Demo in Duisburg: „Für Israels Recht auf Selbstverteidigung“

Kundgebung: Für Israels Recht auf Selbstverteidigung – gegen Antizionismus und Terror! 
Samstag, 24. November, 18 Uhr, Portsmouthplatz Duisburg (Hbf Vorplatz)

Ein Aufruf  des „Bündnis gegen Antisemitismus“

Die meisten deutschen Medien sind sich einig: Israels militärische Aktionen gegen die Terrororganisation Hamas sind ein Wahlkampfmanöver der Regierung. Eine Fehleinschätzung, die an Zynismus kaum zu überbieten ist. Der jahrelang andauernde Raketenbeschuss südisraelischer Wohngebiete hat sich in den letzten Monaten noch einmal verstärkt. 15 Sekunden Zeit um Schutz zu suchen liegen zwischen dem Aufheulen der Sirenen und dem Einschlag. Welcher Staat der Welt würde seine Bürger solch einem Terror aussetzen, ohne sich zu wehren? Und ist mit Terroristen, die so willkürlich morden, friedlich fertig zu werden?

Die Hamas ist keine widerständige Wohlfahrtsorganisation. Der wirtschaftliche und wissenschaftliche Fortschritt im Gazastreifen interessiert sie nicht – ganz im Gegenteil, die eigene Bevölkerung wird auf den Tod als erstrebenswertes Ziel eingeschworen, und als menschliches Schutzschild missbraucht. Im antisemitischen Wahn, und als williger Stellvertreter des iranischen Regimes an der israelischen Grenze, hat es die Welt in der Hamas mit einer islamofaschistischen Terrororganisation zu tun, deren Handlungsspielraum mit allen nötigen Mitteln eingeschränkt werden muss. Und zwar zuallererst im Interesse der Zivilbevölkerung in Gaza selbst. Tatsächlich ist es der Iran, der Hamas, Hisbollah und Assad bewaffnet, die Region destabilisiert und daran interessiert ist, dass die Welt auf Gaza schaut, anstatt auf das iranische Atomprogramm.

Und doch ist es Israel, das am Pranger der Weltöffentlichkeit steht. Es wird nicht gerne gesehen, dass sich der jüdische Staat wehrt. Es scheint, als wäre es den europäischen Friedensmahnern lieber, die Juden ergäben sich tatenlos ihren Mördern. Es ist aber ein lebendiges Israel, das seine Vernichtung nicht einfach hinnehmen wird, und diesem Israel gilt unsere bedingungslose Solidarität. Dafür demonstrieren wir am kommenden Samstag in Duisburg, eine Stadt, in der seit Jahren leitende Beamte, führende Politiker, Polizei und islamische Vereine ein antiisralisches Klima geschaffen haben. Doch der jüdische Staat steht auch hier nicht alleine.

Wir behalten uns vor, Teilnehmer, die mit einem israelsolidarischen Feigenblatt nur ihre rassistische Gesinnung verbergen wollen, von der Kundgebung auszuschließen.

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