Zum Scheitern verurteilt – Duisburger OB buhlt um Türken

Wie der „derwesten“ heute berichtet, wirbt der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland in allen deutschen Ausgaben türkischer Tageszeitungen und fordert türkische Migranten in Duisburg auf, gegen seine Abwahl zu stimmen. Erstaunlich daran, dass Sauerland eigentlich gar keinen Wahlkampf machen wollte. Noch erstaunlicher, dass sich der Gelegenheits-Fastenbrecher hier nur auf eine Ethnie beschränkt. Migranten aus Italien, Spanien, Griechenland, den Niederlanden, Polen werden gar nicht erst aufgerufen. Duisburger ohne Migrationshintergrund erst recht nicht. Was oder wer den politisch und moralisch gescheiterten Berufsschullehrer da geritten hat, weiss man nicht. Vielleicht ist es ein ausgebuffter PR-Plan, der in langen und intensiven Gesprächen, mit, der dem OB direkt unterstellten Leiterin des Integrationsreferates, Leyla Özmal, entstanden ist.

Zudem besteht die latente Gefahr, dass ein solcher Aufruf auch verstärkt Anhänger der rechten Szene an die Wahlurne treibt, die dann aktiv die Abwahl Sauerlands unterstützen und im Umkehrschluss behauptet werden könnte, diese würden der Duisburger Abwahlinitiative zuzurechnen sein.

Es bleibt abzuwarten, ob der Schuß nicht nach hinten los geht.

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2 thoughts on “Zum Scheitern verurteilt – Duisburger OB buhlt um Türken

  1. Der letzte Strohhalm?
    Und woher stammt das Geld für OBs Anzeigen? Wieder mal aus dem Stadtsäckel?
    Selbstverständlich werden sich auch Abwähler aus dem rechten Spektrum finden. Das Gleiche gilt auch für seine Wahl damals. Es werden wohl kaum linke Wähler ihn auf den Thron befördert haben.

  2. Ergänzung:
    Ein gewisser Prozentsatz an rechte Wähler findet sich bei jeder Wahl. Genau so auch in jedem Verein oder sonstige Gruppierung.