Eintracht Frankfurt – SC Freiburg 2:1 – Eintracht Wahnsinn

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Der Bundesligasonntag startete in Frankfurt, denn dort empfing das Team von Eintracht-Coach Armin Veh den SC Freiburg.

Das die Eintracht als Favorit in die Partie ging erarbeitete sich das Team selber, denn mit einer Bilanz, welche 4 Siege plus ein Remis aus den ersten fünf spielen beinhaltet startete die Eintracht als bester Aufsteiger aller Zeiten in die neue Bundesligasaison.

Ganz Deutschland schaut nun nach Frankfurt; denn wenn die Fußballfans einen Blick auf die Tabelle werfen, scheint es so, als wenn nur eine Mannschaft sich aktuell auf Augenhöhe mit dem FC Bayern bewegen kann.

Doch die Gäste aus Freiburg kamen nicht nach Frankfurt, um die Punkte zu verschenken, nein im Gegenteil. Freiburg-Coach Christian Streich forderte volle Konzentration seiner Jungs, da man nach dem Match gegen den SV Werder Bremen wieder punkten wollte.

Bereits vor der Partie war die Euphorie in Frankfurt groß, denn die Zuschauer wollten den Sonntag zum „Festtag“ verwandeln.

Insgesamt wurden 49.300 Karten abgesetzt, so dass für ein perfektes Ambiente gesorgt war.

Um Punkt 15:30 Uhr ging es los in der Commerzbank-Arena Frankfurt, die Eintracht begann wie immer in Rot, die Gäste aus dem Breisgau in Weiß.

Zunächst tasteten sich beide Teams vorsichtig ab, allerdings erkannte man bereits in der Anfangsphase, dass beide Teams robust in die Zweikämpfe gehen würden.

Die Gastgeber begannen recht offensiv, sie kamen mehrfach über die Außenbahnen. Nach nur 10 gespielten Minuten stand es im Puncto Eckverhältnis bereits 2:1.

Nach einem Foulspiel der Gäste aus Freiburg erhielt der Gastgeber von Schiedsrichter Felix Brych einen Freistoß zugesprochen.

Welcher von Eintracht-Kicker Pirim Schwegler ausgeführt wurde, Freiburgs Schlussmann Baumann konnte allerdings klären.

Nachdem sich Mitte der ersten Hälfte wenig in den Strafräumen tat, wurde es in der 27. Spielminute spannend, denn die Eintracht kam über einen Konter in den Strafraum der Breisgauer. Inui Takashi versuchte es mit einem Torabschluss, doch Freiburgs Schlussmann Oliver Baumann hatte den richtigen Moment erkannt, so dass er den Schuss in einer eins gegen eins Situation klären konnte.

Im direkten Gegenzug versuchten die Gäste aus Freiburg eine Gefahr für Eintracht-Schlussmann Kevin Trapp zu werden, Daniel Caligiuri, welcher über die linke Außenbahn kam, traf nur das Außennetz.

Kurz vor Ende der ersten Hälfte in der 42. Spielminute versuchten die Gastgeber es nochmals, Alexander Meier mit einem Fallrückzieher, welcher zwar optisch hervorragend aussah, aber nicht zum Torerfolg führte.

Deutsch: Logo Eintracht Frankfurts

Deutsch: Logo Eintracht Frankfurts (Photo credit: Wikipedia)

Fazit zur ersten Hälfte: Beide Teams gingen konzentriert in die Partie. Die Eintracht mit mehr Ballbesitz konnte sich einige Offensivaktionen erkämpfen, überzeugte zudem auch mit tollen Spielzügen, doch zum Torerfolg reichte es nicht.

Die Gäste aus Freiburg machten zu beginn einen desorientierten Eindruck, aber das Team von Chef-Coach Christian Streich kam schnell auf Augenhöhe. Freiburg lauerte auf Fehlpässe und Ballverluste der Eintracht, welche sie zum einleiten von Offensivaktionen nutzten.

Freiburg stand defensiv gut und lies die Eintracht mit dem Ball laufen.

Insgesamt sahen die Zuschauer in der Commerzbank-Arena eine durchschnittliche erste Hälfte.

Halbzeit zwei konnte nur mehr bieten.

Dieses tat sie auch, denn bereits in der 50. Spielminute gingen die Gäste aus Freiburg mit 0:1 in Führung, Trapp konnte zwar vorher klären, doch Max Kruse verwandelte den abgeprallten Ball zum 0:1.

Nun übten die Freiburger ordentlich Druck aus, 58. Spielminute, Julian Schuster versuchte es aus rund 25 Metern, doch Eintracht-Schlussmann Kevin Trapp konnte schlimmeres aus Sicht der Eintracht verhindern.

Halbzeit zwei bis Dato spannend und die heimischen Zuschauer sahen eine Eintracht, welche auch nach einem Rückstand Kampf und Leidenschaft präsentierte.

Richtig los ging es dann ab der 66. Spielminute, da kochten die Emotionen über, denn Schwegler erzielte das 1:1, dachten alle, doch Schiedsrichter Byrch und seine Assistenten entschieden auf Abseits.

Im direkten Gegenzug die Freiburger, welche das 1:2 erzielen wollten, dieses gelang Sebastian Freis auch, doch auch hier, Abseits!

68. Spielminute, die Erlösung für die Eintracht, denn Alexander Meier trifft aus der Distanz zum 1:1 Ausgleichstreffer.

73. Spielminute, wieder Alexander Meier, erneut versucht er es aus der Distanz, allerdings mit Kopf mit Erfolg (Vorlage: Oczipka), denn er erzielt seinen Doppelpack und somit auch die 2:1 Führung für die Gastgeber.

Ab diesen Moment gab es in der Commerzbank-Arena Frankfurt kein Halten mehr, denn die Eintracht-Fans verwandelten die Arena zum „Hexenkessel“, aber auch die Fans aus Freiburg feuerten ihre Mannschaft lautstark an.

Auch die Schlussphase gestaltete sich spannend. Doch die Eintracht spielte die 2:1 Führung nun Souverän dem Schlusspfiff entgegen, dieser ertönte um Punkt 17:19 Uhr.

Da brachen alle Dämme der Freude, Verantwortliche, Spieler sowie Fans lagen sich minutenlang in den Armen, denn spätestens hier war klar, dass man mit den 16 erreichten Punkten aus sechs Partien fast die halbe Miete zum Klassenerhalt erreicht hat und vielleicht auch mehr.

Chef-Trainer Eintracht Frankfurt Armin Veh

Die Stimmen zum Spiel:

Armin Veh (Chef-Trainer Eintracht Frankfurt): „Wir haben heute einen starken Gegner gehabt, der uns viel abverlangt hat. Die Gäste aus Freiburg haben uns lange das Leben schwer gemacht. Ich bin aber erleichtert, dass wir heute gewinnen konnten, denn das Umfeld verlangt immer, dass wir ein Topniveau abrufen, doch das ist schwer, nun reisen wir nach Gladbach und werden versuchen dort etwas zu holen. Wichtig ist aber, dass wir alle ein wenig runter kommen.“

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): „Meine Mannschaft hat heute ein tolles Spiel gezeigt in Frankfurt, wie bereits auch gegen den SV Werder Bremen. Doch am Ende haben wir null Punkte. Ich bin nun seit 18 Jahren in Freiburg tätig und bin es gewohnt, dass wenn wir Fußball in der ersten Liga spielen möchten, dass man hart arbeiten muss, nun müssen wir noch mehr tun, die Fehler ansprechen und versuchen diese zu korrigieren.“

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