Kreativkreis Ruhrort veranstaltet kommenden Freitagmittag ersten „CashMob“ in Duisburg

PR-trächtige Haarschneide-Aktion beim Friseur Westerhelweg anlässlich des "Verkaufsoffenen Sonntags" beim Ruhrorter Hafenfest 2011 (Foto: Franca Lohmann)

PR-trächtige Haarschneide-Aktion beim Friseur Westerhelweg anlässlich des „Verkaufsoffenen Sonntags“ beim Ruhrorter Hafenfest 2011 (Foto: Franca Lohmann)

Wurde Lehmbrucks „Knieenden“ anlässlich deren 100. Geburtstages 2011 noch mit einem „FlashMob“ gratuliert, die Skulpturen-Säuberungsaktionen im Kantpark zu einem öffentlichkeitswirksamen „WishMob“ umfunktioniert, erfährt der Ruhrorter-Neumarkt am kommenden Freitagmittag erstmals einen außergewöhnlichen „CashMob“.

Am 7. Juni von 11 bis 13 Uhr sind alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, auf den Neumarkt zum Friseur Westerhelweg, zur dortigen Parfümerie und zum KultKiosk „KuKi“ im Rahmen des ersten Ruhrorter „CashMobs“ zu kommen. Mit dieser Aktion will der Kreativkreis Ruhrort der Geschäftswelt im Hafenstadtteil Mut machen gegen Ladenschließungen und Leerstand. Außerdem will der Kreativkreis damit zudem die Bedeutung Ruhrorts als Kreativquartier hervorheben.

„CashMobs“ sind Meet-ups mit dem Ziel, Urbanisten tolle lokale Unternehmungen ihrer Stadt vorzustellen, heißt es dazu etwas spröde bei Google. Anders formuliert: Ein „CashMob“ ist eine meist über das Internet verbreitete spontane Verabredung von Menschen an einen bestimmten Ort. Dieser Treffpunkt sind Einzelhandels- und Dienstleistungsgeschäfte, um diese Läden bekannter und interessanter zu machen und ihnen dabei eine kleine Zusatzeinnahme zu ermöglichen.

So ist es die Absicht der Ruhrorter Macher, die dortigen „CashMob“-Kunden zu animieren, beim Besuch von Friseur, Parfümerie und/oder Kiosk etwas im Wert von fünf bis zehn Euro zu kaufen. Der WDR hat Wind von der außergewöhnlichen Aktion bekommen und wird am Freitag live vor Ort sein und berichten.

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