Schädelkullt: Mythen und Kult um das Haupt des Menschen – Ausstellung im LWL-Museum für Archäologie

Der Kopf galt von jeher als Zentrum des Denkens, spiritueller Kraft und Persönlichkeit. Kein Wunder also, dass er in allen Ländern und zu allen Zeiten eine ganz besondere Rolle spielte: Als Objekt der Begierde und des Hasses, als Trophäe oder Andenken, als Macht- oder Liebessymbol.

Schrecklich und schön, rührend und fremdartig sind die über 300 Exponate aus 30 Ländern, die im LWL-Museum für Archäologie in Herne zu sehen sind. Erstmalig in Deutschland zeigt die Schau die Bedeutung des menschlichen Kopfes in seiner ganzen Vielfalt und Gegensätzlichkeit – und macht auf einmalige Weise die Auseinandersetzung des Menschen mit sich selbst deutlich. Exotische Souvenirs, die sich James Cook aus der Südsee mit nach Europa brachte, rätselhafte Trophäenschädel der Kelten, neue und alte Theorien über den Sitz der Seele und des Denkens sowie unser gegenwärtiger Schädelkult – all dies erwartet Sie in der Ausstellung „Schädelkult – Mythos und Kult um das Haupt des Menschen“.

Die Ausstellung, die bereits mehr als 100.000 Besucher in Mannheim und Schleswig begeisterte, wurde für die Präsentation in Herne grundlegend überarbeitet und zeigt sich nun in einer bildreichen Panoramainszenierung. Erleben Sie ab dem 17.11.2012 über 300 Exponate von der Schädeltrommel aus Tibet bis zum Schrumpfkopf aus Peru in einer ungewöhnlichen Inszenierung. Weitere Informationen finden Sie natürlich auf der Homepage des Museums.

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