein sportlich und finanziell solide aufgestellt werden, so muss sofort gehandelt werden. Voraussetzung für einen Spielbetrieb in der dritten Liga ist die Klärung der Finanzierung der Stadionmiete. Alle Insider wissen, dass sich damit die entscheidende Strukturfrage des Vereins verbindet. Diese muss nun dringend und positiv geklärt werden. Das Land NRW und, nach meinem Kenntnisstand, die Stadt Duisburg sind zu vielerlei Hilfestellung bereit. Der Ball liegt somit im Spielfeld des MSV. In den nächsten Tagen muss die Klärung erfolgen, um dem Verein eine positive Zukunft zu geben. Wenn dies geschieht, kann der heutige Tag vielleicht später als Neuanfang betrachtet werden“, so Rainer Bischoff.

One thought on “Rainer Bischoff: Schock über Frankfurter Entscheidung zum MSV Duisburg

  1. Ich als Bürger bin nicht bereit für den nächsten umkippenden Leuchtturm schon wieder tiefer in die Tasche greifen zu müssen.

    Die Stadt Duisburg (Verwaltung / Politik) hat nicht nur eine desolate Finanzlage, sondern kann schlichtweg mit Geld nicht umgehen. Gelder versickern in unklaren Beteiligungsstrukturen und die Zahlen verstecken sich höchsten in einem für Laien nicht verständlichen und deswegen intransparenten Haushaltsplan.

    In Duisburg scheint traurigerweise die einzige Beteiligung der Einwohner finanzieller Natur zu sein.