DGB startet Umfrage zur Zukunft der Rente: Solidarische Rente ohne Alternative!

Duisburg – Die Rentenkassen verfügen derzeit über hohe Rücklagen. Die Bundesregierung beabsichtigt deshalb den Beitrag zur Rentenversicherung zu senken. Eine Entlastung um 0,5 Prozentpunkte würde für Durchschnittsverdiener ca. 6 € netto mehr im Monat bedeuten, Geringverdiener mit weniger als 1.500 € Monatseinkommen blieben gerade 3,75 €.

Der DGB schlägt vor auf eine Beitragssenkung zu verzichten und stattdessen die vorhandenen Überschüsse zu nutzen um die Renten armutsfest zu gestalten. Günter Niel, der Sprecher der DGB-Senioren: „Rente muss zum Leben reichen“ unter dieser Formel sind wir angetreten um drohende Altersarmut zu vermeiden.“

Allein durch die Rente mit 67 wird der Lebensstandard im Alter weiter sinken. „Kaum jemand wird bis 67 arbeiten können“, so Ulrich Rieger vom DGB-Niederrhein „in der Konsequenz werden viele Arbeitnehmer Abschläge bei der Rente hinnehmen müssen.“

Der DGB ist davon überzeugt, dass mit dem Verzicht auf eine Beitragssenkung, auf eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre verzichtet werden kann. „Gleichzeitig bliebe noch Geld übrig um Erwerbsgeminderte und Geringverdiener besser für das Alter abzusichern“, so Ulrich Rieger weiter.

Wer sich an der Abstimmung über die Zukunft der Rentenversicherung beteiligen möchte, kann dies bis zum 18. November online unter www.ichwillrente.net vornehmen.

Der DGB bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit per Briefpost an der Abstimmung teilzunehmen.

Abstimmungskarten sind beim DGB-Niederrhein, Stapeltor 17 – 19, 47051 Duisburg, Tel.: 0203-992750 erhältlich und können dort zu den üblichen Öffnungszeiten abgeholt werden.

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