Kuhls Kolumne Extra: WAHRHEIT STATT WIRKLICHKEIT!

Aus gegebenem brennendem Anlaß – dem gestrigen öffenlichen Treffen der Initiative „Neuanfang für Duisburg“ im „Jedermann“ – sehe ich mich wieder beim „Kolumne kotzen“. Weil Wahrheit ist, was ist – und Wirklichkeit, was wirkt. Die Differenz zwischen beidem ist der Kernbereich von Demokratie. Und das Hauptproblem in Duisburg, Deutschland sowie der abendländischen Kultur. Und wenn man das Problem nicht auf der üblichen verblödeten Vorurteilsebene sondern mit der gebotenen philosophischen Sachlichkeit betrachtet, betreibt man Theorie-Bildung. „Theoria“ (griechisch „Anschauung“) setzt voraus, dass man erst mal die Augen aufmacht, um zu sehen, was aber nix nützt, wenn das, was man dann sieht, bloß das eigene Brett vorm Kopp ist.

VORURTEILE

die einem immer wieder von Parteien, Fernsehen, Schulen, Universitäten, Chefs, Zeitungen aus allzu offensichtlichen Gründen eingelogen werden, konstituieren die Höchstentwicklung des denkbaren Verblödungsstandes – also die herrschende Hirnlosigkeit unserer Kultur.

DENKEN

Die Überwindung dieser Vorurteile nennt man „Denken“. Das, was heute kaum noch jemand kann (Dummheit) oder will (Torheit). Das zu überwinden, ist Ziel der Aufklärung. Mit unaufgeklärten Menschen Demokratie zu machen, ist unmöglich – besonders im seit sieben Jahren sauerländisch debilisierten Duisburg.

THEORIE UND PRAXIS

wird von den Voksverblödungskommissaren der herrschenden Nomenklatur immer wieder als Gegensatzpaar gelogen. Wer jedoch nichts sieht, kann auch nichts tun. Theorieloses Gewusel ist praktisch Müll. Der Mensch als Homo sapiens weil sapiens „weise“ heißt. Daß er weise wäre, muß er erst be-weise-n.

MENSCHLINGE

Wir kommen alle als Menschlinge zur Welt. Viele wollen gar nicht denkender Mensch werden und bleiben ihr Leben lang mental im Säuglingsstadium. – sagt der Verantwortungsethiker Bruno Jonas. Ob für die der Gattungsbegriff „Homo sapiens“ gelten kann, ist spätestens seit dem Tag unter Philosophen umstritten, an dem Platon die im Menschlings-Stadium Hangen-Gebliebenen als „Zweibeinige ungefiederte Wesen“ verarscht hat. Ein kleiner Trost bleibt ihnen noch: Selbst bei Hirn-Stillstand gehen sie immer noch als Säugetiere durch.

DEMOKRATIE

setzt Hirn voraus – und nicht Parteien. „Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes MIT“(Artikel 21 unserer Verfassung) – MEHR NICHT! Doch genau das maßen sie sich wieder mal an – und sabotieren damit Sauerlands Abwahl – ohne es merken zu können oder wollen, weil in diesen politischen Sekten Torheit Trumpf ist. Wirklich ist die Volksverblödung in und der Parteien. Wahr ist, dass das Scheiße ist.

DUISBURG

Dieses Problem brennt Duisburg gerade unter den Nägeln. Ein Teil der Abwahlinitiative hat sich gestern im „Jedermann“ ehrlich gemacht. Nicht, dass wirs nicht schon vorher gewesen wären. Aber jetzt ists raus.

WAHRHEIT

Es war eine Sturzgeburt – aber jetzt ist das wunderbare Baby namens Wahrheit da. Und alle können es sehn. Wie schön!

WUT

Ich war zu laut und zu aufgedreht und zu wütend und zu agressiv. Aber, was soll man machen, wenn und wo Wahrheit nichts gilt und Lüge Wirklichkeit ist?

PARTEIEN

Demokratie wie auch Denken ist das Ringen um eine wahre Lösung – nicht bloß eine wirkliche. Genau das sehen die Toren nicht, die sich in eine Wahnvorstellung verrennen, die dadurch offensichtlich wird, dass sie sich „Realos“ nennen. Ist das nicht witzig? Sicher – aber vor allem traurig – und politisch fatal…

Diejenigen, die im Gegensatz dazu ernsthaft mit dem Problem umgehen, werden grün als „Fundis“ verunglimpft – oder SPDistisch als „Traditionalisten“. Sie sind aber das Salz der jeweiligen Parteien – im Gegensatz zu der verarschten und volksverarschenden Mitgliedermasse von Dummen und Toren.

Greenhorns

Petra Kelly – ich hab diese wunderbare Polit-Aktivistin noch gekannt. Wir waren alle baff, als eine Eskimo-Delegation bei uns im Bonner Bundestag auftauchte. Sie hatten die weite Reise auf sich genommen, um Petra zu sehn. Oder Jutta Dittfurth, die im Gegensatz zur Realo-Arschkriecherbande nie auf Mandate. Pöstchen oder Kohle scharf war.

Als sie gesehn hat, dass Wahrheit und Die Grünen unvereinbar sind, ist sie gegangen. Ich werde diesen 1991er Stinkefinger nie vergessen: „Wenn Ihr so weitermacht, dann koaliert ihr am Ende noch mit der CDU!“ Hatte sie ihrer Ex-Partei beim Abgang zugerufen. Da war die Empörung groß.

Inzwischen ist die Partei soweit runtergekommen – und das nicht nur im Falle Greulich, dass diese Arschkriecherei als „Koalitionsfähigkeit“ beweihräuchert wird. Seit ich das dem Joschka Fischer gesagt hab – ist er nicht mehr mein Freund. Und ich weiß, dass er ein Tor ist. Also war diese Trennung eine Befreiung – und mein 1982er Parteiaustritt richtig.

Arbeiterverräter

Vorher war ich in der SPD gewesen und da aus demselben Grund ausgetreten. Als JuSo-AG-Leiter Duisburg-Mitte-Duissern hab ich dem Parteisekretär Sigi Ambrosius mein Parteibuch auf den Schreibtisch geknallt. Er hat sich wirklich Mühe gegeben, mich vom Austritt abzuhalten. Ich wäre einer der besten Politologen hier und in ein paar Jahren würde ich im Bundestag sitzen. Als ich ihm sagte, dass ich um der Wahrheit willen dennoch austräte, entfuhr ihm ein „Respekt!“

Wir hatten immer offen miteinander geredet und als ich fünfzehn Jahre später ein Interview mit der SPD-Ministerin Gabi Behler haben wollte, hat er mir das klargemacht. Und die litt sehr unter ihrem Chef, einem Kapitalisten-Stricher namens Clement. Die wirklichen Sozialdemokraten sind entweder ausgetreten oder pensioniert. Und mit der grauenhaften Nachgeburt müssen wir uns jetzt in Duisburg rumschlagen…

Sozialdemokraten

Ich bin Sozialdemokrat geblieben – und werde es immer sein – im Gegensatz zu der Partei, die sich verlogenerweise immer noch so nennt. Genau wie Oskar Lafontaine, mit dem ich nicht nur Erinnerungen an das Internat des Vinzentiner-Ordens in Prüm teile, in dem wir beide waren.

Als er sah, daß Schröder die Arbeiterpartei an das Kapital verraten würde – und dem die Meinung gesagt hat, wofür er von Kanzlers Schleimbeuteln dann noch massiv gemobbt wurde – da hat er hingeschmissen, Parteivorsitz und Ministeramt. Wofür die Arbeiterverräter ihn zum Verräter gestempelt haben. Die mit 148 Jahren älteste Partei ist auch die kaputteste, was man ja gerade auf ihrem desaströsen Parteitag sieht. Sie sollte sich auflösen – mangels Substanz.

Heuchler und Möllemäuschen

Aber bei den beiden Parteien, denen ich mal geglaubt habe, ist es ja nicht geblieben. Die CDU hat das NS-Denken nicht nur erhalten: Merkel ist eine bemerkenswert findige Modernisiererin des mussolinisch-hitlerschen Christö-Faschismus, weshalb Berlusconi sie sehr mochte. Und seit der charakterlose Kanzler-Bespitzler und Vertragsbrecher Genscher die damals noch liberale FDP in Kohls-Braun-Spektrum geruckt hat, konnte man den runtergekommenen Laden richtig durch-möllemannisieren. Aus dieser Deponie stank dann Westerwelle auf.

Nochmal Sozialdemokraten

Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht sind das real-existierende Polit-Traumpaar gegen den braunen Muff des vierten Reiches. Und Gregor Gysi ist einer der wenigen politischen Köpfe dieser Republik.

Linxe

Doch was nützt das, wenn der Duisburger Linken-Chef Dierkes ein Antisemit ist und als Ratsfraktionsvorsitzender den Sauerland lobt. Geht’s noch brauner?

Nazzen

Die NPD ist die einzig wahre durch und durch nationalsozialistische Partei des IV.Reiches. Und ausgerechnet dieser Wesenskern dieser „Republik“ soll verboten werden. Geht’s noch verlogener?

TOD

Wie man sieht, sind Parteien nicht das Fundament der Demokratie. Sie sind ihr Tod.

SCHEISSE
Wenn Sie mal in Scheiße packen wollen, geben Sie irgendeinem „erfolgreichen“ Politiker die Hand.

Und wenn Ihnen das noch nicht Jauche genug ist:

Treten Sie ein in so nen Verein!

ODER

Werden Sie endlich erwachsen!

Duisburg21 braucht Sie.

Sie finden die im Netz.

BÜRGER! MACHT! POLITIK!

www.duisburg21.info

Demos heißt Volk und kratein regieren.

Fangen wir an.

Mit der Abwahl Sauerlands ist der erste Schritt zur Befreiung aus dem Parteiensumpf getan.

Dann machen wir weiter.

Wir sehn uns

In Duisburg

Bis gleich!

Your Personal Brain Trainer

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50 thoughts on “Kuhls Kolumne Extra: WAHRHEIT STATT WIRKLICHKEIT!

  1. Was soll mir DAS jetzt sagen? Nach vielen Andeutungen hatte ich doch ewtas konkreteres erwartet …
    Kannst Du da vielleciht noch mal nachlegen, bitte?

  2. Für Bürger, die sich in Duisburg für Transparenz und Wahrhaftigkeit in der Politik engagieren wollen, ist Duisburg21 sicher eine gute Adresse.

    Als Mitglied dieser Gruppe bewerte ich den Aufruf, sich bei uns zu engagieren, positiv.

    Gleichzeitig lege ich aber Wert auf die Feststellung, dass die Kolumne von Thomas Kuhl ein privates Statement darstellt.

    Inhalt und Stil sind ausdrücklich nicht Ausdruck dessen, wofür Duisburg21 steht.

    • strogo ich nehme dein posting genauso ernst wie dich und duisburg21

      habe heute nacht drei stunden geschlafen und seitdem geschrieben und telefoniert

      ich will dir gut und richtig antworten

      dafür muß ich ausgeschlafen sein

      ich schlafe jetzt erstmal ein paar stunden

      und dann antworte ich dir

    • >> Inhalt und Stil sind ausdrücklich nicht Ausdruck dessen,
      >> wofür Duisburg21 steht.
      … was die weitere Entwicklung dieser Bürgergruppierung zeigen wird.

      Mal was ganz Praktisches. Wieviel Zeit bleibt eigentlich der Stadt Duisburg und seinen Einwohner, das Letzte, was noch zu retten ist, auch zu bewahren?

      Den Unterschied zwischen Wirklichkeit und Wahrheit werden wir Bürger nie erfahren, da unsere örtlichen Tageszeitungen großzügige Bildnisse der Glorie von Stadt und Region malen.

      Heiße Eisen wie Bürgermobbing in Duisburg, fortgesetzter Rechtsbruch in der Verwaltung bei den vorhandenen Bürgerrechten der Bürgerbeteiligung oder die Zukunftschancen durch ihre Weiterentwicklung werden nicht gedruckt.

      Die örtlichen Medien führen nicht zur Wirklichkeit. Diagnose Hautkrebs: „Och, dieser kleine Pickel! Echt wirklich nicht schön! Da kleben wir mal ein Pflaster drauf! Bei meiner Großmutter ist er viel größer.“

      Unsere Tageszeitungen kennen die Hintergründe, wenn Duisburg wieder einmal bei einem Ranking als Schlusslicht erscheint. Die Redaktionsleiter schweigen. So glauben sie, den Niedergang der Zeitungsauflage abzufedern (derzeit etwa 7 Prozent in Duisburg in den letzten 24 Monaten, Dortmund 12). Wenn der ganze nicht-veröffentlichte Dreck hochkommt, miggt die Stadt. Dann werden noch weniger Tagesblättchen verkauft.

      (Anm.: wegmiggen, einen Fortzug durchführen)

      Um die gedruckte Wirklichkeit zu fördern, wurde 2005 in Homberg Abo-Sharing entwickelt. Kurz danach wurde der Redaktionleiter Rheinhausen und sein Stellvertreter ausgetauscht. Abo-Sharing nagt an der Auflage und ist eine Entscheidung des Konsumenten als Macht (und spart außerdem Geld). Abo-Sharing ist mittlerweile Thema von wissenschaftlicher Literatur.

      Solange die örtlichen Tageszeitungen blenden, ist Duisburg weiterhin hoffnungslos verloren. Jedes verruchte Regiem dieser und der vergangenen Welt weiß das, nimmt die Information in die eigene Hand und kontrolliert die Presse. NRZ, RP und WAZ Duisburg unterwerfen sich heute freiwillig. Gewiss, sie müssen auf ihre alten Leser Rücksicht nehmen.
      Duisburg21, vergebt ihnen; denn sie kennen nichts anderes.

      Die allererste Google-Fundstelle für Abo sharing war ein Link zu einer gewissen Frau „D´Abo sharing a bath with …“ (heute immer noch im Netz).

  3. liebe leser

    ich sehe noch nirgendwo einen bericht von gestern abend im jedermann

    auf der westen ist ein artikel den der schmeer schon vor der veranstaltung geschrieben hat – weshalb der überhaupt da war versteh ich nicht – hat der sonst nix zu tun oder ging es um die aufrechterhaltung des verlogenen scheins

    hier auf xtranews sind nur meine prinzipiellen erwägungen

    schmeer und ich haben schon was gemacht

    wer von den anderen 50 anwesenden schreibt die reportage

    an thomas rodenbücher tr@xtranews.de

    der wird das dann ins netz stellen

    und wenn dann jemand anderer ansicht ist kann man den dann auch reibnstellen

    dann hätten wir diskussion

    demokratie ist debattenkultur

    hier auf xtranews

    dem einzig freien medium in duisburg

    danke fürs schreiben

    werds dann lesen

    und dazu was posten

    danke

    und gute nacht

  4. hallo thomas

    möchte dich als chefredakteur bitten den sehr guten und völlig zutreffenden bericht von jakobswege der irrtümlicherweise unter dem bischoff-artikel gepostet ist entweder hier drunter zu ziehen oder als eigenen artikel zu setzen

    da wo er ist geht er unter und keiner sieht ihn

    tut mir leid

    hab ich jetzt erst gesehn

    danke cheffe!

    • Hier ist der Kommentar. Die Tippfehler wurden korrigiert.

      Gestern Abend mahnte mich meine Frau Helen, als ich von der Versammlung Bürgerinitiative Neuanfang für Duisburg zurückkam: „Musst Du Tag und Nacht am Computer sitzen?“ (War ein Bisschen übertrieben. Aber, irgendwo auch OK!?)

      Naja, ich ganz persönlich muss immer noch als demografische Zukunft unserer Stadt lernen, wie Interessen ausgeglichen werden, in der Familie, in der Nachbarschaft, im Stadtteil und in der ganzen Stadt.

      Diese Entwicklung ist gewiss nicht einfach: Unsere Stadt und Region haben Traditionen. Sie sind landsmannschaftlich geprägt, könnte man es nennen. Persönlich meine ich: Duisburg, Ruhrgebiet und NRW ist in Weicheihaft. Als Entschuldigung habe ich Helen vorgetragen: „Siehste. So ist das hier!“ Helen ist Ausländerin.

      Jakobswwege
      6. Dezember 2011 – 23:21
      Kommentar bei Xtranews – Rainer Bischoff und Mahmut Özdemir neue Vorsitzende des AK Sport der Duisburger SPD!
      http://fallback2.xtranews.de/2011/12/01/rainer-bischoff-und-mahmut-ozdemir-neue-vorsitzende-des-ak-sport-der-duisburger-spd/comment-page-1/#comment-11401

      Die Stadt von Rainer Bischof, Bärbel Bas und Mahmut Özdemir. Der Letzte war offizieller Vertreter der Bürgerinitiative Neuanfang für Duisburg im Stadtteil Homberg und Hochheide.

      Die Bürgerinitiative Bi Neuanfang für Duisburg ist bedroht. Das ist der Ausblick eines heutigen Treffens im JEDERMANN, Duisburg-Neudorf.

      Große Einigkeit bestand darin und so soll auch das Hauptmotiv der Werbung für das Abwahlverfahren sein: „OB Adolf Sauerland hat sich nach der Loveparade Ruhr.2010 falsch verhalten!“. Das soll der zentrale Grund sein, sich in einem einmaligen Akt für Duisburg, NRW und die ganze Nation von Sauerland zu trennen, so die feste Überzeugung der engagierten Bürger der Bi Neuanfang.

      Heftige Diskussionen gab es über die Finanzierung der Bürgerinitiative Neuanfang für Duisburg und die daraus entstehenden Abhängigkeiten. Sehr viele engagierte Kämpfer meinten, es gäbe jetzt großes Vertrauen der Bürger, dass sich Bürger endlich einmal gegen die Politik und völlig unabhängig gegen Parteien auflehnten. So entstand das Vertrauen in die Bürgerinitiative.

      Der Kern der Bi Neuanfang meinte: Es gäbe eine große Bewegung in der Bevölkerung. Da sei es völlig egal, ob das Geld von der SPD oder den Gewerkschaften herkomme, um die Werbung für das Abwahlverfahren zu bezahlen. Sauerland muss weg. Das sei das Nahziel, alles andere wäre egal.

      Werbende Stimmen für Nachhaltigkeit und die großen Hoffnungen für einen echten Neuanfang in Duisburg – ja als historische Chance, in die viel Duisburger Hoffnung haben – fanden kaum Gehör.

      Darüber gab es sehr heftigen Streit. Die GRÜNEN meldeten sich zu Wort: „Das ist hier ein Konflikt wie bei FUNDIS und REALOS. Geld her, egal von wem! Sauerland muss weg!“ Nach zwei Stunden trennten sich die Gruppen unversöhnlich und der Pressevertreter einer örtlichen Tageszeitung ging.

      Das viel beschworene WIR-Gefühl in Duisburg wurde an diesem Abend nicht gestärkt. Und der anwesende Pressefuzzie wird es auch nicht fördern! Er muss für die letzten alten Leser schreiben, die sein schrumpfendes Blatt noch kaufen. Diesem Redaktionsleiter könnte man persönlich einen Neuanfang für Duisburg empfehlen, so wie die Bürgerinitiative einst begann.

  5. harald jochums war einer der drei sprecher von „neuanfang für duisburg“ bis er sonntag entnervt hingeschmissen hat

    nachdem steegmann eine halbe stunde gebrabbelt hatte ohne das zu berichten hab ich das gesagt

    steegmann ist darüber hinweggegangen

    nachdem ich ihn dazu gedrängt habe hat er eine presseerklärung geschrieben und sie an blazejewski nrz geschickt den er persönlich kennt und dem er vertraut

    auf der westen wurde sein posting blockiert

    habe ihn gebeten es an rodenbücher mit der bitte um veröffentlichung mit meiner empfehlung zu senden damit der das setzt

    sonst erscheint das nirgendwo

    es gibt nur zensierte presse

    und xtranews

    macht spaß hier zu sein

    • Viele Menschen sind von dem mittlerweile vergreisten Reviergeist, der einst die Front der Neuerung für die ganze Nation war, bis zur Besinnungslosigkeit geprägt.
      Duisburg, Ruhrgebiet und NRW ist in Weicheihaft.
      So ist das!
      Denkt einfach geschichtlichlich und versetzt euch in die Lage der Hebräer zu Zeiten der Ägypter oder der Juden während der Römischen Besatzung oder im Dritten Reich.

      Oder an die Montags-Demos in Leibzig gegen das Verbrecherregiem in der DDR.

      Dann können wir unser Situation in Duisburg besser verstehen.

    • Kuhl, ich sinne Dir Mäßigung an:

      >es gibt nur zensierte presse

      … ist natürlich Stuß.

      Deine aufmerksamkeitsheischenden Großwort-Taten sind doch nur immer der selbe Reim: Wie sich der voegelininduzierte Kleinjudas immer noch am Faschismus abarbeitet.

      Dabei ist die Lage im Kaff so spannend wie nie nach dem Krieg.

      Dazu würd‘ ich mir mehr filigranere Kolportage und Pointen wünschen – Du kennst doch ‚Schröder erzählt‘.

      http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_Schr%C3%B6der
      http://www.revierflaneur.de/2011/05/27/schroder-erzahlt-funkloch/
      http://www.maerz-verlag.de/maerz.htm

      Also – viel wissen, weil aufmerksam gewesen und dann aus der Lameng und aus der Hüfte schießen – tödlich, ohne viel Getöse.

      Setz‘ doch vielleicht mal so an, das wäre viel effektvoller.

      Als immer derselbe ideengeschchtliche Punkrotz.

      (:

      • solche sätze von einem der mich seit zwanzig jahren erfolglos nachahmt und immer wieder versucht als journalistischer lauschepper auf meinen zug aufzuspringen

        das ist schon witzig

        • Kuhl:

          Alle ahmen Dich erfolglos nach, die ganze Welt versucht, auf Deinen Zug aufzuspringen – übrigens ein schönes Bild, mit dem die Welt aus den Angeln geriete.

          Merkst Du eigentlich nicht, daß wir journalistische Lauschepper Dich hier als Klassenkaspar, als Klickäffchen engagiert haben?

          Wir sind Dein Honeypot.

          Und Du bist unser Mister Bojangles.

          http://www.youtube.com/watch?v=FpELGrF1Fy4

          Tanz für uns, Du Clown – und wir werfen Dir Groschen und Knochen hin.

          Q.e.d.

          • lieber thomas meiser

            seit zwölf stunden hatte ich nichts gepostet

            dann dir geantwortet

            und sofort springst du an

            stelle mir vor wie du in deiner messie-bude 12 stunden vor dem monitor sitzt und auf die stimme deines herrn wartest

            hier ist sie

            enntspann dich

            lad dir nen porno runter

            oder schlaf mal ne runde

            und dann schau in den spiegel

            und frag den mal wer du bist

            und wenn du wieder mal nen schub hast

            die psychiatrische tagesklinik st.marien-hospital

            von deiner hütte fünf minuten zu fuß

            werde auf deine posting nicht mehr antworten

            is mir zu blöd

          • Kuhl.

            Du hast da was nicht verstanden.

            Also. Das mit der Hierarchie.

            Ich mache das hier mit – und hab‘ Dich einst als Klassenkaspar angekobert.

            Aus dramaturgischem Interesse – ich wollte einen Kläffer im Boot haben.

            Weiter so, Du Dackel.

          • Meiser, selbst deine hoch gequirlte Arroganz macht dich nicht zum gefragten Journalisten.Wer dazu über Duisburg unentwegt als „Kaff“ schreibt, sollte lieber sein Maul halten, beweist er doch die lichte Höhe des Elfenbeinturms, wovon er runterkackt. Kuhl lese ich lieber als deine Textabsonderungen. Was bist Du, Meiser? Ein Wurm, der eine zu hohe Meinung von sich selbst hat?

          • Aha.

            Ein weiterer Bojangles, den wir angefüttert haben.

            Ein Wurm, der runterkackt? Ohne Beweis der lichten Höhe, Bild des Grauens, des Elfenbeinturmes?

            Übrigens, Rohn, Sie Kaff-er, ich fände es stilvoll, höflich und normativ, wenn die Personalpronomina majoral geschrieben würden – auch von Ihnen.

          • >> Thomas
            >> 8. Dezember 2011 – 18:42
            >>
            >> Aha.
            >> Ein weiterer Bojangles, den wir angefüttert haben.
            >> Ein Wurm, der runterkackt? Ohne Beweis der lichten
            >> Höhe, Bild des Grauens, des Elfenbeinturmes?
            >>
            >> Übrigens, Rohn, Sie Kaff-er, ich fände es stilvoll,
            >> höflich und normativ, wenn die Personalpronomina
            >> majoral geschrieben würden – auch von Ihnen.

            Xtranews als ‚Dynamische Ermöglichung‘: Einfach mal aus der Sicht von PLiB. Ist ein Beitrag zu
            Problemen?
            Lösungen?
            Informationen? oder
            Bedenken?

    • >> nachdem ich [Jochums] dazu gedrängt habe hat er eine
      >> presseerklärung geschrieben und sie an blazejewski nrz
      >> geschickt den er persönlich kennt und dem er vertraut
      >>
      >> auf derwesten wurde sein posting blockiert

      Seit 2005 beobachte ich i-NGO Blazejewski sehr genau; heute Chef der NRZ Duisburg. Er wurde Nachfolger von SPD-Mietfingern und -Parteischreiberlingen in der NRZ/WAZ-Redaktion Rheinhausen. Dann hat er sich zu einem frischen Berichterstatter entwickelt, der gegen alle ortsüblichen Trends sich an die Wirklichkeit heranpirschte und das auch drucken ließ.

      Irgendwann kam dann ein Bruch (etwa 2008 bis 09, seither kaufe ich die NRZ nicht mehr). Zu dieser Zeit hat Erik Peper bei community-management / WAZ Mediengruppe angefangen (vorher BILD). Danach fingen die Zensuren bei den Kommentaren bei derwesten.de*) an und kritische NRZ/WAZ-Artikel verschwanden aus dem Netz. Man musste damals einfach nur in den Blogs daraufverlinken; dann war das eine Garantie, dass das aus dem Netz genommen wurde.

      … die Duisburger Blogs wurden mit einer ausgeklügelten Google-Suchroutine zu Beiträgen über die Key-WAZ-Medien-Leutchen wöchentlich abgegrast – was bei wordpress.com genau nachgehalten werden kann. Der Bericht darüber erzeugte einen Brief des Justiziariat der WAZ-Medien-Gruppe.

      I-NGO ist schlapp geworden; das Potenzial zum Vertrauen hat er. Ich hab ihn vor einer Weile als Probe-Abo gelesen, mir ist schlecht geworden – ehrlich. Das Spiel dahinter ist ganz einfach: Wenn die NRZ oder WAZ Scheiße aus der Sicht des herrschenden P-R-O-L-L-Systems schreibt, rufen organisierte Bürger an und drohen mit der Abo-Kündigung.

      Fazit: Mehr als eine viertel Million Einwohner sind in den letzten 15 Jahren von Duisburg fortgezogen /Emigranten) und ein paar weniger hier hergekommen (Immigranten). Etwa 100.000 sitzen auf gepackten Koffern, um im Trend der letzten Jahrzehnte innerhalb der nächsten fünf Jahre ihren Abgang aus Duisburg zu machen.

      Da muss sich nicht nur i-NGO, Jochums, Steegmann, Krause, Kuhl, Müller und wie sie alle heißen, neuorientieren. Den Migger machen. Völkerwanderung. Exodus. Republik- und Revierflucht. Das ist nichts Neues!

      Duisburg miggt. Es gibt im fünfzigjährigen Reich des Regionalsozialismus, der auch bei der CDU Duisburg, FDP Duisburg, GRÜNEN Duisburg und LINKE Duisburg voll-proll das Parteihirn verfeinstaubt hat, keine Hoffnung auf den ewig herbeigeredeten Strukturwandel Ruhrgebiet.

      – auch nicht bei i-NGO, obwohl er könnte. i-NGO, Duisburg, Ruhrgebiet und NRW ist in Weicheihaft. Erik Peper / WAZ soll zurück nach Hamburg oder nach MecPom.

      *) Der echte Westen von derwesten.de ist Rheinhausen, Homberg und Hochheide. In den ersten Jahren, als derwesten.de online gestellt wurde, hatten wir mit Abstand die meisten Kommentare im gesamten WAZ-Land. Ein Stück dieser Kultur gibt es immer noch in Duisburg.
      Essen, Bochum, Dortmund sind tod. Erik Peper / WAZ als Chef der Online-WAZ erscheint in diesem Zusammenhang als Versager, in meinen Augen als Migger.

  6. Duisburger Spatz Mi, 07 Dez 2011 at 19:52:22 -

    Gibt es eigentlich keinen einzigen normalen menschen, der gestern Abend dabei war und mal im Klartext berichten kann?

    • Ich werde eins zu eins meine Notizen an Xtranews schicken. Das wird holprig sein. Manchmal war ich nicht schnell genug, andersmal bin ich abgehauen, weil´s nicht nett war.

      Nett: Wir Bürger müssen lernen, wie mit Konfliktsituationen umgegangen wird. Dafür gibt es Handwerkswerk. Das Prollregiem in Duisburg verfügt nicht darüber. (gemeint als P-R-O-L-L usw). Aber das politische und administrative Syndikat hat den Vorteil seiner historischen Organisation.

      Guckt mal bei STIFTUNG MITARBEIT rein. Da wird ausführlich über das Handwerkszeug für die Organisation von Bürgern berichtet – für die Sicht der Intermediären Akteure. Trotzdem, sehr nützlich für Thomas Judas Kuhl und wie er sagt:

      Venceremos – wir werden siegen

      Miggerwitz Duisburg: Kennste den?
      Vamos a ir – wir werden gehen

      Sagt ein Ex-Duisburger zu einem potenziellen Spätheimkehrer:

      En cualquier caso, nosotros no vamos a ir allí mientras persista la situación actual.

      Wir werden jedenfalls nicht dorthin gehen, so lange die Zustände dort, so wie sie jetzt sind, andauern.

  7. Um es mal vorweg zu schicken: Adolf Sauerland muss als OB abgewählt werden.

    Spätestens seit der Loveparade ist klar geworden, dass er fachlich – aber vor allem auch menschlich – nicht das Zeug dazu hat, Duisburg als OB zu repräsentieren und die hiesige Verwaltung zu leiten.

    Fast 80.000 Bürger sahen das ebenso und erwirkten mit ihren Unterschriften erstmals das Recht, ihren OB abwählen zu können. Dafür verdienen sie Respekt.

    Die Gruppe „Neuanfang für Duisburg“ ist angetreten, diese Abwahl zu ermöglichen. Viele eifrige Menschen haben Tag für Tag an Ständen dafür geworben, das Bürger – jenseits allen Parteienklüngels – direkt Einfluss auf eine entscheidende Frage für diese Stadt zu nehmen.

    Beim gestrigen Treffen im Jedermann wurde kritisch hinterfragt, warum nun ein Bündnis u. a. mit Parteien eingegangen werden soll. Teilnehmer kritisierten, dass bei einem gesellschaftlichen Bündnis, in dem u. a. auch Parteien vertreten sein sollen, die Glaubwürdigkeit leiden würde.

    Außerdem wurde bemängelt, dass Entscheidungen und Weichenstellungen in der sog. Bürgerinitiative nicht oder nur sehr schemenhaft nachvollziehbar sind bzw. waren. Man hatte es offenbar versäumt in den letzten Monaten die Grundlage dafür zu schaffen, um als wahrhaftige Bürgerinitiative zu agieren. Dies hätte bedeutet, dass man sich zunächst (basis-)demokratische Strukturen schafft und im Handeln ein Maximum an Transparenz lebt – eben das, über deren Mangel Duisburg kommunalpolitisch so sehr leidet.

    Die Tatsache also, dass der Eindruck entstand, einige Wenige (von niemandem Legitimierte) bestimmen die Vorgehensweise der Gruppe, stieß bei Einigen auf Ablehnung. Wenn dann noch klar wird, dass in diesen bestimmenden „Kreisen“ massgebliche Parteifunktionäre vertreten sind, gibt das ein nicht wirklich demokratisches Geschmäckle.

    Mein ganz persönliches Resumee (als einer derer, die gestern Kritik vortrugen):

    Am Abwahltermin im Februar wird ausschließlich darüber abgestimmt, ob OB Sauerland endlich den Hut nehmen muss. Es wird nicht darüber abgestimmt, wie demokratisch oder glaubwürdig die Gruppe „Neuanfang für Duisburg“ oder deren Vertreter sind.

    Und ich glaube auch, dass die Bürger dieser Stadt keinen Wahlkampf nach Parteienart wünschen. Im Zweifel ist höchstens noch bei einigen Wenigen etwas Aufklärung von Nöten, wer sie da eigentlich als OB repräsentiert.

    • Das trug ich gestern beim Treffen der Bi vor:

      Während der 4 Monate am Stand, an dem ich fast täglich die volle Zeit anwesend war, mit Monika Ayed natürlich, hat sich da eine Truppe organisiert, die richtig Spaß gemacht hat.

In dieser Zeit am Livesaver-Stand haben sich viele Bürger dafür bedankt, was wir da tun.

Es war ihnen Bedürfnis und Erleichterung zugleich, ihrem Willen, den OB abzuwählen, mit ihrer Unterschrift Ausdruck zu verleihen.

Die Bürger haben nicht nur zu zig-Tausenden am Stand unterschrieben, sondern uns mehr und mehr selbstgesammelte und ausgefüllte Listen vorbeigebracht. 

Wir konnten life erleben, dass das zu einer Bürgerbewegung geworden war.

Wie Sie alle wissen, ist der Abwärtstrend bei der Wahlbeteiligung durch das Verhalten der Parteien ungebrochen.

Die Bürger vertrauen den Politikern nicht mehr. 

Das gilt ganz besonders für Duisburg. Darüber will ich mich nicht weiter auslassen, ist alles sattsam bekannt.

Und während wir Bürger am Stand unermüdlich Unterschriften gesammelt haben, haben die Parteien in Duisburg schon ihre Pfründe neu verteilt. 

Jetzt, wo wir den Parteien den Weg geebnet haben, schließen die Parteien ein Zweckbündnis mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln.

So verspielen sie das Vertrauen, das wir bei den Bürgern gewonnen haben.

Sie wollen gar keinen Neuanfang für Duisburg für den wir angetreten sind, sie sind alter Wein in neuen Schläuchen.

Wir aber wollen den Neuanfang für Duisburg.


    • Ich war leider nicht da, aber ich habe Stefano immer als sachkundig empfunden und glaube dir deshalb unbesehen.
      Du drückst aus, was wichtig ist.
      Das Trio macht leider keine gute Figur, aber damit müssen wir leben – bis zum 12.02.2012.
      Danach kann jeder seinen Senf dazu geben, ich persönlich habe schon tonnenweise Scharfen Löwensenf.
      Es gab und gibt eine umwerfende Idee für ein absolut bürgernahes Verfahren für eine Neuwahl. Die ist optimal für uns Bürger und verträglich für alle Parteien (auch die sind letztendlich wichtig, will man nicht ganz weltfremd leben).
      Aber zur Zeit ist nur eines wichtig (wenn auch mir Faust in der Tasche und zusammengebissenen Zähnen) DIE ABWAHL!!!

  8. So gut und richtig es ist, dass gestern endlich einmal die notwendige Kritik am Vorgehen der BI erfolgte, so traurig ist es, dass dieses erst so spät kam. Für mich als aussenstehende Beobachterin stellt sich die Frage, warum diejenigen, die gestern glücklicherweise der Steegmann/Parteien-Strategie zumindest Fragen entgegenstellten, dieses nicht viel eher taten, auch um das, was sie dem OB vorwerfen, nämlich Schaden abzuwenden, aktiv zu praktizieren. Für mich ist nicht nachvollziehbar, dass nicht ab dem 17.10.2011 all diejenigen, die dasselbe Ziel verfolgen, sich solidarisierten und am Erreichen dieses Zieles gemeinsam arbeiteten. Es ist zu hoffen, dass dieses nun mit Verspätung gelingen wird.

  9. jede beantwortete frage bringt drei neue…

    für mich war der beitrag in seiner rohfassung schon recht verständlich. genauso, dass man sonst wenig bis nichts darüber gelesen hat. das löst keine fragen aus, es bestätigt nur verhaltensmuster und verrät etwas über den „zeitgeist“.

    wem eine erklärung von nöten war, dürfte mit dem beitrag von Stefan Rosellen-Goßens (07. Dezember 2011 – 20:56uhr) gut bedient sein. die genannten gründe (u.a. fehlende transparenz) haben bereits beim start der abwahl (kostituierendem treffen) viele helle köpfe abgeschreckt. diese neu gewinnen zu wollen hat was von dem typen mit dem stein und dem berg.

    in letzter instanz geht es um mehr als den „kopf“ von unserem scheidenden OB. da ist es nicht eben nützlich sich mit parteien zu verbünden, deren kandidaten noch in der warteschlange stehen…

  10. life in the city that never sleeps

    sind so kurze sätze und das potential von „i heart new york“

    für die kompliziertern fälle bin ich ja da

    bin irgendwann wieder aufgewacht und auf der westen gegangen

    weil man da posten kann ohne zu denken

    wenn man dabei denkt wird man blockiert

    das ist hier anders

    deshalb hab ich mir nach dem nach-siesta-zweitfrühstück gedacht

    zigarettenholen kaffee kochen nachdenken

    und dann dem strogo antworten

    als ich von der eller montan-tanke zurückkam sah ich durch das fenster wieder nicole im graefen

    wie gestern nach dem jedermann

    wollte mich für die beiden pils bedanken die sie mir armem künstler gestern ausgegeben hatte

    doch da war der anarchist der mit seiner lieben künstlerin am puff wohnt

    dann winkte mir gordon von der theke

    und nicole hatte schon wieder ein bier vor mir stehn

    dann sagte gordon daß das auf ihn ginge

    hat er viermal gemacht während der hauptschüler und der philosoph – wie immer wenn wir uns treffen – über die wirklich wichtigen dinge sprachen

    nostalgie elternhaus religion cassius clay duisburg frauen jimi hendrix weißer russe nietzsche

    dann kam so ein cdu-wähler dazu

    und sagte er steht dazu

    worauf gordon erwiderte

    „stehen muß man nur zu scheiße“ – „weil watt gut is datt glöpt jeder“

    man merkt daß er hier aufgewachsen und nicht mehr so british ist

    obwohl er den britpop im goldengrün nicht überfühlen konnte

    da hab ich bezahlt

    jetzt bin ich wieder hier

    warum ich euch das erzähle?

    TRANSPARENZ haben wir gestern gefordert

    also bitte

    bis gleich

    weil jetzt drittes frühstück

  11. nächtliche gedanken bei kaffe cognac rührei und zigarette

    presse

    ich setze nicht auf die verlautbarungsorgane steuergeld schmarotzender parteipostillen

    ich setze auf blogs

    deshalb hab ich am freitag xtranews und ruhrbarone vorab informiert

    und – wie man das bei coups so macht – erst montagnacht den termin genannt

    mit dem ergebnis daß beide nicht da waren

    sondern hombachs zeilenknecht

    dann hab ich beiden gestern nacht eine böse böse mail gesandt

    stefan „immer am ball“ laurin hat sich dann am späten vormittag dahingehend ins aus verdribbelt daß er mir schrieb ich solle ihn in ruhe lassen

    hat er recht

    hab ihm auch geschrieben nichts lieber als das

    womit er sich schon wieder von informationen abgeschnitten hat

    kann zwar nix

    aber macht nen guten blog

    das laurin-pardoxon

    mein chefredakteur thomas rodenbücher war wieder mal schlau

    hat zwar alles verpennt

    konnte er sich aber auch leisten

    wußte daß ich da bin

    und daß postings kommen

    und daß sein lebendiger blog das swchon hinkriegt

    ruhrbarone faulenzt

    xtranews schläft seinen gerechten schlaf

    ein bericht von jakobswege

    ein bericht von strogo

    eine überlegung von mir

    viele postings

    das kann DER SPIEGEL nicht

    und auf ruhrbarone wo man mich auch gern blockiert

    ist ja letztlich klartextverlag-derwesten.hombachgruppe-waz

    schreiben viele bei ihnen im östlichen ruhrgebiet sei der bär los

    und wir wessis seien blöd

    da ist was dran

    wie an anderen illusionen auch

    wir haben freie presse weil der chef schläft und die bürgerbewegubg lebt

    ist das nicht abgefahren?

  12. moonlight thoughts before the big sleep

    ich bin ziemlich zufrieden

    und möchte mich bei euch allen dafür bedanken

    meine dienstag gesprochenen und meine mittwoch geschriebenen sätze waren der asskick den die schlafende stadt zum aufstehn gebraucht hat

    aber das wissen wir erst am donnerstag

    ich bin ein hohes risiko eingegangen

    und erst nachher kann man bilanz ziehen

    ich habe mit meinem durcheinander die herrschende ordnung gestört

    scheinbar hat sich chaos gegen kosmos aufgelehnt

    in der chaos-theorie besteht das chaos aus geordneten fraktalen

    und der kosmos bleibt illusion

    die „ordnung“ überlasse ich gerne dem „ordnungs“amt unseres braunen herrn raabe

    und chaos ist gut zum aufmischen

    revolution

    nun sind mir lebe freunde böse

    und wollen sich nicht mehr heute abend treffen

    wenn du gut bist ist man dir böse

    judas ist kein leichter job

    und um dem strogo seriös zu antworten bin ich jetzt zu blau

    hasta manana companeros

    venceremos

    buenas noches

    • Hihi, die gesamten Kommentare zu dieser Xtranews-Nachricht können nach einem Prinzip analysiert werden: PLiB = Probleme Lösungen Informationen Bedenken. Die Zusammenfassung auf einen Blick macht alles ein bisschen transparenter.
      Das hat jemand als Dynamic Facilitation erfunden (etwa: dynamische Ermöglichung).

      Hihi, jetzt brauchen wir noch eine Kategorie wie bei Schiller in seiner Regieanweisung zu Wilhelm Tell: Das Volk murrt!

      Sozusagen die stimmungsvolle Kategorie oder ein Smiley für alle herzhaften Beiträge, die direkt aus der Seele kommen, die Fußnoten des Lebens.

  13. Werner Hüsken zeigte öffentlich bereits der Dagmar Z. gegenüber, wie empfindlich er reagieren kann beim Hinweis, auf Rechtschreibfehler achten zu sollen. Zuvor hatte Hüsken im Namen der Bürgerinitiative ein Schreiben an Angela Merkel verfasst. Hüsken reagierte gereizt, ja sogar erbost, meinte Dagmar Z. hätte sich nun geoutet und solle die Gruppe verlassen. Nett. Zwei Monate vor der Abwahl erklärt Hüsken nun laut DER WESTEN, man brauche nicht zu argumentieren sondern man müsse sich darauf konzentrieren, die Duisburger zu mobilisieren. Wörtlich: „Die Initiative erwartet einen „kurzen und knackigen Wahlkampf“. Hüsken: „Da muss man nicht mehr argumentieren, die Mobilisierung ist das Entscheidende.“

    Dass das eine das andere bedingt, das übersieht Werner Hüsken vollkommen. Damit ist das Scheitern der Abwahl leider besiegelt. Große Aufgaben müssen auf vielen Schultern verteilt werden. Denn der Duisburger will überzeugt werden, nur so lässt er sich mobilisieren. Ein Oberbürgermeister, gegen den die Staatsanwaltschaft noch nicht mal ermittelt, kann bei den allgemein üblich schlechten Wahlbeteiligungen auf Kommunalebene gelassen der Abwahl gegenüber stehen, wenn ein „knackiger Wahlkampf“ nach Hüskens Visionen die Marschrichtung sein soll.

    Die Auflösungsvorzeichen sind unübersehbar. In der Strategie sind nun die Sauerlandgegner gespalten. Einerseits ein Ja zu der Mitwirkung der Parteien und ein klares Nein andererseits dagegen. Aktivisten, wie Jochums, haben mittlerweile das Handtuch geworfen. Andere werden folgen. Es ist bitter, diese Entwicklung anzuschauen.

  14. @ Meiser

    >>>Übrigens, Rohn, Sie Kaff-er, ich fände es stilvoll, höflich und normativ, wenn die Personalpronomina majoral geschrieben würden – auch von Ihnen.

    Meiser, die Steigerung von Meise? Piep, piep, piep. Gebe deinem Vögelchen mal Futter und hau nicht so auf den Putz. Du Vorzeigejournalist. LOL Arbeitest Du auch an einer Tankstelle oder lebst von ALG2 und der Freundin, die wenigstens malocht? Ich habe im Gegensatz zu Dir vor einigen Jahrzehnten Kohle als freier Mitarbeiter printmäßig mit meiner Tintenpisserei verdient.

    Du schreibst auf deiner Homepage und stänkerst mal hier oder mal bei den Ruhrbaronen. Wenn Du so ein Überflieger bist und mir oder anderen noch Ratschläge erteilen willst, warum kannst Du dich mit deiner Schreibe nicht am fressen halten?

    P.S. Die Personalpronomina sind in der Schreibweise ein Hinweis auf deinen Stellenwert, den Du aber gerne aufbläst.

  15. NEIN jürgen

    die sauerlandgegner sind NICHT gespalten weil wir den parteien klargemacht haben daß sie mit einer bürgerbewegung nicht umgehen können wie mit ihren mitgliedern

    wir sind freie mündige bürger

    diese klarstellung hat unsere bewegung gestärkt

    weil die bürger uns jetzt noch mehr glauben

    die haben doch die schnauze von den parteien genauso voll wie wir

    wir sind ehrlicher und transparenter

    das macht die bewegung stärker

  16. Hallo Jürgen Rohn, Sie sind doch kundig: Medizin und Psychologie.

    Vor einer Weile hatten wir im Stadtbezirk Homberg Ruhrort Baerl eine Diskussion, wann ein behandelnder Arzt einem Politiker eine „Regierungsunfähigkeitsbescheinigung“ ausstellen muss. In diesen Fall ging es um eine schwere Krankheit mit starken wöchentlichen Behandlungen über etliche Monate bei einem prominenten Bezirkspolitiker, der seine Amtsgeschäfte in dieser Zeit nicht ruhen ließ.

    Sauerland war am Abend der Loveparade Tragödie völlig daneben. Wie nennt die Medizin und Psychologie diese akute Diagnose? War Sauerland an diesem Abend im Schock?

    Die Bürgerinitiative Neuanfang für Duisburg will den OB wegen seines „Fehlverhaltens an diesem Abend“ abwählen. „Argumente werden nicht gebraucht!“, sagt die Bi.

    Egal was man sonst zu Sauerland meint. Am Loveparade-Abend war er völlig Banane! Dafür gibt es eine menschlich medizinische und psychologische Diagnose. Es war ein psychologischer Ausnahmezustand tiefer menschlicher Betroffenheit. Und in diesem Fall ist Leugnen geradezu menschlich (Denial – Kübler-Ross), so seh ich das. Die Nation kennt nur noch die aufgebrezelten Fuzzies von Talk-Shows – Schauspieler ohne Not als das scheinbar leibhaftige Leben.

    Wegen der Loveparade und der mangelhaften politischen und juristischen Aufarbeitung leide ich selbst sehr unter einer Posttraumatische Belastungsstörung. Mich bedrückt, wieviel Proll-Politik und -Verwaltung in Duisburg herrscht, die bei der Risikoabschätzung so sehr versagt hat. DAS HAT 21 MENSCHEN GETÖTET.

    Und was droht uns Bürgern als nächstes von diesem Prollregiem (gemeint als P-R-O-L-L usw)? Ich habe sehr große Sorgen und will am liebsten weg; denn in Politik und Verwaltung gibt es zum himmelschreiende Mängel. Auch wenn Sauerland weg ist, ändern wird sich nichts, aber auch wirklich gar nichts für uns Bürger!

    21 Menschen wurden in Duisburg getötet, weil die Stadt Duisburg schon immer und überall versagt hat – und beim nächsten Ranking wird es erneut benannt, so werden die Zeitungen berichten.

    Es ist gut, dass es die Lex Sauerland gibt. Am 12. Febr. 2012 wird demokratisch entschieden – egal wie, die Schande wird in Duisburg bleiben. Dagegen setze ich ein NEINZEICHEN!

    • In 2005 hat die nationale Presse berichtet: Fünf zu Tode misshandelte Kinder in neun Monaten im Bereich des Judendamtes Duisburg!“.

      Der Judendamtsleiter war in Verantwortung für die Toten..

    • Es geht auch ganz anders:

      „Wenn dieser … für das Verbrechen nicht mitverantwortliche, damals nicht dabeigewesene Mann nun dennoch auf eigenes Betreiben seinen Weg durchs ehemalige Warschauer Getto nimmt und dort niederkniet – dann kniet er da also nicht um seinetwillen. Dann kniet er, der das nicht nötig hat, da für alle, die es nötig haben, aber nicht da knien – weil sie es nicht wagen oder nicht können oder nicht wagen können. Dann bekennt er sich zu einer Schuld, an der er selber nicht zu tragen hat, und bittet um eine Vergebung, derer er selber nicht bedarf. Dann kniet er da für Deutschland.“

      Der Spiegel 51/1970, S. 29 f. Ein Stück Heimkehr- Hermann Schreiber

      Die Demutsbekundung beim Kniefall von Warschau war gelebte Verantwortung. Ohne Rücktritt. Ohne Abwahl. Beeindruckend.

      • Erst die Diagnose, dann die Therapie. Die publizistischen Mietfinger der Reviergebieter haben längst die Wirklichkeit aufgegeben.

  17. Patient Bernadette Sa, 17 Dez 2011 at 22:16:40 -

    Der Kreisstellenvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein in Duisburg ist besorgt. Dr. Helmut Gudat wird seinen Vertragsarztsitz (seine Praxis als Teil der Altersvorsorge) an keinen Nachfolger übergeben können, jammert der Arzt-Funktionär öffentlich in der Presse.
    Im prekärer Stadtteil Meiderich will kein Arzt mehr arbeiten.

    Selbst Schuld: Das politische Gesöcks in den Körperschaften hat sich eigensüchtig jahrzehntelang verbogen.

    Selbst Schuld. Der KVNo-Funktionär Gudat beschädigte die medizinische Versorgung der Stadt Duisburg und seine Altersversorgung selbst (Doc Kuschy-Baby von Duisburg): In Meiderich wird kein Doktor eine Hauspraxis von Gudat übernehmen.

    Das regelt auch nicht das neue Gesetz, das heute im Bundestag beschlossen wurde.

    Gudat als langjähriger Duisburger Systemfuzzie der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNo) ist ein typischer Verlierer der Systemfuzzies bei KVNO und KVWL. Es gibt keine medizinische Zukunft der Stadt Duisburg!

    Duisburg wird unter Ärztemangel leiden. Das Proll-Regiem hat gesiegt – heil Duisburg!

    • Patient Bernadette Sa, 17 Dez 2011 at 22:25:38 -

      – Duisburg ohne Grenzen: Ich hätte eine weitere Nummer drauf. Prollregiem IHK Niederrhein zu Duisburg, Der kürperschaftliche Doktor Gudat ist nicht allein.