Delegation des DFB gedenkt der Opfer des Holocaust

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Logo of the DFB,(Deutscher Fussball Bund or German Football Association) (Photo credit: Wikipedia)

In stillem Gedenken an die Opfer des Holocaust legten DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball gemeinsam einen Kranz nieder. Mit einem Eintrag in das Buch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau erinnerte Niersbach an das Leid der Verfolgten und Ermordeten, zu denen auch Fußballspieler aus Polen und anderen Ländern zählen, und an die besondere Verantwortung des Fußballs, immer wieder gegen das Vergessen und für ein tolerantes, menschliches und vorurteilsfreies Miteinander einzutreten.

Niersbach sagte im Anschluss an den Besuch: “Im Umgang mit diesem menschenverachtenden Kapitel unserer Geschichte sollte ein Satz des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizäcker für uns Mahnung und Orientierung sein: ‘Wer die Augen vor der Vergangenheit verschließt, wird blind für die Gegenwart.’ Es ist unsere Verpflichtung und Verantwortung, sehr genau hinzuschauen und vor allem den vielen jungen Sportlern in unseren Vereinen immer wieder zu vermitteln, dass Antisemitismus, Rassismus und Intoleranz keinen Platz haben dürfen.”

Ligapräsident Rauball erklärte: “Die Eindrücke in Auschwitz waren beklemmend. Es gibt keine Worte, die die ungeheuerlichen Verbrechen des Nationalsozialismus beschreiben können. Für den deutschen Fußball und die Bundesliga mit ihrem enormen öffentlichen Stellenwert bedeutet der Blick in die Geschichte eine besondere Verantwortung. Der Ligaverband und seine Vereine werden sich weiterhin gegen das Vergessen engagieren. Antisemitische und rassistische Tendenzen dürfen bei uns keinen Raum haben. Weder auf dem Fußballplatz noch in der Gesellschaft. Daran dürfen wir keinen Zweifel lassen.”

Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff, der zusammen mit Bundestrainer Joachim Löw, Kapitän Philipp Lahm, Miroslav Klose und Lukas Podolski die Nationalmannschaft vertrat, sagte: “Mit dem Besuch in Auschwitz wollten wir ein Zeichen setzen, dass ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte niemals in Vergessenheit geraten und sich nie wiederholen darf.”

Der Delegation gehörten neben DFB-Vizepräsident Peter Peters und Generalsekretär Helmut Sandrock auch Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Rüdiger Freiherr von Fritsch, der deutsche Botschafter in Polen, sowie Heribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender von Eintracht Frankfurt, an.

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