Bürgerinitiative „Neuanfang Duisburg“ gibt sich neue Strukturen

Duisburg – Die Bürgerinitiative „Neuanfang für Duisburg“ hat ihr Ziel – die Abwahl von Oberbürgermeister Adolf Sauerland – mit den Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt erreicht.Die bisherige Struktur der Bürgerinitiative mit drei Sprechern, Organisationsteam und Plenum hat ihre Aufgabe erfolgreich erfüllt. Die positiven Reaktionen vieler Bürgerinnen und Bürger haben uns ermutigt, dass das Organisationsteam der bisherigen BI ihre Arbeit – mit Ausnahme von Werner Hüsken und einem weiteren Mitglied – in der neu strukturierten Bürgerinitiative „Neuanfang Duisburg“ fortsetzt.

Alle interessierten Bürger können auf Antrag Mitglied dieser Bürgerinitiative werden. Ebenso wird eine Fördermitgliedschaft ermöglicht. Die BI hat einen Vorstand, der von einer Mitglieder-versammlung gewählt wird. Zusätzlich wird ein Beirat eingerichtet, der Vorstand und Mitgliederversammlung fachkompetent berät und unterstützt. Erfreulicherweise konnte die Bürgerinitiative Josef Krings für eine Mitarbeit im Beirat gewinnen.
Die Initiative wird sich weitere Fachkompetenzen in nächster Zeit erarbeiten, um sich qualifiziert und nachhaltig zu kommunalpolitischen Themen äußern zu können. Ein Internetauftritt ist in Vorbereitung. Die Initiative sieht sich – neben politischen Parteien – als Partner bei der demokratischen Willensbildung und zur Mitgestaltung unseres Gemeinwesens. Die BI sieht sich als notwendige Ergänzung zur „Förderung der Kultur der Teilhabe der Menschen an politischen Entscheidungen.“ (Josef Krings).
Der jetzige Vorstand setzt sich zusammen aus

 

Vorsitzender: Theo Steegmann

Stellvertreter: Jürgen Schröder, Dr. Richard Wittsiepe

Schriftführung/Presse: Gisela Dannehl

Beisitzer: Guido de Fries, Claus-Peter Hullmann, Günter Niel, Petra Swegat, Dagmar Zimmermann

Enhanced by Zemanta

10 thoughts on “Bürgerinitiative „Neuanfang Duisburg“ gibt sich neue Strukturen

  1. Warum wundert mich die jetzige Entwicklung nicht? Richtig, Herr Steegmann! Doch es macht mich traurig, dass die einst angetretenen völlig unabhängigen Bürger, die Ihnen überhaupt erst als Sprungbrett dienten, so übel missbraucht wurden. Ja, die Abwahl ist gelungen, aber nicht wegen, sondern trotz der Liebesheirat mit der SPD. Und der Rosenkrieg zwischen ehemaliger BI und SPD ist anscheinend ausgebrochen. Es gab so viel Potenzial, und Sie beschlossen völlig undemokratisch, gestützt durch einige unkritische Mitglieder, die Kooperation mit der SPD, anstatt dieses Potenzial zu nutzen, das Ihnen übrigens einiges an Kompetenz bot, die Sie sich nun, weil nichts vorhanden ist, hart erarbeiten müssen. So geht man mit Bürgern, die sich für ihre Stadt engagieren wollen, nicht um.

  2. Wenn die so weitermachen sage ich jetzt schon eine Wahlbeteiligung von unter 30% voraus. Ist genau in deren Sinne. Die Chance für eine Bürgerbeteiligung ist eine Mogelpackung, die von vornherein so geplant war. Biseness äs juschuäl.

  3. Interessant ist, dass neben Harald Jochums mit Werner Hüsken jetzt auch der zweite aus dem ehemaligen Sprechertrio das Handtuch geworfen hat. Warum wohl?

  4. Es war von Anfang an nicht das Problem,daß die SPD direkt oder indirekt an der Bürgerinitiative beteiligt ist,von ihr profitiert und sie unterstützt,das ist ein durchaus demokratisches Mittel und von der Wechselwirkung zwischen Parteien und engagierten Bürgern lebt die Parteiendemokratie.Viel problematischer ist die naive Vorstellung,die Bürgerinitiaive könne so etwas in Duisburg verändern und einen wirklichen Neuanfang innitieren.Das würde man nur dann schaffen,wenn die Mitglieder der Bürgerintiative,wenn sie nicht bereits SPD Mitglied sind es werden und so als innerparteiliche Iniative die Strukturen der SPD zu verändern,dazu gehört auch das MIttel,bei OV und Unterbezirkswahlen zu kandidieren und Mehrheiten zu erzeugen,als die demokratische Machtübernahme in der SPD.Dazu braucht man allerdings Stehvermögen aber welchein SCHRECKGESPENNST wäre diese innerparteiliche Demokratie für die Duisburger SPD

  5. Duke1968
    Wovon träumen Sie nachts? Das haben schon Bataillone versucht und sind immer wieder am Beharrungsvermögen fest im Sattel sitzender Alt-Funktionäre gescheitert.
    Ne,ne eine „Bürgerkontrolle“ wäre schon gut. Aber durch die Machtübernahme von Theo Steegmann war das vorbei. Alt-Metaller (auch Stalinisten genannt, warum wohl?) und Alt-Funktionäre verstehen sich blendend.
    Aber auch Freelancer wie Jochums oder selbstverliebte Egomanen wie Hüsken sind da nicht das Mittel der Wahl.
    Es fehlt wirklich an völlig unabhängigen Bürgern, die Stehvermögen, Charisma und Glaubwürdigkeit mitbringen.
    Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Vielleicht gebären die Piraten in Zukunft so etwas.

  6. Soso, da gibt sich die „Bürgerinitiative“ (*lach*) eine neue Struktur. Auch eine Mitgliederversammlung soll dazu gehören – die dann den Vorstand wählt.

    Da nun schon die bekannten Protagonisten in der absehbaren Konstellation und Reihenfolge gewählt wurden ist ja davon auszugehen, dass eine Mitgliederversammlung stattgefunden hat !?

    Gibt es eigentlich so etwas wie eine Satzung ? Regeln, die die elementarsten demokratischen Regeln beinhalten ?

    Und warum wurden „Mitglieder“ wieder mal von einem vertraulich tagenden „Orgakreis“ rausgeschmissen. Hätte eine solche Entscheidung nicht durch eine Mitgliederversammlung herbei geführt werden müssen ?

    Herrlich, wie sich die Träger des bürgerschaftlichen Feigenblattes der SPD winden und drehen um das zu vernebeln, was sie eigentlich sind: undemokratisch, verfilzt und verlogen.

  7. Die Duisburger Parteienlandschaft und die Mitglieder erinnern eher an eine RTL Soap als an was anderes.Hier geht es nicht um inhaltliche Arbeit,sondern persönliche Befindligkeiten und Abrechnungen.Da gibt es zum einen frustierte,ehemalige SPD Mitlieder.die in der SPD nichts geworden sind,siehe DAL Rainer Grün und nun ihre Abrechnungen mit der SPD feiern,da gibt es Mitglieder in der BI,die glauben jetzt endlich was werden zu können und dann gibt es eine Vielzahl von Parteien,allen voran die CDU,deren Protagonisten dauerbeleidigt sind,weil sie sich nicht,wie die SPD über Jahrzehnte an den Futtertrögen bedienen konnte,sondern nur ein paar Jahre und deshalb mit Liebesentzug drohen.
    Ein einziges Schmierentheater auf Schülerniveau,gepaart mit durchgehender Inkompetenz und dann taktisch so offentsichtlich wie SPD UB Geschäftsführer Lorenz,wohl nichts gelernt bei Ambrosius und Brandt