Duisburger OB-Kandidat Michael Rubinstein in Marxloh und in Bruckhausen

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Duisburger OB-Kandidat Michael Rubinstein Foto: Thomas Rodenbücher

Duisburg – Der unabhängige OB-Kandidat Michael Rubinstein hat am Montag den Duisburger Norden besucht. Zunächst nahm er an der Demonstration gegen die rechtsradikale „Pro NRW“ Splitterpartei vor der Merkez-Moschee in Marxloh teil. Danach sah er sich die Zinkhüttensiedlung in Bruckhausen an.
Für Rubinstein ist es eine „pure Selbstverständlichkeit“ gewesen, sich mit Hunderten schützend vor die Merkez-Moschee zu stellen; denn mit der Moscheegemeinde verbindet ihn eine lange Freundschaft. „Wir (die Jüdische Gemeinde) stehen, vor, neben und hinter Euch“, versprach Rubinstein schon bei der Eröffnung der Moschee. Am Montag konnte er – fürs Erste erleichtert – das Fazit ziehen, dass es „abermals einer Handvoll angereister Hetzer nicht gelungen“ sei, das „friedliche und tolerante Miteinander in Duisburg zu stören“.
Im Anschluss ging es nach Bruckhausen. Katrin Susanne Gems und Harald Jochums schilderten ausführlich, wie der Häuserabriss vor sich geht. Michael Rubinstein sprach mit verbitterten Anwohnern, die ihren Stadtteil sterben sehen, jedoch bis zur letzten Minute dort bleiben wollen. Der Besuch der Zinkhüttensiedlung verdeutlichte die Dimensionen, die die Planungen für das FOC mittlerweile angenommen haben. Rubinstein stellt erschüttert fest: „Hier wird auf Kosten der Bewohnerinnen und Bewohner eine über Jahrzehnte gewachsene Struktur zerstört.“ Michael Rubinstein wird sich im Kontakt mit der dortigen Bürgerinitiative für die Betroffenen stark machen.

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One thought on “Duisburger OB-Kandidat Michael Rubinstein in Marxloh und in Bruckhausen

  1. Lass es Hirn regnen Mi, 30 Mai 2012 at 16:41:18 -

    Wie passend am 1. Mai 😉 Schade, ich dachte Rubinstein wäre Zukunft, leider auch nur Stillstand und Bewahrung des Gestern. Ich warte immer noch auf tragfähige Ideen aus der Politik, die eine Veränderung in Duisburg erhoffen lassen. Abbruchhausen zu verschönern und menschlicher zu gestalten wäre ein guter Anfang. Der Grüngürtel ersetzt leerstehende Bruchbuden, die mal vor Jahrzehnten Häuser waren. So sollte kein Mensch mehr im 21. Jahrhundert leben müssen. Die Gegner können ja gerne vorschlagen das Stahlwerk möge umziehen. Dann sind die letzten Arbeitsplätze für die Wählerschaft der Linken etc. auch weg.