Luxussportanlage Mülheim-Heißen: Bedenkliche Mölmsche Mauscheldemokratie!?

Heute war der WAZ zu entnehmen, dass gestern die Bürgerversammlung zum umstrittenen Bebauungsplan „Bezirkssportanlage Hardenbergstraße – T 4“ stattfand. Dieser Termin war zumindest der MBI-Fraktionen nicht mitgeteilt worden. Überhaupt war die Bürgerbeteiligung anscheinend sehr selektiv, vgl. WAZ-Artikel unten, vor allem wenn man bedenkt, welche Wellen des Unmuts dieses Projekt bereits hervorgerufen hat. Etliche Vereine boykottierten deshalb das Hallen-Fußballturnier zu Jahresbeginn ganz. Noch gravierender ist das Problem mit dem Styrumer Schulsportplatz von-der-Tann Str., der zur Finanzierung dienen soll und wofür kein adäquater Ersatz in Sicht ist. Wenn die Umwandlung dieses Platzes deshalb nicht möglich sein sollte, ist auch die gesamte Finanzierung des Projekts hinfällig. Doch wen interessiert das? Die Finanzaufsicht des RP jedenfalls anscheinend nicht.
Unabhängig von dem skandalösen Versuch, diese Luxussportanlage in Heißen für 13 Mio. € auf Kosten der Grund- und Gesamtschüler in Styrum durchzupauken, ist es erschreckend, dass der RP die gesamte eindeutig vorschriftswidrige Finanzierung nachträglich doch genehmigt hat. Die vorgeschobene Begründung (vgl. Anhang) grenzt an intellektuelle Beleidigung, doch was soll„s, ist aus der Serie:
Wie Frau Krafts Heimatstadt Mülheim sehenden Auges und ohne wirkliche Not auf den Abgrund zusteuert, mit Genehmigung der Aufsichtsbehörde!!“
Mehr unter http://www.mbi-mh.de/2012/05/06/rp-genehmigung-sportplatz-heissen-nachtraeglich-und-vorschriftswidrig
Die ganze Art und Weise, wie dieses Projekt durchgepeitscht wird, spricht für sich, zeigt aber auch den bedenklichen Zustand der Mölmschen Demokratie.

P.S.: Die MBI hatten letztes Jahr auch Frau Kraft wegen der Angelegenheit angeschrieben und um Eingreifen gebeten. 2.9.11: MBI-Beschwerdebrief an NRW-Ministerpräsidentin Kraft wegen des unzulässigen Finanzierungskonzepts für das „Perspektivkonzepts Fußball“ der Stadt Mülheim über geplante Grundstückserlöse trotz Nothaushalts und wegen der Weigerung von IM Jäger einzugreifen, nachzulesen  als pdf-Datei (29 KB). Bis heute keine Antwort, nicht einmal eine Eingangsbestätigung! Das wirft kein gutes Licht auf die „Landesmutter“, die sich doch ach so bodenständig und bürgernah präsentiert.

Sportplatz-Projekt

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