DGB-Duisburg zu Neujahrsempfang von Adolf Sauerland: Unwürdige und für Duisburg unerträgliche Situation muss jetzt schnellstmöglich enden

Duisburg – „Auch beim Neujahrsempfang des Duisburger Oberbürgermeisters“, so der Vorsitzende der DGB-Region Niederrhein, Rainer Bischoff, „war die Situation wiederum mehr als skurril: Etwa ein Drittel der Geladenen nimmt die Einladung des Duisburger Oberbürgermeisters Sauerland erst gar nicht an und erscheint nicht. Etwa ein weiteres Drittel erscheint zwar, fühlt sich dabei aber unwohl und hofft inständig, bloß auf kein gemeinsames Foto mit Herrn Sauerland zu geraten. Ein weiterer Teil erscheint aus Trotz, um eine Normalität innerhalb der Stadt vorzugaukeln, die es tatsächlich nicht gibt. Die Teilnehmenden beobachten gemeinsam die Vielzahl bundesweiter Fernsehkameras.

Diese sind nicht etwa gekommen, weil sie die Entwicklung der Stadt Duisburg interessiert, sondern nur aus einem einzigen Grund: Sie erhoffen einen Fehltritt des Amtsinhabers Sauerland und/oder einen Skandal, der mit dem Amtsinhaber oder der Stadt Duisburg
in Verbindung gebracht werden kann. Eine solche Situation auch noch 1 ½ Jahre nach der Katastrophe der Loveparade ist und bleibt unwürdig und unerträglich. Sie muss nun wirklich schnellstmöglich enden.“

Der DGB-Niederrhein hat über Monate darauf gehofft, dass der Amtsinhaber von sich aus dieses unwürdige Schauspiel beenden würde. Er hat dies nicht getan. Somit geht es weiter.

„Allerdings haben die Duisburger Bürgerinnen und Bürger“, so Rainer Bischoff abschließend, „nunmehr die Möglichkeit, für den nicht handelnden Oberbürgermeister diesen unerträglichen Schaden von der Stadt abzuwenden. Duisburg braucht einen Neuanfang. Bis zum 12. Februar besteht für alle Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit zu handeln. Der DGB ruft sie dazu auf, dies nun zu tun.“

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