34. Duisburger Akzente: „500 Jahre Gerhard Mercator – Vom Suchen und Finden“

Die 34. Duisburger Akzente erinnern im Jahr 2012 an Gerhard Mercator. Mercator, dessen Geburtstag sich am 5. März 2012 zum 500. Mal jährt, wurde in Rupelmonde bei Antwerpen geboren. Von 1552 bis zu seinem Tod am 2. Dezember 1594 lebte er in Duisburg und entwickelte hier seine weltberühmte „Mercator-Projektion“. Bis heute wird die „Mercator-Projektion“ für See- und Landkarten, bei Satelliten-Navigation, in GPS-Geräten und in der Raumfahrt verwendet.

Mit Gerhard Mercator ehren die „Duisburger Akzente“ allerdings nicht nur einen bedeutenden Kartografen, Mathematiker, Astronomen, Globenbauer und Kupferstecher. Sie setzen sich vielmehr mit einem Universalgelehrten in einer Zeit des Umbruchs auseinander, dessen Studien und Werke in die Zukunft weisen. Eröffnet werden die Duisburger Akzente am 2. März mit der Open-Air- Performance „cromatico“ des international renommierten Aktionstheaters PAN.OPTIKUM auf dem Burgplatz, die einen Bogen von Mercator und seiner Zeit in die Gegenwart schlägt.

Festivalzentrum wird das ehemalige kaufmännische Berufskolleg am Burgplatz sein. Die mittlerweile leestehende Schule, die genau an der Stelle gebaut wurde, wo Gerhard Mercators Wohnhaus stand, wird mit Theater, Kunst, Konzerten, Literatur und einer Lounge für den Akzente-Zeitraum neu belebt. Eine große Mercator-Ausstellung im Kultur- und Stadthistorischen Museum, das renommierte Akzente-Theatertreffen im Theater Duisburg, ein Literaturprogramm der Stadtbibliothek und ein Filmprogramm im „filmforum“ sind weitere zentrale Elemente des Sparten übergreifenden Kulturfestivals.

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