„Nicht warten, sondern handeln“ – Rolf Karling und das „Integrationshaus“

karlingSamstag gegen halb Zwei bei Bürger für Bürger in Rheinhausen. Wir sind mit Rolf Karling verabredet, der uns das „Integrationshaus“ zeigen möchte. Bürger für Bürger kümmert sich schon seit mehreren Jahren um die Versorgung der Ärmsten der Duisburger Stadtgesellschaft, mit Lebensmitteln und durch die Straßenambulanz auch mit der nötigsten medizinischen Versorgung. Das Vereinslokal ist voll, nein eher überfüllt. Wo normalerweise samstags etwa 50 Menschen darauf warten für sich und ihre Familien frisches Obst, Gemüse, Brot, Wurst, Käse sowie andere Lebensmittel zu bekommen, so sind es heute schon über 80 und weitere stehen vor der Türe. „Wir haben momentan einen Anstieg von fast 50 Prozent, was uns vor erhebliche Probleme, wie der Organisation von frischen Lebensmitteln, stellt“, so der Vorsitzende des Vereins Rolf Karling.

Karling sitzt an der Registrierung, wo jeder Lebensmittelempfänger sich per Ausweis anmelden muss. Bürger für Bürger versorgt etwa 5000 Menschen in Bedarfsgemeinschaften wöchentlich mit Lebensmittel, das sind ein Prozent der Duisburger Einwohner.

 

Er zieht seine Nato-Tarnjacke an. Nein, es ist eher die Kampfjacke die er überstreift. Wer Karling kennt, weis, Karling tarnt und versteckt sich nicht, Karling kämpft. Unermüdlich seit Jahren.

 

 

Wir fahren an das sogenannte Problemhaus in den Peschen. Es ist ruhig und von der Demo einiger Anwohner Mitte März, die sich zur Unterstützung die rechtspopulistische pro NRW mit ins Boot geholt hatten und der entsprechenden besser besuchten Gegendemo

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