Finale!!! – DGB ruft zur Teilnahme an der OB-Wahl am kommenden Sonntag in Duisburg auf

Duisburg – Neben der Frage, wer sportlich als Europameister den Rasen verlässt, entscheiden die Duisburger BürgerInnen am kommenden Wochenende in freier und demokratischer Wahl über den Oberbürgermeister der fünftgrößten Stadt in NRW.

 

Der DGB in Duisburg ruft alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger auf sich aktiv an dieser Wahl zu beteiligen. „Letztlich waren es ja die Bürger dieser Stadt, die im Februar dieses Jahres sehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben, dass sie mit der Amtsführung des OB-Vorgängers nicht einverstanden waren“, so Ulrich Rieger, Sozialsekretär vom DGB in Duisburg.

 

Sie haben mit der Abwahl von Adolf Sauerland die Verantwortung für die Stadt übernommen und zugleich den Weg für einen politischen Neuanfang aufgezeigt. Umso enttäuschender ist für den DGB die relativ niedrige Wahlbeteiligung im 1. Wahlgang am 17. Juni.

 

Wenngleich auch mit der anstehenden Wahl nicht die Schicksalsfragen einer Nation berührt sind, so ist es aus Sicht der Gewerkschaften doch wichtig mit der Wahl am kommenden Sonntag ein Zeichen zu setzen, für eine handlungsfähige, selbstbestimmte Kommune. Nur mit starken und durch die Bevölkerung breit unterstützten Personen an der Spitze, lässt sich ein sozial gerechtes Duisburg mit Arbeit und Bildungschancen für alle aufbauen und weiterentwickeln.

 

Das Wahlrecht ist ein kostbares Gut, davon Gebrauch zu machen gehört zum Selbstverständnis im sozialen Miteinander. Nur gemeinsam und unter Beteiligung aller, lassen sich die Herausforderungen der Zukunft für unsere Stadt meistern. Wählen und mitentscheiden bedeutet auch das Schicksal über die soziale Ausgestaltung der Stadt mit zu bestimmen und nicht anderen zu überlassen.

 

Den Kandidaten, die sich dieser Herausforderung stellen, gehören der Respekt und das Vertrauen der Wahlbürger, selbst wenn man nicht in allen Positionen mit ihnen übereinstimmt. In diesem Sinne hofft der DGB auf eine breite Zustimmung durch die Duisburger Bürgerschaft am kommenden Wahlsonntag.

 

 

 

4 thoughts on “Finale!!! – DGB ruft zur Teilnahme an der OB-Wahl am kommenden Sonntag in Duisburg auf

  1. Die SPD und die CDU werden versuchen die niedrige Wahlbeteiligung als Wahlmüdigkeit der Duisburger zu verkaufen und somit ihren „riesen“ Sieg feiern.
    Dagegen kann nur ein Zeichen gesetzt werden, wenn eben möglichst viele ungültig wählen. Also nochmal kurz zur Erklärung – eben zur Wahl gehen und beide Kandidaten ankreuzen.
    Es ist die einzigste Möglichkeit hier nochmal ein Zeichen zu setzen das man mit dieser Wahl unzufrieden ist.

  2. […] Sie haben mit der Abwahl von Adolf Sauerland die Verantwortung für die Stadt übernommen und zugleich den Weg für einen politischen Neuanfang aufgezeigt. […]

    wenn ich ergänzen darf:
    …, dem die politik allerdings nicht gefolgt ist und lieber mit den alten machtspielchen und dem parteienklüngelpöstchenschieben weitermachen möchte.

    frank knott kann man sich in dem fall nur anschliessen.
    ob nun beiden Kandidaten ein kreuz bekommen, ein grosses über den ganzen wahlschein, Ihre meinung drauf steht statt einem kreuz oder, oder, oder… solange das papier nicht blanko, also ohne irgendein merkmal in die urne wandert, ist es dabei völlig egal, wie man es anstellt.(nicht das man Ihnen noch nachträglich bei der „entscheidungsfindung“ hilft).

    so war man wählen und hebt die wahlbeteiligung und macht von seinem „kostbaren wahlrecht“ gebrauch. da ob davon beim DuisBürgerverdrossenen politiker was ankommt, darf man eher als unwahrscheinlich ansehen.

    […] Wählen und mitentscheiden bedeutet auch das Schicksal über die soziale Ausgestaltung der Stadt mit zu bestimmen… […]
    das klingt im zusammenhang mit Duisburg fast schon wie eine drohung und ruft die erinnerung an die beteiligung bei den sparplänen wach. wenn so eine nullnummer gemeint ist

    • @ Pro Nix

      wer sind „die meinen“? bis dato bin, war und bleibe ich vereins- und parteilos. würde ich gezwungen, aus dem verbleibenden bodensatz zu wählen, würde ich konsequent natürlich Bendolf Sauerdorf wählen. (beim Adolf war nicht alles schlecht! und im osten auch nicht…)

      mein „kandidat“ laut „wählerauftrag“ war von anfang an nicht dabei, sowas war vermutlich auch nicht vorgesehen. was bleibt, ist aus dem, was geboten wird zu wählen. gegen den gewinner „nichtwähler“ sahen alle blass aus und haben kaum an profil zugelegt. was bleibt, ist die wahl zwschen zwei pappkameraden oder seinen unmut auszudrücken, über einen nicht verstandenen/erfüllten wählerauftrag?

      oder einfach mit der herde mitziehen…