Durchstarten in die Wissensregion Ruhrgebiet: Sechs IHKs laden zum Wissensgipfel nach Bochum ein

Die Ministerin hat zugesagt: Svenja Schulze, in Nordrhein-Westfalen zuständig für Innovation, Wissenschaft und Forschung, wird beim ersten Wissensgipfel Ruhr über „Wissenschaft und Wirtschaft in NRW“ sprechen. Die sechs Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet haben gemeinsam mit dem Regionalverband Ruhr für den 30. November 2012 von 10 bis 13:30 Uhr in den RuhrCongress Bochum eingeladen.

Die Veranstaltung unter dem Motto „Unter Tage waren wir gestern!“ soll ein Signal in die Region und an das Land senden. Ein Signal, um deutlich zu machen, dass sich das Ruhrgebiet auch zur Wissensregion wandelt. Der Wissensgipfel, der von der derzeit für die Ruhrgebiets-IHKs federführenden IHK Mittleres Ruhrgebiet organisiert wird, bildet den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen, die die Wissensregion Ruhrgebiet stärker ins Licht rücken soll.

Wie ist der Stand der Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft? Welche Vorteile bringt eine noch engere und systematischere Zusammenarbeit für die Region? Die Veranstaltung will Antworten auf diese Fragen geben und richtet sich an Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Institutionen wie etwa Transfer- beziehungsweise Innovationsberatungsstellen.

Begrüßt werden sie von Jürgen Fiege, Präsident der IHK Mittleres Ruhrgebiet, und Prof. Dr. Elmar W. Weiler, Rektor der Ruhr-Universität Bochum. Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen, wird eine Bestandsaufnahme der Wissensregion Ruhrgebiet vorlegen. Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen, wird als Hochschulvertreter seine Sicht auf den Ist-Zustand schildern und Wünsche für die Zukunft äußern. Dasselbe wird als Vertreter eines Unternehmens Dr. Winfried Materna, Geschäftsführender Gesellschafter der MATERNA GmbH, Dortmund, tun.

Beispiele aus der Praxis werden zeigen, wie Betriebe unterschiedlicher Branchen und Größe von einer Kooperation profitieren und welche Vorteile die Hochschulen daraus ziehen können. Geschildert werden sie von
• Holger Gerstel, Geschäftsführender Gesellschafter der GERSTEL GmbH, Mülheim a. d. Ruhr
• Dr.-Ing. Christian Großmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Ingpuls GmbH, Bochum, und Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Mittleres Ruhrgebiet
• Wolf-Thomas Nußbruch von der InnovationsFabrik an der Universität Duisburg-Essen
• Prof. Dr.-Ing. Michael Schugt von der Hochschule Bochum und Geschäftsführender Gesellschafter der ScienLab electronic systems GmbH, Bochum

Zudem werden drei Studierende und junge Wissenschaftler von ihren Erfahrungen beim ersten Kontakt mit der Praxis berichten und ihre Erwartungen an Wirtschaft und Hochschulen deutlich machen.
In der abschließenden Gesprächsrunde formulieren Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik insbesondere Forderungen an die politisch Verantwortlichen im Ruhrgebiet und im Land Nordrhein-Westfalen. Teilnehmer sind:
• Karola Geiß-Netthöfel, Direktorin des Regionalverbandes Ruhr
• Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH
• Prof. Dr. Dietrich H. W. Grönemeyer, Vorsitzender des Wissenschaftsforums Ruhr e. V.
• Wilfried Neuhaus-Galladé, Vizepräsident der IHK Mittleres Ruhrgebiet und Geschäftsführender Gesellschafter der J.D. Neuhaus GmbH & Co. KG, Witten
• Prof. Dr. Ursula Gather, Rektorin der Technischen Universität Dortmund

Regionaldirektorin Geiß-Netthöfel und Reinhard Schulz, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dortmund, halten das Schlusswort.

Interessierte können sich bereits jetzt per E-Mail an wissensgipfel@bochum.ihk.de anmelden. Ansprechpartnerin ist Dr. Katja Fox, Tel.: (02 34) 91 13-1 26. Das detaillierte Programm ist als Download hinterlegt. Die Anmeldung erfolgt per Fax oder unter wissensgipfel@bochum.ihk.de

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