DGB lädt zur Gedenkveranstaltung zum Antikriegstag ins Duisburger Rathaus

Duisburg – Der DGB-Niederrhein lädt am Freitag, dem 31.08.2012 um 15.00 Uhr in den Ratssitzungssaal des Duisburger Rathauses zur Gedenkveranstaltung anlässlich des Antikriegstages. Neben einer Begrüßung durch den scheidenden DGB-Regionsvorsitzenden Rainer Bischoff und einem Grußwort des neuen Oberbürgermeisters der Stadt, Sören Link, wird eine musikalische Umrahmung durch den Stattchor Duisburg stattfinden. Abschließend wird die zukünftige DGB-Regionsvorsitzende Angelika Wagner sprechen und zu einem Gedenkspaziergang zum Mahnmahl für die ermordeten Gewerkschaften einladen.

 

„Das Herzstück der Veranstaltung“, so Angelika Wagner und Rainer Bischoff einvernehmlich, „wird allerdings die Lesung aus dem Buch des Duisburger Autors Willy Peter Reese mit dem Titel „Mir selber seltsam fremd“ sein. Beeindruckend sind dessen Schilderungen als Wehrmachtssoldat, in denen er in Tagebuchform die ganze Brutalität und Unmenschlichkeit von Krieg und Gewalt offenbart. Ganz besonders erfreut sind wir darüber, für diese Lesung prominente Duisburgerinnen und Duisburger aus ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen gewonnen zu haben. So werden Annegret Finke von der IG Metall und Sarah Ruppelt von der DGB-Jugend lesen, aber auch Alt-Oberbürgermeister Josef Krings, der ehemalige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Jacques Marx sowie der Stadtdechant der Katholischen Kirche, Bernhard Lücking. Wir versprechen uns und allen Interessierten eine würdige und beeindruckende Gedenkveranstaltung zu einem höchst aktuellen Thema: Der staatliche und gesellschaftliche Frieden muss immer aufs Neue erreicht werden. Die Gräuel und die Unmenschlichkeit von Kriegen als warnendes Beispiel dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Die Zukunft gehört denjenigen, die sich mit dem Fehlern und Katastrophen der Vergangenheit auseinandersetzen.“

 

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Eine kurze Anmeldung beim DGB unter Telefonnummer 0203 992750 oder Faxnummer 0203 9927540 oder E-Mail duisburg@dgb.de wäre für die OrganisatorInnen hilfreich.

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