Duisburg: Theo Steegmann erinnert OB-Link an den versprochenen Neuanfang

Theo Steegmann mischt sich wieder in die Duisburger Kommunalpolitik ein. Der einst durch den legendären Rheinhauser Arbeitskampf bekannte gewordene Berufsduisburger, der unseren Autor Richard Wittsiepe als erfolglosen OB-Kandidaten unterstützte, lädt Erstunterzeichner zu einem Appell, in dem ein wirklicher Neuanfang für die sterbende Eisenhüttenstadt gefordert wird.

Der neugewählte OB Sören Link (SPD) habe bislang seine Wahlversprechen nicht eingelöst. Wenn nicht gar verraten, meint Steegmanns.

Hier ist der Steegmann-Appell:

„Viele Bürgerinnen und Bürger haben bei ihrer Unterschrift für die Abwahl
Adolf Sauerlands ihre Befürchtung geäußert, dass es danach wieder im alten
Stil weitergeht: Mangelnde Transparenz der Ratsentscheidungen und
politische Postenschieberei – egal ob schwarz oder rot.

Die jetzt verkündeten Entscheidungen über

–  die Eingliederung der kommunalen Beschäftigungsgesellschaft GfB
in die Wirtschaftsbetriebe ohne ausreichend diskutiertes Konzept

–  die Benennung eines zusätzlichen  Vorstandes der
Wirtschaftsbetriebe und eines neuen Geschäftsführers der GfB ohne
öffentliche Ausschreibung dieser kommunalen Spitzenpositionen
lassen eine erneute „Lagerbildung“ in der städtischen Verwaltung
befürchten.

Ein effektives Verwaltungshandeln wird weiter gelähmt  in einer Stadt, die nichts nötiger als das hat.

Das kann nicht der erhoffte Neuanfang sein.

Oberbürgermeister Sören Link hat im Wahlkampf einen „neuen Stil“
versprochen.

Jetzt ist es Zeit, sich daran zu erinnern.

6 thoughts on “Duisburg: Theo Steegmann erinnert OB-Link an den versprochenen Neuanfang

  1. tjaa wenn ich an die persönlich an Mich adressierte Mail von Herrn Link von vor der Wahl denke hier Auszüge :

    „Sehr geehrter Herr Knott,

    herzlichen Dank für Ihre Frage, in der Sie implizieren, dass die Stelle eines 2. Vorstandes bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg eine neue Stelle sein wird. Das ist nicht der Fall und das ist meiner Kenntnis nach auch nicht in der Presse so dargestellt worden.
    …………
    Zur Frage der Interessensbekundung von Herrn Greulich an dieser Position werde ich mich nicht äußern. Diese Frage muss sich der Verwaltungsrat der Wirtschaftsbetriebe stellen, wenn er dafür einen Handlungsbedarf sieht, was die Mehrheit des Verwaltungsrates im Moment nicht tut. Sollte sich dies ändern, werden die Beratungen dazu dann wieder aufgenommen und jede Bewerbung auf ihre Eignung intensiv geprüft.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sören Link “

    tjaa da hat sich die Meinung aber sehr schnell geändert und auch meine Frage : wo ist die versprochene offene Ausschreibung –

  2. Es ist reichlich bizarr, dass ausgerechnet Herr Steegmann, der den Durchmarsch der SPD erst möglich machte, nun das kritisiert, was er verursachte. Mahnungen und Warnungen wischte er seinerzeit mit einer willfährigen Truppe einfach so vom Tisch, obwohl er die SPD aus jahrzehntelanger Erfahrung hätte kennen sollen. Tja, Theo Steegmann, dumm gelaufen, aber vorhersehbar.

  3. Der Bürgerverräter Nummer 1 ist immer noch dieser saubere Herr Steegmann.
    Er hat massiv dazu beigetragen, dass der saubere Herr Jäger mit seinem sauberen Herrn Link jetzt so agiert.
    Keine Unterstützung für Herrn Steegmann, dieser Typ ist ein absolutes NoGo

  4. wer im steinhaus sitzt, sollte auch nicht mit gläsern werfen?

    Theo Steegmann täte auch gut daran mal eine ruhige minute darauf zu verwenden, seine eigene rolle im zusammenhang eines „Neuanfang“ selbstkritisch zu überdenken und was das bewirkt hat.
    wie andere berühmt-berüchtigten Rheinhausener wird er nicht ewig von seinem „ehrlichen“ vergangenheitsbild zerren können.

    was nicht heisst, dem neuen OB könne man schon beachtliche erfolge nachsagen. da gehen wir konform…

  5. wäre nicht passiert, steegmann, wenn sich alle vermeintlichen neuanfang-befürworter auf Rubinstein geeinigt hätten. hatten sie nicht, damit link das rennen macht. wer also ist denn dafür verantwortlich, dass link nun sauerland-politik betreibt? sie Stegmann u.a.