Duisburger OB-Kandidat Michael Rubinstein übergibt benötigte Anzahl an Unterstützungsunterschriften

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Michael Rubinstein Foto: Thomas Rodenbücher

Duisburg – Michael Rubinstein, unabhängiger Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters, hat die für seine Kandidatur erforderlichen Unterstützungsunterschriften erfolgreich gesammelt. „Der Wahlkampfauftakt am Samstag auf der Königstraße ist ein voller Erfolg gewesen“, sagt Rubinstein, „so dass ich gleich am Montagmorgen die Unterschriften beim Amt für einreichen konnte“.

 

Am Wochenende hat Michael Rubinstein seine Homepage im Internet freigeschaltet. Unter der Webadresse www.michael-rubinstein.de können sich die Duisburgerinnen und Duisburger ein Bild vom unabhängigen OB-Kandidaten machen. Die Homepage stehe jedoch erst am Anfang, erklärt Rubinstein. „Da ich im Gegensatz zu meinen Mitbewerbern nicht auf einen Parteiapparat zurückgreifen kann, wird das Internet in meinem Wahlkampf eine wichtige Rolle spielen.“

 

Umso mehr setzt er auf die weitere Unterstützung durch die Bürgerinitiative Neuanfang für Duisburg e.V., der FDP sowie der Piratenpartei im Rahmen des Wahlkampfes.

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5 thoughts on “Duisburger OB-Kandidat Michael Rubinstein übergibt benötigte Anzahl an Unterstützungsunterschriften

  1. Erinnern wir uns! Warum ist Herr Rubenstein jetzt Oberbürgermeister-Kandidat? Ich bewundere seine Bereitsschaft, ein hochwürdiges Ehrenamt zu übernehmen. Das ist mutig.

    Herr Rubenstein ist jetzt Oberbürgermeister-Kandidat wegen der Loveparade RUHR.2010. Er will die Nachfolge von Oberbürgermeister a.D. Adolf Sauerland antreten, der für die Loveparade-Katastrophe die politische Verantwortung übernehmen musste.

    Die Loveparade-Katastrophe war das Werk der Stadtverwaltung Duisburg. Dort ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die Beschuldigten der Stadtverwaltung Duisburg erwartet ein Gerichtsverfahren – bald.

    Was hat sich nach der Loveparade-Katastrophe in der Stadtverwaltung Duisburg geändert? Ich sage NICHTS!

    Jeden Oberbürgermeisterkandidaten ereilt der Vorwurf der Tollkühnheit, sich als politisches Opfer einer versagenden Stadtverwaltung Duisburg hinzugeben.

    Statt Neuanfang für Duisburg ist ein Erwachen von Duisburg dringlich anzuraten. „Duisburg 21“ wird bald zu „Duisbrug plus x“, so die Befürchtung (Osterei Skandal Duisburg), wenn der Strukturwandel Ruhrgebiet sich in gewohnter Weise fortsetzt.

  2. Helmut H. fragt:
    Herr Rubinstein wie stehen sie zur CDU,SPD,Grüne und Linke als Parteien,und was werden sie ändern in Duisburg.(Soizal Ticket)Preiswerter machen (Kitaplätze)Frei.Kostenlose Bildung für alle.

    ————————

    Michael Rubinstein antwortet:
    Ich kandidiere als unabhängiger Kandidat, dabei bleibt es, und es bringt auch nichts, meinen Abstand zu den Parteien millimetergenau anzugeben. Ich freue mich darüber, dass mich die Piratenpartei und die FDP unterstützen. Über die Unterstützung durch Ihre Partei, Herr Herbst, hätte ich mich aber mindestens ebenso gefreut.

    Dass die Duisburger SPD nicht die Kraft gefunden hat, zugunsten eines gemeinsamen OB-Kandidaten auf einen eigenen zu verzichten, respektiere ich selbstverständlich. Es drängt sich mir der Eindruck auf, dass mir nunmehr das Etikett „politischer Gegner“ angeheftet wird. Das halte ich, offen gesagt, für wenig zielführend. Duisburg kann es sich in seiner jetzigen Situation nicht erlauben, dass die Politik aus parteitaktischen Gründen gegeneinander arbeitet. Das, was es zu beschließen gibt an schmerzhaften Entscheidungen, benötigt den größtmöglichen Konsens – und einen OB, der diese den Duisburgern glaubhaft darlegen kann. Dieses leite ich zumindest aus dem ab, was die Bürgerinnen und Bürgerinnen mir gegenüber äußern.

    Als OB werde ich – das ist doch klar – auf die enge Zusammenarbeit mit der Rathausmehrheit aus Rot-Rot-Grün angewiesen sein. Ich sehe auch keine weltanschaulichen Gründe, die dem entgegenstehen könnten. Auch was die von Ihnen konkret angesprochenen Punkte betrifft, trennt uns programmatisch nichts. Das Problem ist: das Geld.

    Dennoch muss beim Thema Sozialticket etwas passieren! Ich werde nach Amtsübernahme unverzüglich mit den Fraktionen das Gespräch hierüber suchen. Kitaplätze, U3: machen wir uns nichts vor. Beschlössen Ihre Genossen im Rat eine Gebührensenkung, würde die grüne RP sie sofort kassieren. Gut wäre, wenn Sie sich in Ihrer Partei während des Landtagswahlkampfes dafür stark machen könnten, das die Hürde für den Stärkungspakt Stadtfinanzen gesenkt wird!

    Was U3-Plätze betrifft, gibt es ab 2013 einen Rechtsanspruch. Das wird spannend; wir werden Urteile abwarten müssen. Aber wir sind uns einig: Kita ist Bildung, und Bildung – jedenfalls die Erstausbildung – muss kostenlos sein.

  3. Herr Rubinstein hat natürlich Recht, wenn er sagt, das er sich auf die Ratsmehrheit von rot/rot/grün einstellen muss. Dennoch gibt es im Rat die CDU und die Linken. Selbst wenn man sie nicht sonderlich mag, würde ich es für sinnvoll und zielführend halten, alle Ratsfraktionen einzubeziehen. Das würde vor allen Dingen einem parteilosen OB gut zu Gesicht stehen. Mir gefällt die einseitige Zuneigung nicht sehr gut.