Mecklenburg Vorpommern: Ehrenämtler bevorzugt behandelt

Wer sich in Mecklenburg-Vorpommern ehrenamtlich engagiert und um eine Stelle bewirbt könnte in Zukunft vielleicht eher berücksichtigt werden als jemand, der nicht ehrenamtlich tätig ist. Dies sehen Pläne für die Anstellung im Öffentlichen Dienst Mecklenburg-Vorpommerns vor.

Das teilte der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Wolf-Dieter Ringguth, mit. «Alle Welt redet darüber, wie wichtig ehrenamtliches Engagement ist, und wie dringend wir auf Menschen angewiesen sind, die sich für andere Menschen engagieren», sagte der Politiker. Deswegen hat die CDU im Koalitionsvertrag festgeschrieben, dass ehrenamtliches Engagement besonders berücksichtigt werden soll.

Man wolle die Regelung rasch umsetzen, denn in den nächsten Jahren würden aufgrund der Altersstruktur mehr Neueinstellungen erforderlich sein. Allerdings solle an den Hauptkriterien für die Einstellung – Eignung, Befähigung, fachliche Leistung – nicht gerüttelt werden. Ringguth stellte klar: «Mindestens muss gelten: Immer, wenn es mehr als zwei Bewerber gibt, muss derjenige Vorrang haben, der sich ehrenamtlich für seine Mitmenschen engagiert.»

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