NRW: Mehr als 200 000 Menschen erhalten Leistungen zur Grundsicherung

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2010 erhielten in Nordrhein-Westfalen mehr als 200 000 Menschen Leistungen zur Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren 117 027 der Empfänger/-innen Frauen und 87 252 Männer (Frauenanteil: 57,3 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Unterstützten um 9 115 Personen (+4,7 Prozent) gestiegen.

Insgesamt 112 245 Menschen ab 65 Jahre erhielten die sogenannte Grundsicherung im Alter (74 916 Frauen und 37 329 Männer). Grundsicherung im Alter kann von Personen beantragt werden, deren eigene Rente nicht ausreicht, um die laufenden Ausgaben zu bezahlen. Ca. zwei Drittel dieser Personengruppe sind Frauen (66,7 Prozent). Die Grundsicherungsquote für Ältere misst den Anteil der Leistungsempfänger/-innen an der Bevölkerung im entsprechenden Alter (65 Jahre und älter). Sie lag im Jahr 2010 bei 3,1 Prozent, für die älteren Frauen lag sie bei 3,6 Prozent.

Die sogenannte Grundsicherung bei Erwerbsminderung erhielten Ende 2010 insgesamt 92 034 Menschen (Frauenanteil: 45,8 Prozent). Anspruch auf Grundsicherung bei Erwerbsminderung haben Personen, die wegen einer Krankheit oder Behinderung
vorübergehend oder auch dauerhaft nicht in der Lage sind, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen.

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie im Internet unter: http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2011/pdf/204_11.pdf

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