Keine Wende in Sicht – MSV Duisburg unterliegt St. Pauli 0:1

Am heutigen 22. Spieltag zeigte sich der MSV Duisburg erneut nicht von seiner besten Seite. Die Niederlage gegen Hansa Rostock schien noch nicht verarbeitet. Erschreckend die Bilanz, das der MSV Duisburg die dritte Niederlage in Folge diese Saison hinnehmen musste. Von Kampf und Leidenschaft keinen Schimmer. Der FC St. Pauli gewann die Partie berechtigt 0:1. Die „Kiezkicker“ hatten im Aufstiegsziel nicht zu verschenken. 15.117 Zuschauer sahen eine dürftige Partie.

In der 10. Spielminute erreichte Jula ein Traumpass von Teamkollege „Domo“. Doch er bekam den Ball nicht richtig unter Kontrolle und setzten den Ball ins linke Nichts. Der MSV Duisburg zeigte sich im Spielverlauf sehr verunsichert. Dieses nutzen die Hamburger gezielt zum eigenen Vorteil aus. In der 21. Spielminute erzielte Boll per Kopfball nach einem Freistoß von Kollege Bruns das 0:1 für sein Team. Wiewald chancenlos. Bis zum Ende des Spiels sahen die Anhänger der Zebras eine völlig verfahrene Darbietung ihrer Mannschaft. Streckenweise gab sich das Team von Oliver Reck überlegener. In der schlußphase der 2. Halbzeit sah man noch ein Aufbäumen der Zebras. Doch belohnt werden sollte der streckenhafte Einsatz nicht. Die Zebras ohne einen weiteren Zähler. Die Abstiegsplätze kommen in bedrohliche Nähe.

Vor dem Spiel sorgte der MSV Duisburg für einen Aufreger. Verwirrung um Goran Sukalo. Der Slowene befand sich auf dem Platz und wärmte sich offenbar mit dem Team wie gewöhnlich auf. Doch sein Name tauchte auf der Mannschaftsaufstellung nicht auf. Weder der Kader noch die Startelf schmückte seinen Namen. Emotionasgeladen verließ Sukalo das Feld. Warum ist fraglich. Offizielle Begründung: Er habe Grippe. Doch was machte er dann auf dem Platz?

Eine Fotostrecke zum Spiel finden sie unter http://xtranews.de/imagedesk/index.php/MSv-Duisburg/st-pauli

Aufstellung:

MSV Duisburg:

Wiedwald -Berberovic, Bruno Soares, Hoffmann, B. Kern – Bajic – Brosinski (72. Zahorski), Pamic – Domovchiyski (81. Jevtic), Wolze – Jula (72. Baljak)

FC St. Pauli:

Pliquett – Volz, Zambrano, Thorandt, Schachten – Boll, Funk – Schindler (89. Rothenbach), Bruns (80. Naki), Bartels (70. Daube)– M. Kruse

 

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