Rot Weiss Essen – Fortuna Köln – Essen verpasst den Anschluss

Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Am Dienstagabend empfing RWE mit Fortuna Köln einen direkten Konkurrenten im Aufstiegsrennen. Mit einem Sieg hätten die Essener an der Fortuna vorbeiziehen können.

Allerdings hatte das Team von Fortuna-Coach Uwe Koschinat etwas dagegen. Sie begannen bereits in der Anfangsphase mit offensiven Fußball, so machten sie den Gastgebern das Leben schwer, besser gesagt war das Team von Waldemar Wrobel so überrascht über die aggressive Spielweise der Kölner, dass die Idee fehlte, um den Gästen aus Köln das Handwerk zu legen.

Durch individuelle Fehler der Gastgeber kam die Fortuna bereits in der 12. Spielminute zum Zuge und nutzte die Möglichkeit zum 0:1 konsequent, so verwandelte Kialka zum 0:1 Führungstreffer für die Gäste.

Im weiterem Verlauf der ersten Hälfte sahen die anwesenden Zuschauer eine attraktive Regionalligapartie. RWE deutlich bemühter als in den ersten 20. Spielminuten, aber die Gäste, welche in der Defensive gut geordnet waren ließen nichts anbrennen.

Emotional wurde es am Rande der Partie außerhalb des Feldes, denn beide Trainerteams waren des öfteren nicht gleicher Meinung bezüglich der Entscheidungen, welche Schiedsrichter Guido Winkmann traf, so lieferten sie sich einige Wortgefechte.

Einen kleinen Blackout hatte RWE-Spieler Grummel in Minute 36, als er im vorbeigehen dem Co-Trainer der Fortuna den Ball an den Kopf drückte.

Das kann jedem mal passieren, das ist in Ordnung, denn Grummel hat sich entschuldigt.“ so Uwe Koschinat.

In Hälfte zwei, sahen die zahlreichen Zuschauer im Stadion Essen nicht unbedingt eine Steigerung zur Leistung von Hälfte eins.

Die Gastgeber spielten sich wenige Torchancen heraus und die Gäste waren eher damit bemüht das 0:1 zu halten.

So blieb es letztendlich beim 0:1 für die Fortuna, welche sich mit diesem Ergebnis ein wenig Luft zu Rot Weiss Essen verschaffen konnte.

Positiv für den Verein Rot Weiss Essen war an diesem Tage, dass man eine Zuschauerzahl präsentieren konnte, welche beweist, dass der Verein sowie das Umfeld deutlich mehr als „nur“ Regionalliga verdient hätte, nämlich 8014. Zuschauer.

Die Stimmen zum Spiel:

Uwe Koschinat: „Die Partie heute war schon sehr richtungsweisend, denn es war ein Duell der Verfolger. Wichtig war, dass wir von Beginn an über unsere aggressive Spielweise die Gastgeber überraschen konnten und mit dem frühen Führungstreffer Kapital schlagen. Es waren wichtige drei Punkte für uns.“

Sebastian Zinke: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir hier die drei Punkte mitnehmen konnten.“

 

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