Duisburg: Strom wird immer teurer

© John Foxx/Stockbyte/Thinkstock

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Die Stadtwerke haben ihre Drohungen bereits Anfang dieses Jahres ernst gemacht und die Strompreise in Duisburg zum 1. Januar 2013 angezogen. Dadurch muss ein klassischer Vier-Personen-Haushalt ab sofort im Schnitt bis zu 100 Euro mehr im Jahr bezahlen, Tendenz steigend. Schuld daran ist die voranschreitende Energiewende.

Dass der Ausbau regenerativer Energiequellen wie Wind- und Solaranlagen zwingend notwendig ist, steht außer Frage. Doch müssen Verbraucher wirklich immer tiefer in die Tasche greifen, um das Voranschreiten der Energiewende zu unterstützen? Tatsächlich scheint dieser Weg nur in Verbindung mit hohen Kosten beschritten werden zu können bzw. mit steigenden Strompreisen. Wie kann man also zukünftig Energie sparen, ohne an Lebensqualität einbüßen zu müssen? Wir verraten es Ihnen!

Spartipps für private Haushalte in Duisburg

  1. Wussten Sie, dass veraltete Elektrogeräte wie die Waschmaschine unzählige Kilowattstunden verschwenden? Mit der Einführung des Energielabels wurde schnell deutlich, dass neue Haushaltsgeräte – wie sie beispielsweise http://www.smatch.com/Wohnen/ günstig erhältlich sind – wahre Stromsparer sind, sofern man sich für ein Modell der Klasse A oder B entscheidet. Daher ist es langfristig gesehen ratsam, über einen Neukauf nachzudenken. In der Anschaffung etwas teurer wird sich der Preis in Bezug auf den sinkenden Stromverbrauch amortisieren.
  2. In den meisten Haushalten ist es gang und gäbe, Elektrokleingeräte wie Fernseher und Drucker, Scanner und Telefon den ganzen Tag auf Stand-by geschaltet zu lassen, um sie jederzeit nutzen zu können. Fakt ist jedoch, dass diese zusammen Unmengen an Strom verbrauchen, auch wenn sie nicht in Betrieb sind – denn auch Kleinvieh macht Mist. Daher sollten Sie in jedem Fall über die Anschaffung sogenannter Kippschalter nachdenken, mit deren Hilfe Sie alle Geräte vom Stromkreis trennen können, die aktuell nicht in Gebrauch sind.
  3. Weiterhin im Kauf nicht sehr günstig, aber langfristig gesehen die günstigere Lösung sind Energiesparlampen oder – noch etwas teurer – LED-Lampen. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Glühbirnen, die rund 80 % ihrer Energie in Form von Wärme abgeben und nur 20 % Licht, sind die anfangs genannten Modelle wesentlich stromsparender und darüber hinaus auch langlebiger. Die Anschaffung mag zwar mit hohen Kosten verbunden sein, dafür wird sich diese jedoch in der Stromrechnung dauerhaft bemerkbar machen.

3 thoughts on “Duisburg: Strom wird immer teurer

  1. Siegfried Seifert Mo, 27 Mai 2013 at 19:42:55 -

    Der Text liest sich wie eine Werbebroschüre. Die Strompreise steigen immer weiter, liegt an der Energiewende, kann man nix dran machen, wir zeigen Ihnen die besten Spartipps.

    Statt an den Symptomen zu basteln, könnten einmal die Gründe dargelegt werden, warum der Strompreis gerade für die privaten Haushalte so rasant ansteigt. Warum Großabnehmer aus der Industrie bei weitem nicht so viel dafür bezahlen. Aber vor allem, wie hoch bzw. niedrig der Strompreis an den Energiebörsen gehandelt und welcher Preis an den Endverbraucher weitergegeben wird.

  2. Der größte Preistreiber im Energiebereich ist der Staat, über die zukünftige Zusammensetzung desselben entscheidet der Bürger im September.
    Die zu hohen Strompreise liegen sicherlich nicht an der notwendigen Abkehr von fossilen Brennstoffen.
    Kohlepreis, CO 2- und der Börsenpreis (EEX) befinden sich schon fast auf einem historischen Tief.
    Würde dieser Niedrigpreis an den Verbraucher weitergegeben, würde die Teuerung sehr viel geringer ausfallen.
    In den letzten vierzig Jahren hat keine erwähnenswerte Instandhaltung an den zwischenzeitlich maroden Stromtrassen stattgefunden.
    Hier nutzt die Politik gemeinsam mit den Energieriesen die Gunst der Stunde, den Verbraucher und Steuerzahler am längst fällig gewesenen Um-und Ausbau der Stromtrassen finanziell zu beteiligen.

    http://www.myheimat.de/duisburg/ratgeber/strom-und-gasmarktliberalisierung-in-deutschland-die-unsoziale-steuerreform-d2513842.html

  3. Norbert Oertgen Mi, 29 Mai 2013 at 13:16:59 -

    Ja klar, die „Energiewende“ ist Schuld. Dabei betreiben die Stadtwerke weder ein Kernkraftwerk noch Windgeneratoren oder Solarstromanlagen mit nennenswerter Leistung. Was an Zwangssponsering an DVG, GEBAG, MSV, Zoo etc. verprasst wird und mit welch unverschämten Gehältern und Abfindungen die Vorstands- und Aufsichtsratsbonzen gepimpt werden, (Ich erinnere nur an Dr. Janning)
    darüber wird hier kein Wort verloren.