Die Junge CDA Duisburg möchte Duisburg zur FairTrade Stadt machen

Duisburg – Die Junge CDA (Christlich-Demokratische-Arbeitnehmerschaft) in Duisburg empfiehlt die Teilnahme an der weltweiten Kampagne „Fairtrade-Towns“. Die jungen Arbeitnehmer fordern in einem Antrag ihre Vertreter innerhalb der CDU auf, sich für die Förderung des Fairen Handels in Duisburg einzusetzen und sich um den Titel „Fairtrade Stadt“ zu bewerben. „Damit wollen wir ganz gezielt ökologisch- und sozialengagierte Duisburger Unternehmen und Verbände unterstützen und ihr bisheriges Engagement honorieren“, so der Vorsitzende der Jungen CDA Sebastian Geßmann.

 

Um den Titel einer FairTrade Stadt von der Siegelorganisation TransFair Deutschland e.V. verliehen zu bekommen, müssen in Duisburg fünf Kriterien erfüllt werden.

 

Dazu gehört ein Beschluss der Kommune, der vorsieht bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates sowie im Bürgermeisterbüro Fairtrade-Kaffee sowie ein weiteres Produkt aus Fairem Handel anzubieten. Ein weiteres Kriterium ist das Angebot von Produkten aus Fairem Handel in mindestens 59 Einzelhandelsgeschäften und 30 Restaurants oder Cafés in Duisburg nachzuweisen. Auch ist eine Beteiligung von Kirchen, Vereinen, Verbänden und Schulen, die sich für einen ökologischen und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen einsetzen im Konzept verpflichtend vorgesehen.

 

„Wir haben uns als Junge CDA intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und festgestellt, dass Duisburg wahrscheinlich bereits zu 50% FairTrade Stadt ist, ohne sich bislang darum offensiv bemüht zu haben. Warum also nicht die 100% erreichen?“, so der so der stellv. Vorsitzende Daniel Wörmann.

 

Ab 20. Oktober 2012 werden voraussichtlich über 100 Städte, Gemeinden und Landkreise in Deutschland ausgezeichnet sein. Als Fairtrade Stadt qualifizierten sich bisher u.a. Düsseldorf, Dortmund, Frankfurt, Hamburg, Leipzig und Münster. Weltweit existieren mehr als 1100 Fairtrade Städte in 24 Ländern, darunter London, Dublin, Rom, Paris, Kopenhagen und Brüssel.

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