FOC gefährdet die Gesundheit der Bewohner im Duisburger Norden

 Zu diesem Schluss kommt man zwangsläufig, wenn man sich die jetzt bekannt gewordenen Unterlagen des Scoping Termins vom 21.12.2011 ansieht und man wundert sich, warum das Projekt seitens der Stadt nicht schon längst eingestellt wurde.

Aber zunächst der Reihe nach:

Das Ende eines Jahres ist auch immer der Zeitpunkt Bilanz zu ziehen und so sind auch in Bezug auf das geplante FOC in Duisburg Hamborn einige Artikel in der örtlichen Presse erschienen.

 

Der sogenannte Investor hält danach an einem Baubeginn Mitte 2013 fest. Grenzenloser Optimismus ist generell nicht verboten und mag auch ein belustigendes Element sein, es fragt sich aber, ob die Beteiligten von Stadt und Immeo noch darüber lachen können. Die Vorgänge um die ausgebliebene Zahlung der Grunderwerbsteuer für das im Besitz der Immeo stehende Hauptgelände, auf dem sich auch die Zinkhüttensiedlung befindet, mit der folgenden Auflösung des Kaufvertrages hätte eigentlich zu einem Umdenken führen müssen.

 

Möglicherwiese lag es aber nur daran, dass der sogenannte Investor kein Referenzprojekt nachweisen konnte und einfach nicht wusste, dass man bei einem Grundstückskaufvertrag auch Grunderwerbsteuer zahlen muss. Im übrigen ist nicht bestätigt, ob die entsprechende Steuer für das kleinere städtische Grundstück, auf dem sich die Rhein-Ruhr Hallte befindet, tatsächlich auch bezahlt wurde. Zwar wurde in einem Fernsehbericht der Lokalredation des WDR Studios Duisburg mit einem Fax in die Kamera gewedelt, als eine offizielle Bestätigung eines Zahlungseingangs, die nur von der zuständigen Finanzkasse erfolgen kann, ist das aber nicht anzusehen.

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Lachen kann man mit Sicherheit über die Kapitaldecke der Gesellschaften, die auf der Seite des sogenannten Investors an dem Projekt beteiligt sind, denn den benötigten ca. 120 Mio. Euro Investitionssumme, sofern diese überhaupt zutrifft, stehen keine Finanzmittel entgegen. Es fragt sich auch, wer und wie die notwendingen Sicherheiten für Bankkredite stellen soll. Doch hoffentlich nicht auch noch die Stadt Duisburg, die dann nicht zum ersten Mal voll ins Risiko ginge. Wie eine solche Strategie enden kann zeigt das Beispiel Küppermühle und die Folgen für die Gebag, die sich durch Verkauf ihrer besten Immobilielen quasi selbst abwickelt …

Lesen Sie den restlichen Artikel in unserem Duisburg Magazin unter https://www.xtranews.de/wp-content/uploads/2013/02/magazin2013.pdf

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