PIRATEN sagen: Danke Duisburg!

Duisburg – Über 600 bestätigte Unterschriften konnten die Duisburger PIRATEN für ihre vier Direktkandidaten einsammeln und damit den Sprung auf den Stimmzettel zur Landtagswahl am 13. Mai 2012 schaffen. Dafür sagen sie allen Bürgern: Danke Duisburg!

Die Direktkandidaten der PIRATEN in Duisburg, Britta Söntgerath (WK 63), Dirk Weil (WK 62), Ulrich Scharfenort (WK 61) und Frank Leiendecker (WK 60) bedanken sich für das in sie gesetzte Vertrauen und die guten Gespräche am Stand.

„Ich kann mich noch erinnern, wie wir 2010 mühsam jedem Bürger für eine Unterschrift nachlaufen mussten und wie frustriert wir manchmal abends den Infostand abgebaut haben“, so Hans-Peter Weyer, eines der älteren Mitglieder der Piratenpartei Duisburg, „Diesmal hat es einfach nur riesigen Spaß gemacht.“

Teilweise seien die Menschen schon mit den Worten an den Infostand gekommen: ‚Ich hab gehört, ihr braucht Unterschriften, wo muss ich unterschreiben?‘ Marcel Diez, einer der Duisburger PIRATEN, meint dazu: „Bei solchen Aktionen steht man ständig in Kommunikation mit den Bürgern, und genau das ist Sinn und Zweck einer authentischen, bürgernahen Politik. Dass Frau Kraft bei Markus Lanz erzählte, es sei die unangenehme Seite des Wahlkampfes, Stimmen bzw. Unterschriften sammeln zu müssen, zeigt wieder einmal, wie fern die Politiker vom Bürger sind.“

Insgesamt 128 bestätigte Direktkandidaten der Piratenpartei und ihre Helfer haben, laut Weyer, in diesem Jahr in allen NRW-Städten die gleiche positive Erfahrung gemacht.

Inzwischen haben die NRW-Piraten am vergangenen Wochenende ihr Wahlprogramm beschlossen und werden in den nächsten Wochen mit Infoständen und Diskussionsrunden dieses Programm vorstellen. „Wir freuen uns schon auf gute und angeregte Gespräche mit den Bürgern in unserer Stadt“, erklärt Weyer, der heute Pressesprecher der PIRATEN Duisburg ist und fügt hinzu: „Zwar ist das Programm immer noch hauptsächlich und vollständig im Internet nachzulesen, doch für die Menschen ohne Internet werden wir auch eine schriftliche Zusammenfassung bereithalten.“

Wie man hört, plant die Piratenpartei in NRW sogar eine Audiofassung des Wahlprogramms und eine ebook-Fassung. Mit diesen Möglichkeiten sollte der Satz „Die haben ja kein Programm“ wohl der Vergangenheit angehören.

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