Gerecht geht anders! Politische Forderungen der Gewerkschaftsjugend zur Landtagswahl 2012

Duisburg – Die DGB Jugend Duisburg-Niederrhein fordert die Parteien in NRW auf, die Interessen junger Menschen in NRW in den Mittelpunkt der Wahlkampfauseinandersetzungen zu stellen. „Die Gewerkschaftsjugend in Duisburg stellt vier Forderungen, an denen wir die Parteien messen“, sagt Ünsal Başer, Vorsitzender der DGB Jugend.

 

„Erstens muss endlich Chancengleichheit im Bildungssystem hergestellt werden. Bildung muss für alle Menschen gleichberechtigt zugänglich sein. Die Debatte um längeres gemeinsames Lernen darf nicht mit dem Schulkonsens ad acta gelegt werden, sondern muss schulpolitisch offensiv weiterentwickelt werden. Zweitens hat jeder Jugendliche ein Recht auf eine Berufsausbildung. Die Landesregierung muss dieses Recht in Form der Ausbildungsgarantie dauerhaft umsetzen. Drittens fordern wir, dass die Landesregierung massiver gegen Verstöße gegen das Jugendarbeitsschutz- und Berufsbildungsgesetz vorgeht. Und viertens müssen endlich Regelungen gefunden werden, um junge Menschen nach der Ausbildung eine sichere Perspektive zu bieten. Der öffentliche Dienst muss mit einem guten Beispiel voran gehen und seinen Auszubildende eine Übernahme nach der erfolgreichen Ausbildung garantieren, Praktika als Lernverhältnis anerkennen und prekäre Beschäftigung auf ein Minimum reduzieren!“

 

Die Gewerkschaftsjugend Duisburg-Niederrhein erwartet von den Parteien schlüssige Antworten darauf, ob und wie sie diese Punkte umsetzen wollen. „Wir werden die Parteien daran messen, inwieweit sie ihre Politik im Sinne junger Menschen gestalten“, so Başer. „Und natürlich gilt: Reden allein nützt nichts. Nach dem Wahlkampf müssen Taten folgen!“

 

Das Positionspapier der DGB Jugend NRW zur Landtagswahl 2012 finden Sie unter: http://nrw-jugend.dgb.de/presse/++co++6068a88c-78ab-11e1-45c7-00188b4dc422

 

 

 

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