Hamborner Bezirkspolitik in Sorge um den Kirchenfrieden

Duisburg – Ein Thema in der Sitzung der Bezirksvertretung Hamborn vom 10. November waren die drohenden Schließungen der katholischen Kirchengemeinden in Hamborn.

Da es für die in den Gemeinden aktiven Menschen nicht nachvollziehbar ist warum gerade die derzeit in Rede stehenden Gemeinden wie z. B. St. Norbert oder St. Barbara geschlossen werden sollen, entfacht sich derzeit eine emotional sehr engagierte Diskussion in aber auch zwischen den Gemeinden. „Diese Diskussion wird leider zunehmend aggressiv geführt,“ so Bezirksbürgermeister Uwe Heider, „indem die Gemeinden sich gegeneinander ausspielen.“ Auf Antrag von SPD und CDU wurde Heider gebeten das Gespräch mit Bischof Overbeck zu suchen, um Möglichkeiten zu finden in sachlichen Gesprächen eine Lösung für die Gemeinden zu finden. „Gerne nehme ich diesen Auftrag an, und werde versuchen, eine gute Lösung für Hamborn herauszuarbeiten,“ so Heider, „ich hoffe, dass der Bischoff diesmal meinen Brief, den ich ja stellvertretend für die Hamborner Bürgerschaft an ihn schreiben werde, auch beantwortet.“

Schon bei der Diskussion um das katholische Klinikum und der drohenden Schließung des Neumühler Krankenhauses St. Barbara hatte Uwe Heider den Bischof angeschrieben. Damals hatte Bischof Overbeck ein Gespräch mit dem Hamborner Bezirksbürgermeister abgelehnt.

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