Alex Jacobowitz spielt in der Jüdischen Gemeinde Duisburg jüdische Musik auf dem Xylophon

Duisburg – Am kommenden Dienstag, 24. Januar 2012, tritt ALEX JACOBOWITZ erstmalig in der Jüdischen Gemeinde Duisburg auf und präsentiert – weltweit einmalig – jüdische Musik auf dem Xylophon.
Der Eintritt beträgt EUR 5,00.

Karten sind am Tag der Veranstaltung am Eingang des Gemeindezentrums ab 19.00 Uhr erhältlich.

ALEX JACOBOWITZ
… wurde 1960 in New York geboren. Obwohl er während des Studiums an der Ithaca School of Music (New York) alle Schlaginstrumente spielen musste, verliebte er sich in den besonderen Klang des Xylophons. Er fragte seinen Professor, was nötig sei, ein Weltklasse- Xylophonsolist zu werden. Dieser aber lachte nur und sagte:„So etwas gibt es nicht!“ Genau dann entschied sich Alex, so etwas zu werden! Er studierte Xylophon mit Gordon Stout und Leigh Howard Stevens und gewann 1981 den ersten Preis der DCI Individual Keyboard Competition in Montreal. Nach einem Jahr mit dem Jerusalem Symphony Orchestra ließ er das Leben als Orchestermusiker jedoch hinter sich und ist seither auf der ganzen Welt als Solist tätig.

Zahllose Zeitungsberichte, Radioportraits und Auftritte im europäischen Fernsehen markieren seinen unermüdlichen Einsatz für diese persönliche Form musikalischer Völkerverständigung. Alex Jacobowitz wirkte inzwischen in sieben Filmen mit, darunter Magic Marimbas (MDR & 3sat) und der BBC/WDR Produktion Klezmer in Germany. Im Januar 2012 wird das Filmportrait “Married to the Marimba” des britischen Filmemachers Alan Rosenthal erstmalig beim Jüdischen Filmfestival in Düsseldorf uraufgeführt werden.

Durch einen Kibbuz-Aufenthalt in Israel 1982/83 entdeckte er die eigenen Wurzeln aufs neue und fand seinen Weg zum traditionellen Judentum. Seit 1989 hat er seinen ständigen Wohnsitz in Jerusalem. Musik sei eine Sprache, die ihm dem Schöpfer näher bringe, so Jacobowitz. Deshalb gilt sein Streben nicht nur der Liebe zur Musik, sondern ebenso der steten Suche nach Nähe zu seinem Schöpfer – und somit den Dienst der Hände mit der
Ergebenheit des Herzens zu vereinen. Um seine Botschaft von Menschlichkeit, Verständigung, Toleranz und die Schönheit der Musik mit so vielen Menschen wie möglich zu teilen, hat er sich für den unmittelbaren Kontakt zu seinem Publikum entschieden und reist jeden Sommer mit seinem Instrument durch die Großstädte Europas. Dort begeistert er täglich Tausende von Zuhörern mit seiner Mischung aus klassischem Konzert und New Yorker Streetshow. In den Wintermonaten bereitet er neue Aufnahmen vor, schreibt seine Geschichten und verfolgt die weithin konventionellere Tätigkeit im Konzertsaal.

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