Duisburger Akzente: Geguttenbergtes Logo? [Update]

Haben die Macher der Duisburger Akzente beim Logo geguttenbergt? Dieser Frage müssen sich die Verantwortlichen stellen. Der Vorwurf: Ein ähnlicher Designvorschlag hätte der DMG schon im Januar 2011 auf den Tisch gelegen, doch diese hätte sich nie zurückgemeldet.

Im Blog der Duisburger Akzente erklärt Frank Tentler, er sie schwer enttäuscht nachdem er das Plakat gesehen habe. Der Grund: Das Design sei komplett abgekupfert von einem Vorschlag, der den Beteiligten der Stadt im Januar 2011 gemacht worden sei. Das Konzept, das man damals unter anderem dem Kulturdezernenten und der Geschäftsführung der DMG vorgeschlagen habe, hätte auch „Plakate in auffallenden Farben und hauptsächlich nur mit QR-Code und/oder einem Hashtag versehen“ beinhaltet. „Mir kann keiner sagen, dass genau zu diesem Event genau diesselbe Idee einem anderen gekommen sein kann,“ so Tentler im Blogkommentar. Weiterhin schreibt er: „Die Idee stammte vom Grafiker Carsten Kieslich und ihn habe ich sofort gefragt, ob er weiss, dass sein Vorschlag jetzt als Poster hier zu finden ist. Er wusste von nichts.“

Update:
Frank Jebavy
vom Festivalbüro der Akzente äußerte sich in einer Mail auf die Vorwürfe wie folgt:
„Frank Tentler hat bei dem besagten Treffen seine Idee für einen gesamtstädtischen online-Auftritt im Mercatorjahr vorgestellt. Dabei ging es allein um die Struktur eines solchen Auftritts.  Es wurden weder bei diesem Treffen noch zu einem anderen Termin über Design, Gestaltungsvorschläge oder auch Gestaltungsideen  gesprochen bzw. der Stadt oder der DMG vorgeschlagen. In der Ausschreibung zu einem Akzenteplakatmotiv der 34. Duisburger Akzente wurden seitens des Festivalsbüros/DMG keinerlei Vorgaben zur Gestaltung des Motivs gegeben. Jede Agentur hat daraufhin mehrere Entwürfe zur Auswahl eingereicht.“

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