SPD Duisburg zur Mercatorhalle: Streiten für jeden Cent, um den wir betrogen wurden

Duisburg – Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Rat, Herbert Mettler, hält die sofortige Sperrung der Mercatorhalle für den einzig richtigen Schritt. „In einer Situation, die anscheinend aus kriminellen Energien heraus verursacht wurde, steht Sicherheit für alle Nutzer an erster Stelle. Wir wissen ja im Moment nur wenig. Aber allein schon das was bekannt ist für mich selber unbegreiflich.“ Neben dem finanziellen Schaden, der schon in der Bauphase angerichtet wurde, und den jetzt folgenden Konsequenzen für Kultur und Veranstaltungen ist es vor allem die erneut negative überregionale Berichterstattung über Duisburg, die Mettler entsetzt.

„Für uns selber als Nutzer ist es schon schlimm, sei es für die Philharmoniker oder für andere Auftritte. Aber das mediale Echo ist verheerend.“ Lückenlose Aufklärung und Verfolgung von vorsätzlichem Betrug oder auch Schlampereien stehen für Mettler jetzt ganz oben auf der Tagesordnung. „Die Duisburger haben ein Recht darauf, dass wir für jeden Cent streiten, um den wir hier betrogen worden sind.“

Enhanced by Zemanta

2 thoughts on “SPD Duisburg zur Mercatorhalle: Streiten für jeden Cent, um den wir betrogen wurden

  1. Das sind wieder einmal die markigen Worte eines Kommunalpolitikers. Herr Mettler, Sie haben die Möglichkeit, die Angelegenheit von Anbeginn an zu recherchieren, da Sie Einblick in alle Unterlagen nehmen können. Den technischen Aspekt müssen Sie natürlich Fachleuten überlassen. Doch Sie müssen sich fragen lassen, warum Sie nicht eingeschritten sind, als Kölbl/Kruse als Trösterchen 600.000€ überwiesen wurden. Kennen Sie den Vertrag mit KK? Haben Sie und Ihre Partei sich dagegen gewehrt? Haben Sie mitgestimmt für die exhorbitant hohe Miete, die nur für die Nutzung durch die Philharmoniker zu zahlen ist, abgesehen von weiteren utopischen Summen? Wenn nicht, sind Sie eingeschritten? Was haben Sie getan, um – wie Sie sich verpflichtet haben – Schaden von der Stadt abzuwenden?

    Werden Sie und Ihre Partei endlich einmal tätig, denn bisher ist von Aktivitäten der SPD nichts zu sehen.

    • >> Werden Sie und Ihre Partei endlich einmal tätig,
      >> denn bisher ist von Aktivitäten der SPD nichts
      >> zu sehen.

      Bandelier, mir wurde einmal gesagt: „Du hast ja keine Ahnung wie Politik funktioniert. Wir müssen mit der Verwaltung klar kommen. Wenn wir die Verwaltung kritisieren, brauchen wir nie wieder mit irgendetwas anzukommen.“

      Bei der Loveparade wurde deutlich, wie mit Bedenken und Kritik umgegangen wird.

      Es gibt kein Konfliktmanagement in der Stadt Duisburg. Das haben Menschen mit ihrem Leben und ihren Leiden bezahlt und wir Bürger bezahlen das täglich mit unsren Steuergeldern und der Einschränkung unserer Lebensqualität – aber auch mit unserer Gesundheit: Feinstaub, Nachtabschaltung der Verkehrsampeln und Straßenbeleuchtung oder Schimmelbefall in Schulen wie jetzt in Walsum, wie gerade bei XN zu lesen war.

      Kürzlich hat sich ein grüner Bezirkspolitiker aus dem Duisburger Norden in einem Leserbrief heftig beschwert. Es ging gegen die Stadt. Eine Gratiszeitung hat das gedruckt.

      Nach den in Duisburg geltenden administrativ-politischen Regeln ist der Mann fertig, so meine Sicht. Ich werde in ein paar Monaten mal nachfragen.