Bärbel Bas zum morgigen Internationalen Frauentag: „Wir brauchen endlich eine Frauenquote in Wirtschaftsunternehmen.“

Duisburg – Die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas erklärt zum 101. Internationalen Frauentag am morgigen 8. März: „Wir brauchen endlich eine Frauenquote in Wirtschaftsunternehmen. Deshalb setzen wir mit unserer SPD-Bundestagsfraktion das Thema am Freitag wieder auf die Tagesordnung des Bundestages mit unserem Gesetzentwurf: ,Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen in Wirtschaftsunternehmen‘. Schwarz-Gelb streitet, die SPD-Bundestagsfraktion handelt.

Die Selbstverpflichtungen der Wirtschaft haben uns nicht weiter gebracht. Nach der jüngsten Mitteilung der OECD ist Deutschland beim Frauenanteil in Vorständen und Aufsichtsräten großer Unternehmen im internationalen Bereich weit abgeschlagen. Unser Gesetzentwurf bestimmt ab 2015 eine gesetzliche Quote für jedes Geschlecht von 40 Prozent in Vorständen und Aufsichtsräten. Bereits ab 2013 muss eine Quote von 20 Prozent für Vorstände und von 30 Prozent für Aufsichtsräte eingehalten werden. Die Quote dient auch der Wirtschaft. Viele Studien zeigen, dass es einen positiven Zusammenhang zwischen Frauen in Führungsgremien und dem wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen gibt. Die Forderungen der EU-Kommissarin Viviane Reding und des Europäischen Parlaments nach gesetzlichen Quotenregelungen bestätigen den Handlungsbedarf.“

Schon am heutigen Mittwoch hatte sich Bärbel Bas anlässlich des Frauentags an der Solidaritätsaktion „Bis 2015: Babys ohne HIV!“ des Aktionsbündnisses gegen AIDS beteiligt. „HIV/AIDS ist eines meiner Schwerpunktthemen. 390.000 Neugeborene infizieren sich jedes Jahr während Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit mit HIV, aber weniger als die Hälfte dieser Frauen erhält die nötigen Medikamente zur Verhinderung der HIV-Übertrag auf ihre Babys. Deutschland trägt auch hier globale Verantwortung.“

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