Nach Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin: BA-Vorstand Alt zeigt sich entsetzt über Brutalität

Nach dem brutalen Angriff auf eine Jobcenter-Mitarbeiterin in Neuss in dessen Folge die Kollegin verstorben ist, zeigt sich Vorstandsmitglied Heinrich Alt entsetzt und betroffen. „Nichts, aber auch gar nichts, rechtfertigt eine solche Handlungsweise. Mein tiefstes Mitgefühl ist jetzt bei der Familie und Freunden, aber auch bei den Kolleginnen und Kollegen, die diese Tat hautnah miterleben mussten.“

 

„Unsere Mitarbeiter können sich nicht hinter Schutzglas verschanzen. Wir brauchen eine Vertrauensbasis mit unseren Kunden. Dazu müssen wir eine offene Behörde sein“, so Alt. „Aber alle Sicherheitsmaßnahmen die wir in den Jobcentern haben, können leider einen Vorfall dieser Art nicht verhindern.“

 

One thought on “Nach Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin: BA-Vorstand Alt zeigt sich entsetzt über Brutalität

  1. Es ist ein absolut dramatischer Fall, der mich mit Trauer erfüllt. Auch wenn evtl. von irgendeinem Fehlverhalten des Sachbearbeiters ausgegangen werden könnte, ist jede Form der Gewalt abzulehnen. Man sieht, wohin Hassaufrufe, zb. auch hier im Netz, führen können. Sicherlich ist das heutige HartzIV System falsch und gehört in der Form, wie es heute ist, abgeschafft. Aber nochmal: Gewalt ist keine Lösung! Mir tut auch der Messerstecher in sofern leid, man weiss ja nicht ob er psychisch verwirrt war oder was ihn zu der Tat bewegt hat, das darf in der heutigen Gesellschaft auf keinen Fall vorkommen. Es zeigt mir aber auch, das eine Organisation wie die Mitläufer mit ihrem Weg auf dem richtigen Weg ist, in der Form, das man eben Betroffene („Kunden) nicht alleine lässt und ihnen auf deeskalierende Art und Weise hilft ihre Interessen zu vertreten.