Auf der Höhe der Zeit: Wir sind wieder wir! Teil 2: der Führer

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English: Dust jacket of the book Mein Kampf, written by Adolf Hitler. Courtesy of the New York Public Library Digital Collection. (Photo credit: Wikipedia)

Wo waren wir stehengeblieben? – Ach ja: „Niemand hält das auf, die Zeit des Erwachens hat begonnen: wir sind wieder wir!“ Aber langsam: in Teil 1 war die Rede von der Veröffentlichung des Hitlerbuches „Mein Kampf“, für den sich das führende deutsche Intellektuellenblatt Cicero so aufopferungsvoll stark macht, und nicht vom Tag des Erwachens, den wir gestern so andächtig begehen durften. Auf der Höhe der Zeit: Wir sind wieder wir! Warum in Gottes Namen soll alle Welt den größten Führer aller Zeiten im Original lesen dürfen, nur wir mal wieder nicht?! Zumal: „Das Buch verstößt gegen kein Strafgesetz“, wie uns der bedeutende Experte Nikolaos Gazeas versichert. Im Cicero, versteht sich.

„Man bedenke, dass auf einen Goethe die Natur immer noch leicht zehntausend solcher Schmierer der Mitwelt in den Pelz setzt, die nun als Bazillenträger schlimmster Art die Seelen vergiften“, lesen wir dort. Nein, natürlich nicht im Cicero, sondern in Mein Kampf. „Es war entsetzlich, aber nicht zu übersehen, dass gerade der Jude in überreichlicher Anzahl von der Natur zu dieser schmachvollen Bestimmung auserlesen schien.“ Aha, „schien“! Verstößt logischerweise gegen kein Strafgesetz; denn es kann ja nicht verboten sein, seinen Eindruck zu schildern. Eine Seite weiter erläutert der Kämpfer, dass „der Jude“, obwohl „kein Wasserliebhaber“ das Wiener Rotlichtmilieu kontrolliert habe.

 

Als ich zum ersten Male den Juden in solcher Weise als den ebenso eisig kalten wie schamlos geschäftstüchtigen Dirigenten dieses empörenden Lasterbetriebes des Auswurfes der Großstadt erkannte, lief mir ein leichtes Frösteln über den Rücken“, erzählt Adolf Hitler. Der Punkt war erreicht, an dem ein Mann ein Mann sein musste. Nein, nicht was Sie jetzt wieder denken! „Dann aber flammte es auf. Nun wich ich der Erörterung der Judenfrage nicht mehr aus, nein, nun wollte ich sie.“ Anstatt sich schwächlich den Verführungen des großstädtischen Lebens hinzugeben, hatte der Führer in spe an dieser Stelle für sich die Mission erkannt, die Welt vom Laster zu befreien.

Weiter im Text; jetzt wird es spannend. Zwar ist das Buch (noch) verboten; es verstößt aber, so hörten wir es vom Fachmann, gegen kein Strafgesetz. Also habe ich Mut und zitiere aus Mein Kampf, bitte sehr: „Wie ich aber so in allen Richtungen des kulturellen und künstlerischen Lebens und seinen verschiedenen Äußerungen nach dem Juden suchen lernte, stieß ich plötzlich an einer Stelle auf ihn, an der ich ihn am wenigsten vermutet hätte. Indem ich den Juden als Führer der Sozialdemokratie erkannte, begann es mir wie Schuppen von den Augen zu fallen. Ein langer innerer Seelenkampf fand damit seinen Abschluss.“ Lasset auch uns unseren inneren Seelenkampf zum Abschluss bringen und befreit ausrufen: Wir sind wieder wir!

 

Nur um nicht missverstanden zu werden: weder der Cicero noch der Strafrechtler Gazeas machen sich diese hier zum Ausdruck gebrachten – sagen wir mal: persönlichen Probleme des Herrn Hitler mit dem Juden zu Eigen. Sie plädieren halt nur dafür, dass diese Erfahrungswerte nicht länger dem deutschen Volke vorenthalten bleiben sollen, bzw. stellen fest, dass an dieser freien unabhängigen Meinung ja nichts Verbotenes dran ist. Der Cicero als sozusagen geistige Elite des deutschen Volkskörpers bzw. Herr Gazeas als Mitglied dessen strafrechtlicher Elite. Die durchaus kritischen Anmerkungen des lange verstorbenen Herrn Hitler sind dessen persönliche Meinung, die einerseits nicht ohne Weiteres geteilt wird, wobei wir andererseits selbstverständlich in einem freien Land leben.

Um dieses befreiende Gefühl, endlich wieder wir zu sein und nicht nur zu sein wollen, in die Köpfe und Herzen möglichst vieler Volksgenossen zu bekommen, reicht es natürlich nicht aus, nur die geistige Elite unseres Vaterlandes mit unserem neuen Wir-Gefühl vertraut zu machen. Wer liest denn schon den Cicero? Und was „Mein Kampf“ betrifft: nicht nur, dass man dieses Buch nicht mehr zur Eheschließung geschenkt bekommt (wie dereinst üblich), es ist auch noch verboten! Noch, wie gesagt. Aber machen wir uns nichts vor! Selbst so ein theoretisches Grundlagenwerk könnte dies alles nicht rausreißen. Deshalb ist es umso erfreulicher, dass sich auch Medien, die den ehrlich arbeitenden einfachen Menschen zugänglich sind, verstärkt der Herausforderung widmen, die Zeit des Erwachens konstruktiv zu begleiten. Dazu mehr in den nächsten Folgen…

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