Eintracht Frankfurt – Schalke 04 – Oka Nikolov hält den Sieg fest

eintracht 1Am Samstagnachmittag empfing Eintracht Frankfurt die Königsblauen aus dem Ruhrpott, Schalke 04 war zu Gast in der Commerzbank-Arena. Es war ein besonderes Duell für beide Vereine, denn es ging um den Kampf der internationalen Plätze.

Schalke 04 allerdings mit der angenehmeren Situation, denn das Team von Jens Keller und Seppo Eichkorn stand bereits vor der Partie auf einem internationalen Rang, Ziel der Königsblauen ist die Championsleague, während die Eintracht ihr Saisonziel: Klassenerhalt bereits erreicht hat. Nun kämpft das Team von Armin Veh um den einen Platz, welcher in der kommenden Spielzeit reisen durch Europa ermöglicht.

Es ging also um viel an diesem Samstagnachmittag, so auch die Stimmung in Frankfurt, die Arena mit 51.500 Zuschauer ausverkauft.

Unruhe gibt es bei der Eintracht keine, denn die gesamte sportliche Leitung um Bruno Hübner verlängerte um ein weiteres Jahr.

Bei den Königsblauen dagegen ist die Zukunft von Jens Keller, als auch von Co-Trainer Seppo Eichkorn weiterhin offen. Die Mannschaft möchte mit den beiden Trainern weiterarbeiten, doch von den Verantwortlichen gibt es bisher keine Signale, dass die Zusammenarbeit fortgesetzt wird.

Die Anfangsphase begann recht offensiv, so übten beide Teams Druck aus. Die Gäste jedoch mit mehr Ballbesitz. So wurde es aus Sicht der Eintracht in der 12. Spielminute erstmals richtig gefährlich, denn nach einem Abstimmungsproblem der Eintracht-Defensive kam Michel Bastos an die Kugel, er zögerte nicht länger und probierte es mit einem Schuss aus der Distanz. Dieser Versuch war jedoch kein großes Problem für Eintracht-Urgestein Oka Nikolov, welcher mit einer großartigen Reaktion einen frühen 0:1 Rückstand verhinderte.

okaDavon ließ sich die Eintracht nicht beeindrucken, das Team von Coach Armin Veh nun deutlich dynamischer über die Außenbahnen und sorgte auch für Gefahren für S04, so kam Anderson Bamba in der 17. Spielminute zu einem Distanzschuss, welcher nur wenige Zentimeter am Gehäuse von S04-Keeper Timo Hildebrand vorbei streifte.

Nur eine Minute später, nämlich in Minute 18, erneut die Eintracht, nach Defensivproblemen der Mannschaft von Keller/Eichkorn Sebastian Rode mit der Großchance zum 1:0 Führungstreffer für die Gastgeber, doch es sollte nicht sein, die Kugel landete genau auf der Latte und prallte ins Spielfeld zurück.

Es ging hin und her, die anwesenden Zuschauer sahen eine zügige Bundesligapartie mit richtig viel Niveau.

Auf den Rängen ging es hitzig zu, denn beide Fan-Lager sorgten für eine einzigartige Atmosphäre in der Commerzbank-Arena.

Richtig aufregend wurde es in der 24. Spielminute, denn nach einem Handspiel von Stefan Aigner entschied Schiedsrichter Günter Perl auf Strafstoß für die Gäste aus dem Ruhrgebiet.

Michel Batos trat an und entschied sich für das rechte Eck, doch Oka Nikolov wollte keine Verbindlichkeiten aufnehmen und parierte mit einer Glanztat den Strafstoß und verhinderte somit erneut einen Rückstand seiner Elf.

Im Anschluss wurde der „Ewige“ Oka von den Eintracht-Fans mit Sprechchören gefeiert.

In der 29. Spielminute ging es wieder hin und her, dieses mal die Eintracht mit einem Sololauf von Inui, welcher allerdings von Uchida gestoppt wurde. Diese Szene sorgte bei Eintracht-Manager Bruno Hübner für Aufsehen, dieser konnte seine Emotionen nicht halten und der Ex-Duisburger rannte in Richtung Spielfeld um seinen Frust freien Lauf zu lassen. Daraufhin wurde er vom vierten Offiziellen Christian Dietz ermahnt.

800px-Armin_Veh_2012_238. Spielminute, erneut war es Inui, welcher es alleine in den 16er von Timo Hildebrand schaffte und erfolgreich abschloss, doch erneut war auch die Torlatte zur stelle und somit kam die Kugel erneut nicht hinter die Torlinie.

Die Belohnung für das Engagement der Gastgeber wurde in der 41. Spielminute belohnt, denn Marco Russ konnte nach einem Kopfball von Startelf-Debütant Stendera den 1:0 Führungstreffer erzielen.

Fazit 1.Halbzeit: Beide Teams tasteten sich zunächst vorsichtig ab. Mit der 10. Spielminute stieg ein großes Fußballfest, denn beide Teams boten attraktiven Bundesligafußball.

Zuschauer sowie die Aktiven auf dem Feld besonders engagiert. Die Gastgeber sowie die Gäste aus Gelsenkirchen engagiert. Gegen Ende der ersten Hälfte die Eintracht deutlich dominanter und konsequenter im offensiven Bereich. Konsequenz, welche mit dem 1:0 Führungstreffer durch Russ in der 41. Spielminute belohnt wurde.

Mit Beginn der zweiten Hälfte beide Teams in den Zweikämpfen ein wenig robuster als in Hälfte eins, so musste Schiedsrichter Perl des öfteren die Partie auf Grund von Spielerbhandlungen unterbrechen.

63. Spielminute, Schalke mit der Chance zum Ausgleich, Draxler versuchte es gegen Eintracht-Keeper Nikolov, doch erneut hieß der Sieger Oka Nikolov.

Nichts neues sahen die Zuschauer in der 65. Spielminute, Julian Draxler versucht es mit einem Distanzschuss, welcher von Oka Nikolov pariert wird, allerdings ließ Nikolov abprallen, doch auch den Nachschuss von Pukki konnte Nikolov klären.

Gegen Ende der Partie ließ das Tempo ein wenig nach, die Eintracht wollte das Ergebnis halten, übte dennoch weiterhin Druck aus. Das Team von Jens Keller fehlte das Konzept, um der Eintracht nochmals als Gefahr näher zu kommen. Schiedsrichter Perl jedoch hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Die Eintracht fühlte sich zurecht benachteiligt.

Am Ende hieß der Sieger Eintracht Frankfurt und nun darf sich die Eintracht auf das internationale Geschäft einstellen.

Die Stimmen zum Spiel:

Jens Keller: „Zunächst möchte ich Armin und der Eintracht zu dem verdienten Sieg gratulieren, in den ersten 20 Spielminuten haben wir uns gut präsentiert, doch wenn man dann noch einen Einen Elfmeter verschießt, dann ist der Rest der Partie sicherlich kein Selbstläufer.“

Armin Veh: „Ich bin natürlich sehr happy, dass wir heute die Partie gewinnen konnten, es war toll, dass mein Alter (lachend) Oka Nikolov den Elfmeter gehalten hat. Wir wurden dann für unser Engagement belohnt.“

Oka Nikolov:Ich bin sehr zufrieden, dass wir heute drei Punkte gegen Schalke 04 daheim behalten dürfen, denn Schalke hat eine gute Mannschaft. Ein großes Dankeschön muss ich an unsere Fans aussprechen, welche uns lautstark unterstützt haben.“

 

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