Duisburg vs. Freiburg: Wärmste Regionen Deutschlands

Derzeit geht vor allem den Bewohnern Norddeutschlands das Wetter gehörig gegen den Strich. Während die Süddeutschen sich in der Sonne aalen und ein Eis nach dem anderen schlecken, ziehen Gewitterfronten und Regenwolken über den Norden hinweg. Wer wiederum im Bergischen Land wohnen möchte oder dort bereits wohnt, hat es gut. Denn gerade hier im Westen Deutschlands bleibt die warme Luft in der bergigen Landschaft hängen. Aber auch im hohen Süden kann man noch von der warmen Luft aus dem Mittelmeerraum profitieren. Wo es in Deutschland im Sommer am Schönsten ist, erfahren Sie hier.

Die Suche nach dem wärmsten Fleck

Das Wetter in Deutschland ist zumeist alles andere als einheitlich, da die Republik zu groß hierfür ist und zudem zu vielen Einflüssen ausgesetzt ist. So spielen Nord- und Ostsee, aber auch die Gebirge in die Wetterverhältnisse mit ein. Vielen Sonnenanbetern stellt sich nun die Frage, wo die Deutschen meisten Sonne abbekommen. Letztendlich teilen sich allerlei Orte die oberen Ränge, da sich die Werte natürlich Jahr für Jahr ändern und dennoch immer dieselben Regionen anzutreffen sind. Wo lebt es sich also am wärmsten und sonnigsten in der Republik?

Sonne satt: Ihringen in Breisgau

Die Stadt Ihringen in Breisgau wirbt damit, der wärmste Ort Deutschlands zu sein, womit die Stadt gar nicht so falsch liegt. So sinken die Temperaturen im Winter selten unter null und im Jahresdurchschnitt erreicht die Stadt circa 11 Grad Celsius. Die Temperaturen lassen sich durch die Lage des kleinen Weinbauorts im Oberrheingraben erklären. So bleiben Regenfronten in Frankreich an den vorgelagerten Vogesen hängen, weswegen in Ihringen mehr Sonnenstunden dominieren. Der Titel, mit dem die Stadt wirbt, dürfte allerdings nicht anerkannt werden, denn so dauert eine Messperiode vom Deutschen Wetterdienst exakt 30 Jahre. Die derzeitige Messperiode dauert jedoch noch bis 2020 an und die letzte Periode verlief von 1961 bis 1990. Ganz in der Nähe vom Bergischen Land wohnen die Bewohner jener Gewinnerstadt und erfreuten sich an jenem Titel …

Duisburg & Heidelberg: Sommer, Sonne, Rhein und Mehr

So war in jener Messperiode Duisburg die wärmste Stadt in Deutschland mit 10,9 Grad Celsius im Durchschnitt. Jenen Titel teilte sich die Stadt am Niederrhein mit Heidelberg, welche Metropole ebenfalls einiges von der deutschen Sonne abbekam. Allerdings wird die Stadt den Titel in der laufenden Messperiode nicht halten können, was jedoch nicht bedeutet, dass es sich in Duisburg nicht mehr warm lebt! Kein Wunder also, wenn Norddeutsche sich dazu entscheiden in Duisburg oder im Bergischen Land wohnen zu wollen. Doch wer stößt nun Duisburg und Heidelberg vom Thron?

Heiß, heißer, Freiburg!

Derzeit findet sich Freiburg ganz oben auf der Hitliste der wärmsten Städte Deutschlands. Allgemein kommt die Region rund um Breisgau mit hervorragenden Temperaturen davon und fährt Spitzenwerte ein. Die niedrigen Lagen entlang der großen Flüsse genießen besondere Vorteile. Das wärmste Bundesland ist übrigens Baden-Württemberg.

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