Durchsuchung bei einer wohlbekannten Rechtsanwältin

Wie die Rheinische Post berichtet,  kam es in der Düsseldorfer Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek zu einer Durchsuchung. Dabei schreibt die Rheinische Post:

Im Zentrum der Razzia bei der Heuking-Kanzlei stand deren Top-Anwältin Ute Jasper, die das Eurogate-Ausschreibungsverfahren begleitet hat.

Wir erinnern uns:  Bei Frau Jasper handelt es sich um eine gute Bekannte in Duisburg. Zumindest aus Sicht des Oberbürgermeisters, denn diesem hatte sie ja unter anderem für knapp eine halbe Million Euro bescheinigt, sich in Sachen Loveparade einwandfrei verhalten zu haben.

Die Durchsuchung ist jetzt zwar nicht im Zusammenhang mit der Loveparade erfolgt, sondern es ging um das Eurogate. Aber grundsätzlich scheint die Luft für den Oberbürgermeister Adolf Sauerland und seine ihn umgebenden Weggefährten nicht mehr nur dünn zu sein – sie löst sich auf. Für Duisburg vermutlich das Beste, was der Stadt passieren kann, wenn im Rahmen der Abwahl des Oberbürgermeisters Adolf Sauerland (CDU) auch alle geschäftlichen und freundschaftlichen Verbindungen noch mal genau und von unvoreingenommenen Dritten durchleuchtet werden.

One thought on “Durchsuchung bei einer wohlbekannten Rechtsanwältin

  1. Die graue Eminenz(in)
    „Rechtsanwältin Jasper hat die Stadt nicht nur juristisch beraten, sondern auch im Hintergrund viele Fäden gezogen. Sie hat das Projekt Elbphilharmonie von der ersten Stunde an als Public-Private-Partnership konzipiert und dessen Verträge geschrieben. „Ute Jasper ist so etwas wie die Graue Eminenz des Bauskandals Elbphilharmonie. Ihre Funktion im Projekt und ihre Rolle in den Entscheidungsabläufen müssen dringend ausgeleuchtet werden“, so Norbert Hackbusch. „Die Befragung im Untersuchungsausschuss wird auch in dieser Hinsicht hoffentlich aufschlussreich.“
    http://www.linksfraktion-hamburg.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/zurueck/aktuelles/artikel/pua-elbphilharmonie-pfusch-am-bauve