FCR 2001 Duisburg: „Es ist zwar völlig klar, dass Bad Neuenahr eine viel höhere Qualität hat, als es der Tabellenstand aussagt”

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Duisburg – Bad Neuenahr gegen den FCR 2001 Duisburg – das ist u.a. auch das Duell der beiden Top-Torjägerinnen: Alexandra Popp sechs, Celia Okoyino da Mbabi drei – so die beeindruckende Bilanz der Nationalstürmerinnen bei den Pokalspielen am vergangenen Wochenende. Und irgendwie drückt diese Differenz auch den tabellarischen Unterschied zwischen den beiden Gegnern aus, die am Sonntag um 14 Uhr im Apollinarisstadion aufeinandertreffen. Überraschenderweise ist der Gastgeber nach sieben Spieltagen nämlich Tabellenletzter, während der FCR in Tuchfühlung zur Spitze auf dem dritten Platz lauert.

Dass man die Kurstädterinnen deshalb beileibe nicht unterschätzen darf, zeigt zum einen die denkbar knappe 0:1-Niederlage am letzten Spieltag beim deutschen Meister Potsdam, aber auch das Torverhältnis von 5:11; denn nur elf Gegentore in sieben Spielen sind für einen Tabellenletzten extrem bemerkenswert – und ein Beleg dafür, dass die junge Abwehr vor der gewohnt starken Almuth Schult mit den U 20-Nationalspielerinnen Laura Störzel, Sara Doorsoun- Khajeh, Leonie Maier, der Ex- Duisburgerin Coco Schröder und der zuletzt sehr starken Peggy Kuznik ihre Form wiedergefunden hat.

In der Offensive muss man natürlich auf da Mbabi und auf Ramona Petzelberger das Hauptaugenmerk richten – eine Einschätzung, die auch Linda Bresonik teilt: „Mit Celina und Ramona hat Neuenahr durchaus beachtliche Offensiv-Qualitäten, da müssen wir aufpassen. Generell gilt aber für uns: Wir wollen dort gewinnen, um am Führungs-Duo dran zu bleiben. Wenn man als Dritter zum Schlusslicht fährt, muss das Ziel sein, mit drei Punkten wieder nach Hause zu fahren.“ Auch Teamkollegin Luisa Wensing sieht das ähnlich: „Es ist zwar völlig klar, dass Bad Neuenahr eine viel höhere Qualität hat, als es der Tabellenstand aussagt. Ich glaube aber trotzdem, dass wir gewinnen werden; denn nach den letzten etwas schwierigeren Spielen in der Liga haben wir uns gegen Herford das nötige Selbstvertrauen geholt, außerdem sind wir insgesamt auch das routiniertere Team.“

Dieser Einschätzung kann sich Trainer Marco Ketelaer nur anschließen: „Unsere Marschroute ist unverändert: Aus den Spielen gegen Jena, Neuenahr und München wollen wir neun Punkte mitnehmen; diesen Anspruch müssen wir einfach haben. Dabei sind wir darauf vorbereitet, dass uns Neuenahr alles abverlangen wird. Um zu gewinnen, müssen wir also wie gegen Herford von der ersten Minute an 100prozentig konzentriert sein und dieselbe Laufbereitschaft mitbringen wie im Pokalspiel.“ Helfen beim erhofften Auswärts-Dreier kann auch wieder Mandy Islacker, so dass ‚Kette‘ aus dem Vollen schöpfen kann. Ob Mandy in der Anfangsformation steht oder ob es dabei die andere Überraschung gibt, überlegt sich das Trainergespann noch.

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