Duisburger OB-Kandidat Link positioniert sich zur Oper

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Duisburger OB-Kandidat Sören Link

Duisburg – SPD-Oberbürgermeister-Kandidat Sören Link hat sich in der Debatte um die Deutsche Oper am Rhein (DOR) positioniert. Er forderte deutliche Sparmaßnahmen im Betrieb bei Erhalt der DOR. „Die gesamte Sparsumme von 60 Millionen ist nicht veränderbar. Deshalb werden wir die Kultur nicht außen vor lassen können. Aber ich sehe auch Alternativen zu einer kompletten Einstellung des Betriebes“, so Link in einer Stellungnahme.

Ihn ärgere, dass es in der Debatte nur schwarz oder weiß gebe. Im Sport- und Sozialbereich sei bewiesen worden, dass es auch kreativere Ansätze gebe.
„Wir sind mit den Kulturpolitikern in guten Gesprächen. Seriös wird das Ganze aber nur, wenn wir Sparsummen, die wir hier nicht erreichen, an anderer Stelle realisieren können.“

Link betonte, dass die Oper für ihn ein wichtiger Teil von Duisburg sei. Man müsse nicht permanenter Besucher sein, um zu wissen, dass auch dieser Bereich von Kultur zu einem Oberzentrum gehöre.

Neben den Kulturgesprächen laufe zurzeit die Debatte mit den Finanzfachleuten, um die Deckungslücken im Haushaltssanierungsplan zu schließen. Die SPD-Fraktion und er selbst würden dabei eng zusammen arbeiten und seien auf einem guten Weg. Eins zeige sich dabei genauso deutlich wie auch sonst im ‚normalen‘ Leben: „Das Bestehen auf Maximalpositionen ist niemals sehr hilfreich. “

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