Duisburg ist Rubinstein? Kann schon sein

In der Duisburger Oberbürgermeisterwahl toben Interessen. Gegen den sozialdemokratischen Kandidaten Sören Link, einem fünfundreissig Jahre altem Berufspolitiker führen zwei Wesen das Schild: Der lächelnde Michael Rubinstein und unser hoch fachkompetente Autor Richard Wittsiepe.

Der Rubinsteinsche - Recht unspezifisch zwar, aber als Kontrast Duisburgs Hoffnung - Foto: Thomas Rodenbücher

Wesen, ich sag Euch nur eines. Denkt taktisch.

Sofern es zu verhindern gilt, daß ein Soze Stadtoberhaupt wird, dann sollten die Kräfte gebündelt werden.

Sehen wir das doch mal so:

Die Sozen sind auffm Up-Peak seit der Landtagswahl, die könnten, wie wir das alle in unserer Jugend schon erlebt haben, größenwahnsinnig werden in Duisburg mit einer absoluten Mehrheit.

Insoweit ist deren Kandidat, Sören Link, auch der Besenstiel bzw Lachsack, denn se immer schon zur Wahl hingestellt haben.

Gottlob gibt es heuer wirklich Alternativen, nämlich diese Grinsekatze Michael Rubinstein, okay, der will nicht anecken in seinem Programm, redet auch eher mit dem Establishment als mit den Menschen – aber, zum Teufel:

Er ist kein Sozi. Und würde nicht verkimmeln. Also Leute, ich finde, das müsste in einer sozialdemokratisch dominierten Stadt wohl Grund genug sein.

Dann kommt Richard. Dr. Richard Wittsiepe. Unser Autor issn Reißer, ein Vogel, der stoisch dran bleibt und dem MSV und der Stadtverwaltung unangenehme Fragen stellt. Richard will auch OB. Er kandidiert als weiterer Unabhängiger, neben Michael.

Richard sagt mir: Ich bin stur. Was ich mir in den Kopf gesetzt habe, das prügel ich durch.

Genau das ist der Fehler.

Richards Kandidatur bedient nur eine kleine Gruppe, Michas Kandidatur fokussiert dagegen sich auf ganz Duisburg.

Insoweit finde ich, daß Richard als Wesen und mit seiner Expertise auf seine Kandidatur verzichten sollte. Und sich Michael anzuschließen hätte.

Damit wir alle gegen Sören in die Stichwahl gehen können.

Übrigens veröffentlicht Xtranews exklusiv die Papiere unseres Autors und Duisburger Oberbürgermeisterkandidaten Dr. Richard Wittsiepe in serieller Folge. Und Richard ist gelernter Wirtschaftsprüfer; ich würde mich warm anziehen, Stadtverwaltung, mit einem solchen Gegenfeuer.

 

8 thoughts on “Duisburg ist Rubinstein? Kann schon sein

  1. aus meiner Sicht haben Sie vollkommen recht, aber es scheint so, das die alte BI Herrn Rubinstein aus gekränkter Eitelkeit nicht unterstützt bzw. aus dem Grund, weil Herr Rubinstein vom Verein Neuanfang für Duisburg unterstützt wird.
    Leider wird aus diesem, aus meiner Sicht egoistischem Verhalten, die Chance von Herrn Rubinstein deutlich geschmälert und eben ein echter Neuanfang hier in Duisburg gefährdet.

  2. Der „dreiundreissigjährige Berufspolitiker, Lachsack und Besenstil“ ist übrigens der fünfunddreissigjährige Diplom-Verwaltungswirt Sören Link. Nix gegen ein wenig Plemik, aber bitte bei den Fakten bleiben.

    • Bedankt und: Sorry. Korrigiert. Dipl-Verwaltungswirt. Das war doch vor Äonen die neue Kommissarsausbildung, neuer Dorfbulle goes Abi. Soso, da ist Sören also stehengeblieben. (;

  3. Die Zusammenlegung ist durchaus denkbar – waren Sie doch beide in der FDP und wird einer von dieser sogar unterstützt und „mehr“… 😉

  4. Der Parteisoldat Link ist das Kind der Unzucht, die Steegmann mit der SPD trieb. Und, Herr Lorenz, auch wenn es Sie als SPDler schmerzt – Herr Link verfügt über Erfahrung in der Parteiarbeit. Das war es denn auch schon. Die Aufgaben eines OB in einer Stadt wie Duisburg sind jedoch erheblich anspruchsvoller als jedwede Parteiarbeit. Ausserdem ist der parteispezifische Tunnelblick sehr hinderlich bei der Erfüllung anspruchsvoller Aufgaben. Und eines darf nicht vergessen werden: Als die SPD begann, mit Steegmann zu poussieren, gab es sehr wohl die Zusage auf einen parteiunabhängigen Kandidaten. Dass dieser von vornherein nicht geplant war, muss jedem klar sein, der einen Hauch von Kenntnis von Parteipolitiker-Seelen hat. Doch auch die SPD wird sich an einem weiteren gebrochenen Versprechen messen lassen müssen.

  5. das dieser meiser nicht alle latten im zaun hat ist ja allgemein bekannt, wahrscheinlich, irgendwo, irgendwie zu oft genascht am drogenangebot seiner zeit, sein ding, aber das xtra news sich zum wortführer einer hetzkampanie gegen einen der ob kandidaten machen lässt, das macht nachdenklich! das hat mit journalistischer neutralität absolut nichts zu tun!

    • Metakomm. Karling, gelbe Karte. Ich bitte Dich um Mässigung. Und vielleicht sogar um Argumente. Hier ist zunächst festgestellt, dasste formaljuristisch beleidigend reindrischst. Aha, Du bist auch OB-Kandidat. Und ich habe Dich vergessen? Weil Du in der Sache unwichtig bist, Karling. Geh ma weiter Schulhof. (:

  6. Wittsiepe und Rubinstein sind die aussichtsreichsten Parteilosen. Rubinstein macht – trotz merkwürdigem Pressesprecher – straigten Wahlkampf mit FDP und Piraten. Ihm fehlt noch son bisschen das ruhrpottherzliche….
    Wittsiepe kolumniert bei xtranews, hängt sich bei den Zinkies rein, hat trotz Kenne wenig Ausstrahlung.
    Würden sich beide zusammentun, dann würden die Neuanfangs-Chancen im Rathaus beträchtlich steigen.
    Der SPD-Kandiadt wird in der Stichwahl 1a weggeknallt.
    Und wenn der Parteilose OB dann Murks macht, wird er von den Nichtwählern und der schweigenden SPD-Mehrheit zeitnah abgewählt.

    Glückauf