Apple-User beklagen sich weniger über Viren

Auch wenn Windows hierzulande noch immer den Computer Markt dominiert – die Macs aus dem Hause Apple werden immer beliebter. Ein Hauptverkaufsargument der Apple-Produkte ist auch immer wieder das angebliche Fehlen von Viren und anderen Computerschädlingen. Doch ist der Mac wirklich sicherer?

Microsoft dominant – Apple holt auf

Weltweit nutzen wohl über 90 Prozent der Computernutzer ein Betriebssystem von Windows, von der neusten Version 7 bis zum Dauerbrenner XP. In ärmeren Ländern und auf alten Rechnern werden wohl aber auch noch ältere Betriebssysteme von Microsoft eingesetzt. Andere Systeme waren schon immer eher Nischenprodukte: Apple-Computer gelten als Luxusprodukte und Linux ist eher ein flexibles Spielzeug für IT-Profis. Wer sich heute einen fertigen Computer im Elektromarkt kauft, hat meistens die neueste Version von Windows gleich vorinstalliert – auch deshalb dominiert Microsoft so konsequent den Markt. Doch vor allem in den USA, dem Heimatland von Apple, liegt die Quote an Macs traditionell höher als in anderen Teilen der Welt. Dieser Trend verstärkt sich nun auch zunehmend in Europa, wo der kalifornische Hersteller einige Marktanteile hinzugewinnen konnte. Ausgelöst durch den riesigen Erfolg der iPods und iPhones geriet die Marke in den Fokus einer meist jungen und finanzkräftigen Käuferschicht. Heute gilt ein Apple-Gerät als besonderes Statussymbol und Lifestyle-Produkt, vor allem in der Kreativbranche setzt man auf die weiß-silbernen Computer und Notebooks. Apples Verkaufsargumente sind neben dem edlen Design vor allem die einfache Bedienung, die leichte Wartung und der gute Service. Auch die Sicherheit der eigenen Daten durch weniger Viren wird immer betont, trotzdem wird auch ein Antivirus für Mac angeboten.

Benötigt man Antivirus für Mac?

Das auf dem Mac weniger Viren registriert werden als auf einem Windows-PC könnte zum einen an der geringeren Verbreitung liegen. Wer einen Windows-Virus programmiert, kann einfach viel mehr Rechner infizieren und so einen vielfach größeren Schaden anrichten. Doch die größere Sicherheit beim Mac nur auf die geringere Nutzerzahl zu schieben, wäre nicht richtig, denn auch das eingesetzte Betriebssystem trägt sehr viel dazu bei. Das Apple-Betriebssystem OS basiert auf UNIX und hat deshalb eine ganz andere Struktur als Windows! Hier gibt es einen sehr modularen Aufbau und nur eine lose Verbindung zwischen den einzelnen Komponenten, deshalb fällt es einem Virus schwerer, den gesamten Rechner zu übernehmen. Bei Windows hingegen sind alle Teile des Betriebssystems stark miteinander verwoben und können so leichter auf den gesamten PC zugreifen. Trotzdem gibt es auch beim Mac einige Viren, jedoch nicht in einer so hohen Anzahl und meist auch sehr viel weniger schädlich als bei Windows. Antivirus für Mac wird trotzdem dringend empfohlen, um bei sensiblen Daten wie vertraulichen Dokumenten, Passwörtern oder beim Online-Banking höchstmögliche Sicherheit zu genießen. Zudem bieten die meisten Antiviren-Programme auch Features wie eine Kindersicherung und speziellen Schutz in den sozialen Netzwerken.

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