Rainer Bischoff: „Sören Link soll OB werden“

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Der Duisburger Landtagsabgeordnete und DGB-Chef Rainer Bischoff - Foto: Thomas Rodenbücher

Duisburg – Die Bürgerinnen und Bürger des Duisburger Westens haben am Samstag, den 26.05.2012 von 10 Uhr – 12 Uhr  am Hochemmericher Markt vor dem Marktforum die Möglichkeit, mit ihrem heimischen und wiedergewählten SPD – Landtagsabgeordneten, Rainer Bischoff, ins Gespräch zu kommen, zu diskutieren und sich auszutauschen.

 

„Nach der großartigen Wahl am 13.05.2012, stehen wir Rheinhauser und Rheinhauserinnen vor der nächsten Wahl, nämlich der OB – Wahl am 17.06.2012.

Unser Kandidat Sören Link ist ein hervorragender Kandidat und nun gilt unser Fokus ihn zu unterstützen und die Bürgerinnen und Bürger über die anstehende OB – Wahl zu informieren. Natürlich stehe ich auch zu landespolitischen Fragen zum Gespräch zur Verfügung“, so Rainer Bischoff wörtlich.

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17 thoughts on “Rainer Bischoff: „Sören Link soll OB werden“

  1. Es heißt zwar nichts ist so alt wie die Nachricht von Gestern aber manchmal ist es gut wenn man sich alte Nachrichten mal anschaut . ich bekam heute Abend einen Hinweis dem ich erst nicht wirklich glauben wollte aber wie sich jetzt herausstelle ist es doch die Warheit !!
    aus einen Interview bei xtranews.de am 2. März 2010 :

    „Sören Link: Wir haben nie gesagt, die SPD will die Love Parade nicht. Wir haben gesagt, wir wollen nicht, dass die Love Parade mit Steuermittel finanziert wird. Ich sage dazu ganz deutlich: Wir können von mir aus jeden Tag eine Love Parade in Duisburg machen, solange da keine städtischen oder Landes- oder sonstigen Steuermittel für aufgebracht werden. Das ist eine super geile Party! Sie sollte eben auch wie jede andere Party finanziert werden, nämlich durch private Gelder und Sponsoren.“

    Ohne jetzt dieses zu sehr kommentieren zu wollen meine Frage : Kann ein Politiker der so wie Sören Link die LoPa hier in Duisburg gutgeheißen hat hier nach der Abwahl von Adolf Sauerland hier in Duisburg OB werden ??

  2. Son ein Blödsinn, Herr Knott! Zu diesem Zeitpunkt waren die meisten Verantwortlichen, und auch viele Bürger Duisburgs, für die Durchführung der Lopa. Niemand konnte ahnen, was dann passierte. Ihm dies nun vorzuwerfen ist nichts mehr als billiger Populismus a la: ….na den Duisburger Namen eines bekannten Herrn, der zu allem ne ungefragte Meinung hat,(die aber auch öfters wechselt) schenk ich mir! 😉

    Ich wünsche Sören als OB-Kandidat für unsere Stadt alles Gute! Aber mit Herrn Rubinstein wäre ich auch zufrieden!

    • Es ist eben gewarnt worden von verschiedenen Stellen, die LoPa hier in Duisburg stattfinden zu lassen.
      Es wurde von einem anderen Bürgermeister einer ähnlich großen Stadt abgelehnt die LoPa in seiner Stadt durchführen zu lassen. Ein Mann wie Herr Link hätte auch damals schon auf solche Warnhinweise reagieren können und müssen.
      Zudem jeder, der den Tunnel gesehen hat, es erahnen konnte das bei der Masse der Menschen die Größe des Tunnels + Gebietes nicht ausreichend sein würde. Daher bestand auch ein gewaltiges Sicherheitsrisiko.
      Hätte Herr Link, was die Sicherheit betrifft, auch nur ein Wort damals verloren, dann würde ich ihm Recht geben. Aber aus seinem damaligem Interview liest sich eindeutig heraus, das wenn er OB gewesen wäre, er genau wie Adolf Sauerland die LoPa genehmigt hätte.

      Genau aus diesem ist in meinen Augen Herr Link nicht wählbar.

    • Lüge!
      Die meisten bürgerlichen Bürger, so auch die gesamte CDU-Spitze war dagegen!!!
      Einige Namen gefällig? Sauerland, Janssen, Rabe, Gerste, Mahlberg, Vogt
      Die „Gäste“ wurden von den Besitzenden, die um die Sicherheit ihres Eigentums Sorge trugen als Pöbel und Mob bezeichnet!

      Lüge!
      Alle möglichen ahnten, dass es Tote geben würde, einige warnten, andere verpissten sich ohne verklagt zu werden!

  3. Für mich ist das nach wie vor unvorstellbar.
    Einer aus den Reihen der verantwortlichen Parteienvertreter
    soll so weiter machen wie bisher?
    Ich habe die Reaktionen der Parteienvertreter, ihres Zeichens Ratsleute,
    häufig bei Demos von Betroffenen der Lopa vor dem Rathaus live erlebt.
    Zum Kotzen.
    Kein Weiterso.
    Die Nummer der Parteien in der anfänglichen BI war genauso unerträglich.
    Bürgerverarsche.
    Parteilose Kandidaten sind angesagt.
    Ich persönlich plädiere für Rubinstein.

    • ich auch. wobei, wenn Wittsiee wirklich ein Bürgerrechtskämpfer ist, dies auch bleibt und NICHT nach Wahl wieder FDP-Scherge wird, dann auch ihn, aber ich vermute, dass er die Wirtschaft bediente, bedient und bedienen wird, auch wenn Hellmich sein Feind ist, vielleicht ärgert ihn ja auch nur dessen Exklusivbaurecht unter Sauerland, weil andere Bauherren seine Kunden sind, für die er nun auch politisch was tun will, wäre also auch alles beim alten

  4. Herr Wittsiepe schreibt zwar sehr kluge Dinge und wäre sicherlich kein schlechter Kandidat. Er hat allerdings einen Schönheitsfehler, nämlich den, dass er einer Gruppe entstammt, die die Bürger nachhaltig gepaltet und deren Unterschriften übelst missbraucht hat. Mit seiner Kandidatur stärkt er Sören Link, und ich kann mir durchaus vorstellen, dass ein Steegman über ausreichend Destruktivität verfügt, dieses zu wollen und dafür Wittsiepe ins Rennen schickte. Wer weiss, was ihm die SPD dafür versprochen hat?

  5. Guten zusammen,

    da weiß man nicht ob man weinen möchte oder lachen.
    Herr Knott nimmt seine Aussage von Herrn Link nun schon seit Tagen und schiebt diese vor sich her, ohne auch nur ansatzweise den Kontext zu sehen auf welche Frage Herr Link hier geantwortet hat.

    Herr Link wurde im Rahmen der Finanzierungsfrage der LoPa befragt was er davon hält das die Stadt zahlen solle – denn wer den Sachverhalt folgte, weiß das ein Finanzierungsproblem bestand, der durch Lovapent dann Schlussendlich gesattelt wurde.

    Herr Link antwortete also auf die Finanzierungsfrage und Sachlagen genau mit dieser Antwort. Lässt man den Kontext weg, so erweckt man den Anschein das Herr Link sich hier auf die Loveparade bezieht – er bezieht seine Aussagen aber eben auf die Finanzierungfrage.

    Das weg lassen von Kontexten um Aussagen böswillig erscheinen zu lassen, haben wir aber schon zu genüge gelesen und hören müssen.

    Ich verstehe im Übrigen auch nicht den Vorwurf Herr Steegmann würde nur einen Kandidaten ins Rennen zu schicken um zu schwächen. Das ist völliger Schwachsinn und diese Rechnung würde auch in der politischen Praxis nicht aufgehen. Einzelheiten erspare ich mir…
    Jedoch, und hier muss ich zustimmen, Herr Steegmann hat Menschen oft getäuscht und leider falsche Tatsachen geschaffen – aber das haftet an ihm als Privatperson, denn mehr ist er nicht.

    • der Kontext spielt bei dem Interview nicht wirklich eine Rolle ! Es waren Bedenken was die Sicherheit betrifft laut geworden und sicherlich auch Herrn Link bekamt und er sagt ja das die LoPa unter den gegebenen Voraussetzungen also durch Sponsoren finanziert stattfinden kann . Genau so ist es gemacht worden und die folgen sind leider bekannt .und nur das zählt ! und genau aus diesen Grund bleibe ich dabei ein Sören Link ist hier in Duisburg unwählbar

    • Kann ich bestätigen, Stegmann wusste und billigte, zusammen mit Pro NRW (und NPD?) in den Abwahkampf zu gehen und zuvor Stimmen für Rücktritt und Suspendierung zu sammeln. Das zu thematisieren widerstrebte ihm aber wohl. Dass also die BI sich getrennt hat war vermutlch absehbar, da in beiderseitigem Einvernehmen. Ergo ein Zweckbündnis aus Sozialisten und Nationalsozialisten, aber der Übergang ist da ja wohl fließend inzwischen. Sowieso falsch von Nazis zu sprechen, wenn sie sich selbst längst Neurechte bzw. Kulturkonservative nennen.

    • Sie dürfen weinen oder lachen, gerade so, wie Ihnen zumute ist. Dennoch wird durch die Äusserungen von Jäger und Link eines sehr offensichtlich: Die menschen sind uninteressant, auch deren Wohl und Wehe. Es zählt die Wirtschaftlichkeit, sprich, kein Geld ausgeben. Jäger und Link sind duisburger, kennen also die örtlichen Gegebenheiten und mussten sich von daher Gedanken machen. Taten sie aber nicht! Als Duisburger und wichtige Mandatsträger des Landes hatten sie sich zu informieren. Taten sie auch nicht! Und es gab einiges an Warnungen. Doch wäre man nicht Politiker, wenn man die meinung von Menschen ernstnehmen würde.
      Fakt ist, dass die SPD der Loveparade zugestimmt hat, ohne sich vorher gründlich zu informieren. Fakt ist auch, dass sie weder Krisenmanagement selbst betrieb, noch die Verwaltung dazu aufforderte. Fakt ist ebenso, dass die Damen und Herren der SPD-Fraktion sich ebensowenig veranlasst fühlten, aus dem Urlaub heimzukehren, weil in der Stadt, für die sie verantwortlich sind, der Supergau stattgefunden hatte, wie der AS-Intimus Greulich. Weder Jäger noch die SPD haben irgendetwas aufgeklärt, weil sie offenbar kein Interesse daran haben. Und diese verantwortungslosen Gesellen haben nun die Chuzpe, sich selbst ins Spiel zu bringen, damit der Filz demnächst noch dichter gewalkt werden kann.

      Herzlichen Dank, dass Sie uns mit weiteren Klugheiten zu Steegmann verschonen. Diese wären wahrscheinlich wenig überzeugend.

  6. Zitat Königsmacher Ralf Jäger: „Bereits seit 3 Jahren ist bekannt, dass Duisburg die Loveparade durchführen soll. Es ist ein Witz, dass Herr Sauerland 5 Monate vor dem Veranstaltungstermin weder ein Finanzierungs- noch ein Organisationskonzept und offensichtlich auch keine belastbare Absprache mit dem Gründstückeigner über die Kosten zur Herrichtung der Veranstaltungsfläche vorgelegen kann“, stellt Jäger fest. Damit versucht Herr Sauerland die Öffentlichkeit über die wahre Kostenbelastung für die Stadt zu täuschen. Da die angespannte finanzielle Lage Duisburgs schon lange bekannt ist, hätte längst mit der Sponsorensuche begonnen werden müssen. [….] Für die SPD gelte klare Kante: Loveparade ja, aber nicht auf Kosten Duisburger Kinder und Jugendlicher.“

    Dazu die SÜDDEUTSCHE 27.07.2010, 12:28: „Schon im Februar hatte der Duisburger SPD-Vorsitzende und heutige Innenminister Ralf Jäger gemahnt, dass Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) bei der Loveparade „unverantwortlich“ handle. Er klagte allerdings nicht über ein schlechtes Sicherheitskonzept. Es ging, wie so oft in Duisburg, um Geld: Es sei ein Witz, dass Herr Sauerland fünf Monate vor dem Veranstaltungstermin weder ein Finanzierungs- noch ein Organisationskonzept habe.“

    Zusammengefasst: Ralf Jäger bekannte sich im Februar 2010 klar zur Loveparade in Duisburg mit einem deutlichen JA – wie Sören Link. Er hat dabei nur die Kosten – wie Sören Link – im Auge gehabt, nicht aber die Sicherheit von Menschen auf einem absolut ungeeigneten Gelände.

    “Sören Link: Wir haben nie gesagt, die SPD will die Love Parade nicht. Wir haben gesagt, wir wollen nicht, dass die Love Parade mit Steuermittel finanziert wird. Ich sage dazu ganz deutlich: Wir können von mir aus jeden Tag eine Love Parade in Duisburg machen, solange da keine städtischen oder Landes- oder sonstigen Steuermittel für aufgebracht werden. Das ist eine super geile Party! Sie sollte eben auch wie jede andere Party finanziert werden, nämlich durch private Gelder und Sponsoren.”

    Was ist ein Leben wert, Herr Link, Herr Jäger? Schämen Sie sich nicht, sich als Kritiker gegenüber Sauerland aufzuspielen? Sind Sie nicht genau so fahrlässig dumm gewesen?

    Und Sie meinen wirklich, Duisburger lassen sich als Populisten beschimpfen, wenn man das anprangert?

    Da wähle ich lieber als OB einen wegen „Eierdiebstahls“ vorbestraften Karling mit Herz auf dem rechten Fleck als solche Politverbrecher, die die Volksverarsche unterm SPD Vorzeichen im Duisburger Rathaus fortsetzen wollen.

    Jeder Unabhängige ist besser als diese SPD Charaktermasken. Duisburger haben in diesem Jahr schon einmal bewiesen, das sie einen Arsch in der Hose haben mit der Abwahl Adolf Sauerlands. Lasst es krachen am 17. Juni und wählt nicht wie die Lämmer eure eigenen Metzger.

    • Danke Max S ich unterschreibe jedes Wort das sie in diesen Leserbrief geschrieben haben mit voller Überzeugung mit der ein-zigsten Einschränkung : Wir in Duisburg haben mit Michael Rubinstein eine echte Alternative und eine mehr als Gute Möglichkeit auf einen Echten Neuanfang Jede Stimme die an einen anderen Unabhängigen Kandidaten geht schmälert diese Chance . Aus diesen Grund sollten alle unabhängigen Kandidaten drüber nachdenken ob es im sinne von Duisburg nicht besser wäre ihre Kandidatur zurückzuziehen und sich für Michael Rubinstein einzusetzen .