DGB-Duisburg zur Abwahl des Duisburger OB: Woche der Entscheidung ist jetzt da

Duisburg – Die DGB-Region Niederrhein ruft alle Duisburgerinnen und Duisburger auf, sich am Abwahlverfahren des Duisburger Oberbürgermeisters zu beteiligen. Bis Freitag besteht die Chance zur Briefwahl und zum Wahlgang in den Bezirksämtern. Und am Sonntag, dem 12.02., gilt es für alle Bürgerinnen und Bürger, ihr demokratisches Recht wahrzunehmen.

„In vielen Meinungsumfragen“, so der Vorsitzende der DGB-Region Niederrhein, Rainer Bischoff, „erklären die Bürgerinnen und Bürger, dass sie mehr direkte Mitbestimmungsrechte wünschen. Genau dies hat die Bürgerinitiative „Neuanfang für Duisburg“ jetzt bei der Abwahl des Duisburger Oberbürgermeisters durchgesetzt. Nun können wir Duisburgerinnen und Duisburger direkt über die Abwahl des Stadtoberhauptes entscheiden. Nutzen wir also jetzt diese Gelegenheit. Setzen wir den Neuanfang in unserer Stadt jetzt durch.“


Bereits jetzt appelliert der heimische DGB an die politischen Parteien in Duisburg, den dann notwendigen Neuanfang auch tatsächlich umzusetzen. Ab kommenden Montag, dem 13.02., gäbe es hierzu die Gelegenheit.


„Der folgende Neuanfang“, so Rainer Bischoff weiter, „muss das vorrangige Ziel haben, die verschiedenen Gruppen und Menschen in unserer Stadt wieder zu vereinen. Die entstandenen Gräben in unserer Stadtgesellschaft müssen möglichst schnell wieder geschlossen werden. Daher schon jetzt unser Appell an die politisch Verantwortlichen, PolitikerInnen und Parteien: Stellen Sie bei allen Personal-Überlegungen für das zukünftige Stadtoberhaupt Ihre persönlichen und parteipolitischen Interessen zurück. Die Stadt Duisburg benötigt eine Persönlichkeit an der Spitze der Stadt, die die Stadt wieder geeint repräsentieren kann. Der Neuanfang darf keine weiteren Polarisierungen hervorrufen, sondern muss eine Versöhnung der verschiedenen Gruppen in unserer Stadt einleiten. Daher besteht hier eine ganz besonders hohe Verantwortung bei den politischen Akteuren, diesen Sachverhalt und dieses Bedürfnis in den Vordergrund zu stellen. Ab dem 13.02. geht es nicht um persönliche oder parteipolitische Interessen, sondern um eine geeinte und positive Zukunft für die Stadt Duisburg. Dies muss bei allen Überlegungen absolut im Vordergrund stehen. Darauf vertrauen wir Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter und dafür werden wir uns einsetzen.“

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